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       9. April 2013

AUS SICHT EINER MUTTER: Rebecca Vogt über die Rotavirus-Infektion ihrer Tochter

Wenn ein Kind an einer Rotavirus-Infektion erkrankt, ist dies eine enorme Belastung für die gesamte Familie. Bis zu 20 Brechdurchfall-Attacken täglich sind nicht nur anstrengend, sondern geben auch Anlass zur Sorge. Denn kann nicht ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden, droht den kleinen Körpern die Austrocknung. Rebecca Vogt, Mutter von zwei Kindern, hat in ihrer Familie eine schwere Rotavirus-Infektion erlebt.

Wie war das damals, als Ihre Tochter Olivia mit drei Jahren an Rotaviren erkrankte?

Es begann nachts mit Erbrechen, am nächsten Tag kam dann noch Durchfall dazu. Die Durchfallattacken wurden immer heftiger und die Abstände kürzer. Olivia wurde zusehends schwächer, bis sie am dritten Tag nachmittags kaum noch ansprechbar war. Sie wirkte regelrecht apathisch. Als wir im Krankenhaus ankamen, hat man sie direkt an den Tropf gelegt, damit ihr Körper möglichst schnell mit Flüssigkeit versorgt wird.

War den Ärzten sofort klar, dass es sich um eine Rotavirus-Infektion handelt?

Nein, überhaupt nicht. Da der Stuhlgang so flüssig war, konnte erst nach drei Tagen eine Probe eingeschickt werden. Und dann dauerte es weitere drei Tage, bis das Ergebnis kam. Erst dann stand fest, dass Rotaviren den Brechdurchfall verursacht hatten.

Wie konnte Olivia denn dann in den ersten sechs Tagen behandelt werden?

Die Ärzte konnten lediglich Vermutungen anstellen, woran es liegen könnte. Daher bekam Olivia eine Elektrolytlösung für den Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes, zusätzlich ein Antibiotikum und dann auch noch ein Mittel gegen Herpes. Natürlich wollte man aufgrund des Zustands meiner Tochter wertvolle Zeit nicht untätig verstreichen lassen.

Wie haben Sie als Mutter das Leiden Ihres Kindes erlebt?

Es war furchtbar. Olivia gab keinen Laut mehr von sich, konnte sich alleine nicht bewegen, aß nicht und sprach nicht. Niemand konnte mir damals sagen, wie lange dieser Zustand dauern kann und ob sie überhaupt wieder richtig gesund werden würde. Ich war vollkommen verzweifelt.

Wie haben Sie diese schwere Zeit durchgestanden? Hatten Sie Unterstützung?


Als alleinerziehende Mutter war die Situation für mich äußerst belastend. Meine Familie und Freunde haben mich stark unterstützt und sich beispielsweise um meinen Sohn gekümmert. Keine Ahnung, wie ich das sonst hätte machen sollen, denn ich habe natürlich viel Zeit im Krankenhaus mit Olivia verbracht. An Hausarbeit oder meinen Job war nicht zu denken.

Haben Sie Probleme in der Arbeit bekommen?

Ich hatte natürlich jede Menge Fehlzeiten, da ich viel Zeit bei Olivia im Krankenhaus verbringen musste. Es war ein Glück, dass mein Arbeitgeber verständnisvoll reagierte – was nicht selbstverständlich ist.

Haben Sie eine Vermutung, wo Olivia sich angesteckt haben könnte?


Zwei Tage zuvor waren wir bei einem Kinderkarnevalsfest, da könnte es passiert sein. Heute weiß ich, dass Rotaviren hochinfektiös sind und eine Ansteckung beispielsweise beim Spielen sehr wahrscheinlich ist. Vor allem in der kalten Jahreszeit verbreiten sich Rotaviren ja besonders schnell. Und selbst durch die meisten Desinfektionsmittel kann das Virus nicht abgetötet werden.

Haben Sie im Freundes- oder Bekanntenkreis von weiteren Rotavirus-Infektionen gehört?

Ja, sogar in unserem engeren Freundeskreis. Zwei Wochen, bevor Olivia erkrankte, hat es das Kind von Freunden erwischt. Auch hier war ein Krankenhausaufenthalt notwendig. Glücklicherweise konnte die Familie nach zwei Tagen wieder nach Hause.
Quelle: GlaxoSmithKline, Rebecca Vogt, Foto: GSK

 



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