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       21. April 2014

Ab 13. Juni gelten neue Regeln beim Kauf im Internet

Internet-Experte Dr. Schönbucher erklärt, was sich ändert

Die neuen Zahlen des Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) lassen keinen Zweifel daran, dass immer mehr Deutsche im Internet einkaufen. Dabei werden nicht nur Kleidung und Bücher gerne im Internet geshoppt, sondern auch Reisen oder Flugtickets. Auch sperrige Waren wie Möbel oder Werkzeug sind beliebte Artikel. „Für viele Kunden ist es einfach sehr bequem, Ware im Internet zu bestellen – gerade bei sperrigen Gütern, schätzen Kunden die kostenlose Lieferung direkt nach Hause“, weiß der Internetexperte Dr. Gerald Schönbucher zu berichten.

Laut den aktuellen Zahlen des bvh kaufen die Deutschen dabei besonders gerne auf den sogenannten Online-Marktplätzen ein. Diese Online-Marktplätze wie Amazon, Ebay oder Hitmeister haben meist ein sehr umfangreiches Angebot und bieten besonders günstige Preise. Immerhin bestellten die Deutschen Waren im Wert von 26 Milliarden Euro bei diesen günstigen Universalanbietern. Da ab 13. Juni neue EU-Regeln in Kraft treten, werden sich einige wichtige Dinge für Verbraucher beim Kauf im Internet ändern.

Dr. Gerald Schönbucher erklärt, was sich mit den neuen Regeln für Verbraucher ändert:

Herr Dr. Schönbucher, können Sie sagen, warum immer mehr Konsumenten online kaufen?
„Der Einkauf im Internet ist nach wie vor die bequemste Art einzukaufen. Das Internet kennt keine Öffnungszeiten und sie können dort zu jeder beliebigen Zeit einkaufen. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, die Ware zurückzugeben. Bei  einem Kauf im Geschäft ist das nicht so ohne weiteres möglich.“

Ist also die Bequemlichkeit der Grund, warum immer mehr Menschen im Internet einkaufen?
„Nicht nur. Es ist eben auch einfach die große Auswahl im Internet und die Möglichkeit, die Preise schnell und einfach vergleichen zu können. Ladengeschäfte können vor Ort nur eine bestimmte Menge an Ware anbieten. Im Internet finden Sie immer eine viel größere Auswahl. Insbesondere auf Online-Marktplätzen. Denn dort bieten viele unterschiedliche Händler und Hersteller ihre Waren an. So kommt eine unglaubliche Angebotsvielfalt zu Stande und auch besonders günstige Preise.“

Der Gesetzgeber hat das Widerrufsrecht im Fernabsatzgesetz geändert. Ab 13. Juni 2014 können Online-Shop-Betreiber die Portokosten für die Rücksendung komplett auf ihre Kunden abwälzen. Das hat der Bundestag im Rahmen einer Neuregelung der EU-Verbraucherrichtlinie beschlossen. Müssen Verbraucher künftig die Kosten der Rücksendung selbst tragen? „Diese Regelung wird kaum Auswirkungen für Verbraucher und auf das Kaufverhalten haben. Es ist davon auszugehen, dass die Online-Shops aus Kulanz die Rücksendekosten weiterhin übernehmen werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für den Verbraucher wird sich also in dieser Hinsichts nichts ändern.“

Was verändert sich für Verbraucher konkret durch die Neuregelungen?

„Im Wesentlichen hat der Gesetzgeber die Regelungen innerhalb der EU vereinheitlicht. Das heißt, es gilt jetzt in ganz Europa ein 14-tägiges Widerrufsrecht und eine Belehrungspflicht hierüber. Diese Regelungen galten in Deutschland aber auch schon vorher.  Allerdings müssen Käufer ab Juni den Widerruf ausdrücklich mitteilen. Bislang war es möglich, den Widerruf durch Rücksendung der Ware zu erklären. Nach der neuen Richtlinie ist es in Zukunft nur noch möglich von seinem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen, wenn man den Online-Händler vor Ablauf der Widerrufsfrist über den beabsichtigten Widerruf informiert. Der Widerruf kann zum einen durch Gebrauch des Muster-Widerrufsformulars oder auch durch eine andere eindeutige Erklärung erfolgen. Die Erklärung kann vom Verbraucher wie bisher per E-Mail, Fax oder Brief vorgenommen werden. Neu ist auch, dass Onlinehändler künftig innerhalb von 30 Tagen die bestellten Waren liefern müssen. Ist eine Lieferung nicht innerhalb dieser 30 Tage erfolgt, kann der Verbraucher am 31 Tag nach Abschluss der Bestellung vom Vertrag zurücktreten. Der Liefertermin wird ausdrücklich als Pflichtinformation für Verbraucher vorgesehen.

Wie sieht es mit der Sicherheit beim Interneteinkauf aus und wie lange dürfen sich Online-Shops mit der Kaufpreisrückerstattung Zeit lassen?

„Verbraucher sollten unbedingt darauf achten, dass die Online-Geschäfte bestimmte Qualitätssiegel haben und Rechnungskauf anbieten. Der Rechnungskauf ist in Deutschland die beliebteste Zahlungsvariante. Und das zu Recht. Man bezahlt die Ware erst, wenn sie angekommen ist und man sie behalten möchte. Verbraucher erspart das die Wartezeiten hinsichtlich der Kaufpreisrückerstattung im Falle der Rücksendung. Ab Sommer diesen Jahres müssen übrigens alle Online-Shops den Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen zurückerstatten nach der neuen EU-Regelung. Gute Qualitäts-Siegel, denen Verbraucher trauen können, sind zum Beispiel die vom TÜV oder von Trusted Shops.“ Quelle: www.hitmeister.de



 



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