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Jule - Hellsehen & Wahrsagen - Liebe & Partnerschaft - Tarot & Kartenlegen - Medium & Channeling - Beruf & Arbeitsleben

11.12.2017

Alle Jahre wieder... warum die Besinnung erst nach dem Fest der Liebe einsetzt.

Die Straßen sind tief verschneit, weihnachtliche Dekoration leuchtet und funkelt in der Dunkelheit, der Duft von frisch gebackenen Plätzchen und Lebkuchen weht durch den Tag und verbreitet ein Gefühl von zuhause sein. In der Vorweihnachtszeit sehen wir in der Werbung Bilder von Paaren, die mit dampfendem Kaffee vor dem Kamin sitzen und deren Kinder im Hintergrund mit dem Familienhund spielen. Der Adventskalender zählt nur noch ein paar Tage. Die Geschenke sind längst verpackt und die Vorfreude ist groß.
 
Am Heiligen Abend selbst öffnen sich die Türen zum Wohnzimmer, leuchtende Kinderaugen bestaunen den funkelnden Weihnachtsbaum und die liebevoll ausgesuchten Geschenke liegen malerisch drapiert darunter. Die Eltern schauen sich glücklich in die Augen, Oma und Opa sitzen Händchen haltend, auf dem Sofa.

Werfen wir einen Blick auf die Realität: Es regnet. Auf der Suche nach Geschenken hetzen wir durch die Stadt oder bemühen Amazon und andere Online-Plattformen, um alles gerade noch rechtzeitig in glitzerndes Papier wickeln zu können.

Oft sind wir gestresst und überlegen: Haben wir an alle gedacht, die Päckchen rechtzeitig zur Post gebracht, alle Einkäufe erledigt? Hoffentlich verliert der bereits gekaufte Weihnachtsbaum nicht schon frühzeitig seine Nadeln! Hat eigentlich jemand die Christbaumkugeln im Keller kontrolliert? Raum für kleinere und größere Dramen bis zum 24. Dezember gibt es genug.

Wir planen und optimieren die Zeit bis Weihnachten, zwischendurch könnte man meinen, es gäbe kein Leben danach. Der Stress bis zum Heiligabend erreicht einen enorm hohen Level.

Vielfach beginnt das Fest der Liebe mit einem ordentlichen Familienstreit. Der Vater kämpft mit dem Baum, die Mutter in der Küche ist genervt, die Kinder quengeln. Die Stimmung ist aufgeheizt, der Erwartungsdruck an jeden ist hoch. So hoch, dass eine Enttäuschung fast unausweichlich ist.

Dennoch, Weihnachten wird am Abend des 24. zelebriert. Wir werden milder, öffnen unsere Herzen, beschenken, werden beschenkt, doch ruck zuck ist der Spaß auch schon wieder vorbei.

Nach den Feiertagen haben wir Zeit, meist bis Neujahr. Dann haben wir endlich Ruhe für uns selbst und für die Familie. Diese Zeit ist für mich die tatsächlich besinnliche Zeit. Es ist die Phase, die uns die Sinnhaftigkeit unseres Tuns, unseres Lebensmodells, unserer Arbeit, deutlich machen kann. Wir verlangsamen den Takt und kommen endlich zu uns.

Doch das ist nicht für jeden angenehm. Bewusst oder unbewusst setzen wir uns mit unserer privaten Lebenssituation auseinander und fragen uns oftmals, ob wir uns nicht eigentlich ein ganz anderes Lebensmodell wünschen.

Der normale Alltag bietet meist nicht viel Raum für Gedanken dieser Art, sind wir doch dauerhaft getrieben von Erledigungen und der Erfüllung der Erwartungen anderer. Das kann für den ein oder anderen bei allem Stress ganz bequem sein, denn wir fühlen uns nicht aufgefordert, unsere Komfortzone zu verlassen, so unbequem diese von außen auch wirken mag.

Inder Komfortzone ist man zuhause. Hier kennt man sich aus. Sobald man Veränderungen in seinem Leben vornimmt, bedeuten diese kurzfristig einen höheren Kraftaufwand, oft viel Gegenwind vom persönlichen Umfeld und das Betreten eines unbekannten Terrains. Will man das wirklich? Ist es nicht viel einfacher, alles so zu belassen, wie es ist?

Ist man tatsächlich unzufrieden, sind Wille und Mut gefragt, eigenverantwortlich zu handeln... für sich selbst, nicht gegen andere.

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr laden uns zur Rückschau ein. Wir spüren deutlich, ob und wie wohl wir uns in unserer Beziehung, unserer Familie, in unserem Leben fühlen.

Wenn wir bemerken, dass wir einiges in unserem Leben lieber anders hätten, können wir selbstverständlich die Augen davor verschließen und auf einen schnellen Alltag im Januar hoffen, der uns rasch wieder sicher im Griff hat.

Wir können aber auch unsere Erkenntnis nutzen, um langsam, Stück für Stück, unser Leben in die Richtung zu lenken, die uns erfüllt und die uns langfristig Zufriedenheit schenkt.

Das Fest der Liebe im Jahr 2018 könnte sich somit dann tatsächlich nach Liebe und innerer Fülle anfühlen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein wundervolles, friedliches Weihnachtsfest, liebevolle Menschen in Ihrem Umfeld und den Mut, die gewonnenen Erkenntnisse für die notwenigen Veränderungen einzusetzen.

Eure Dörte

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein)


Zur Autorin
Dörte Kromer von Baerle
, geb. im April 1965, 2 erwachsene Kinder, arbeitet seit 2006 als Coach und Psychologische Beraterin für Einzelpersonen.

Ihre Schwerpunkte:
Beziehungen und ihre Verstrickungen jeglicher Art im zwischenmenschlichen Bereich:
o    Beziehung zu sich selbst,
o    Beziehungen in Freundschaften, im Bekanntenkreis, im Arbeitsalltag und in der Partnerschaft

Dörte Kromer von Baerle hat im Laufe der Jahre und aufgrund ihrer Erfahrungen mit zahlreichen Klienten ihre eigene Arbeitsweise entwickelt, die sich nicht nach starren Methoden richtet, sondern ganz individuell, intuitiv auf die persönlichen Bedürfnisse eines jeden Klienten abgestimmt ist.
Zitat: „Es ist mir ein großes Anliegen mit einer Mischung aus Knowhow und Leidenschaft, Menschen mit ihren Lebensgeschichten, mit ihren Träumen und ihrer Art zu denken, zu begegnen und unterstützend einen Teil ihres Weges mit ihnen gemeinsam zu gehen.“

Foto:Dörte von Kromer

www.beratung-kromer.de



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