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       31. Mrz 2014

Auf zur Frühlingskur mit der puren Kraft wilder Kräuter

Die Natur bietet jetzt im Frühling eine unglaubliche Fülle  gesunder, reinigender und die Vitalität des Körpers anregende Wildkräuter an. Mit ihrem Gehalt an hochwertigen Pflanzenwirkstoffen, Vitaminen, Spurenelementen u.v.m. sind sie besonders reichhaltig und gesundheitsfördernd. Neben heilenden, aufbauenden Kräften befördern sie den Appetit und schmecken einfach köstlich.

Als Heilkraut gesegnet ist die Brennnessel, eine der wunderbarsten Pflanzen für die Behandlung von vielerlei Krankheiten und Gebrechen wie Anämie und  Rheuma. Sie ist eine Vitamin- und Mineralstoffbombe, stärkt das Immunsystem und unterstützt die Verdauungsfunktionen. Weiterhin hilft sie den Nieren bei der Ausscheidung und wirkt insgesamt auf den Körper entwässernd.  Sie soll das Blut reinigen und die Frühjahrsmüdigkeit rasch vertreiben. Empfehlenswert ist es,  einen Tee aus den frischen jungen Brennnesselblättern zuzubereiten und zwischen 17 und 19 Uhr zu trinken, denn gerade in dieser Zeit arbeiten die Nieren am intensivsten.

Besonders heilsam für Leber und Galle sind Wurzel und Kraut des Löwenzahns. Dieser entfaltet seine Kraft auch bei der Behandlung von Hautkrankheiten und kann Gallensteinen vorbeugen. Zwei Tassen Tee sollte man täglich während einer Kur über 4-6 Wochen trinken. Etwas Löwenzahnwurzel und Kraut mit einem viertel Liter Wasser circa eine Minute lang kochen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und langsam trinken. Zu den Highlights zählt  natürlich der Bärlauch, welcher jetzt an vielen Orten sprießt. In seinen frischen Blättern ist ganz besonders viel  an ätherischen Ölen und Sulfid-Verbindungen gespeichert, mit antibakterieller und schwermetallausscheidender Wirkung. Bärlauch soll die Elastizität der Blutgefäße erhalten, blutdrucksenkend wirken und die Magen-Darmreinigung fördern.

Auch Spitzwegerich, Sauerampfer und Brunnenkresse gehören zu den reinigenden Pflanzen. In Salaten, Kräuterbutter und Suppen bestechen sie durch einen feinen Geschmack.

Für eine Entgiftungskur empfiehlt sich die Zeit des abnehmenden Mondes (jetzt gerade bis zum 30. März). Nach alter Erfahrung ist der Körper nun besonders ansprechbar für reinigende und ausleitende Maßnahmen. Ab Neumond ist dann eine 14tägige Pause angesagt, bevor die Prozedur ab Vollmond (der nächste ist am 15. April)  erneut beginnen kann.

Mit einer Kombination aus frischen Wildkräutern, Obst und Gemüse lassen sich auch leckere Smoothies herstellen.

Bananen, frische Ananas, Apfel, Birne, Orange, aber auch Salatgurke und anderes bewährtes Gemüse in den Mixer geben, mit gut gewaschenen jungen „Wilden“ wie Gänseblümchenblüten, Giersch, Gundermann, Brennnesselblättern & Co  ergänzt, mit Ingwer, Chili, Kardamom und anderen Gewürzen aufgepeppt und mit etwas frischem Wasser gestreckt, ergibt einen urgesunden Cocktail aus dem Mixer.

Bei der Zugabe der Wildkräuter sollte man eher etwas zurückhaltend sein, denn auch hier gilt: viel hilft nicht immer viel und jeder Mensch hat bekanntlich sein eigenes Maß.

Eine Alternative zur Kur mit Kräutern ist jene mit Schüssler-Salzen. Über drei bis sechs Wochen hinweg eingenommen, helfen dem Körper insbesondere Ferrum phosphoricum, Kalium chloratum, Kalium phosphoricum, Kalium sulfuricum, Natrium chloratum, Natrium phosporicum und Natrium sulfuricum bei Entgiftung und Ausleitung. Dosierung und Mittelauswahl sind individuell festzulegen. Auch hier gilt wie bei allen vorgeschlagenen Maßnahmen im Fall der Fälle Rat bei einem erfahrenen Therapeuten zu suchen.

Ein Elixier der besonderen Art möchte ich hier nicht vorenthalten. Es ist der Frühlingswermutsaft, den Hildegard von Bingen als Meistertrank für alle Erschöpfung pries. „Trinke den Wermutwein von Mai bis Oktober jeden dritten Tag nüchtern, er beseitigt in dir Nierenschwäche und die Melanche (nach Hildegard von Bingen die sogenannte Schwarzgalle,  welche nach ihrem Wissen Depression auslöst, d. A.) und klärt deine  Augen und stärkt dein Herz und lässt nicht zu, dass deine Lunge krank wird. Er  reinigt den Magen und wärmt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung.“ Das Rezept ist im Internet unter dem Stichwort Hildegard-Medizin zu finden.

Foto und Text: Felicitas Morgenstern

 



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