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10.04.2017

Auszeit und Abenteuer in St. Johann:

Wo Gäste und Einheimische gemeinsam zur Ruhe kommen

Wanderparadies Kitzbühler Alpen: Foto Franz Gerdl

Wer schon einmal in St. Johann in Tirol auf dem Marktplatz gestanden ist, der weiß, wie es sein sollte - das Ankommen und das Aufgenommenwerden in einem neuen Ort. Einem Urlaubsort nämlich, in dem sich der Gast von einer auf die andere Minute willkommen fühlt und prompt in das Feierabendgespräch einheimischer Arbeitskollegen einbezogen wird. Ein Porträt über einen Ferienort, in dem die Bewohner selbst das Entscheidende sind.

Sie sind verabredet, zwei Gäste in St. Johann. Im Post Markt, direkt auf dem historischen Platz in der alten Tiroler Gemeinde, warten sie auf ihre Verabredung. Wie genau der fehlende Teil der Gruppe aussieht, wissen sie allerdings nicht. Getroffen haben sie sich noch nie, denn es ist eine kleine Gemeinschaft aus Gästen, die alle wegen einem da sind: Der Skitour am nächsten Tag, und heute geht es darum, einander vorher kennenzulernen. Sind sie das? Der andere Teil der Gruppe? Nein. Stellt sich nach einem kurzem Tratsch raus - dafür sind die Gäste soeben auf die Feierabendrunde eines lokalen Reisebüros gestoßen. „Gleich gegenüber arbeiten wir“, sagt der Chef. „Jeden Freitag gehen wir hier alle zusammen auf ein Feierabendbier.“ Und dann erzählt er weiter, unbefangen. Über den Januar, der heuer sehr kalt war, den großartigen Winter vor fünf Jahren und darüber, wie schnell der Schnee in den vergangenen zwei Wochen geschmolzen ist. Als hätten würde auch er die Gäste längst kennen, als gehörten auch sie zur allwöchentlichen Feierabendrunde.

In St. Johann ist das die typische Freude, die allen Gästen entgegengebracht wird. Den Gästen fällt das noch in den ersten Stunden ihres Aufenthalts auf - und von da an immer wieder. Der kleine, malerische Ort mit seinen gut 9.000 Einwohnern ist umringt von imposanten Bergen, wie sie in Tirol zu finden sind. Im Winter verwandelt sich die Kleinstadt in ein Basislager für Skifahrer, Tourengeher und auch Familien, deren Nachwuchs zum allerersten Mal auf Brettern steht. Im Sommer locken unzählige Touren vorbei an hervorragend bewirteten Almen, hinauf zu imposanten Gipfeln. Vor allem die Einheimischen sind es aber, die St. Johann von einzigartig machen. Für viele ganz bestimmt sogar unvergesslich.

Sigrid und Maximilian Blumschein sind zwei von ihnen. St. Johann bedeutet Heimat für sie, die beiden leben dafür, Gästen ein zuhause zu bereiten. Als Menschen und als Gastgeber. Seit 2016 führt das Ehepaar das Hotel & Wirtshaus Post, direkt am Marktplatz gelegen. Sie strahlen, heißen ihre Gäste wenn sie können persönlich willkommen. Gastgeber aus Leidenschaft - selbstverständlich in St. Johann. „Das Hotel Post hat große Tradition“, sagt Maximilian Blumenschein. Für St. Johann gehört es beinahe so zum Ort dazu wie die Kirche. Das Ortsbild prägt es seit 1297, damals war es noch unter dem Namen „Weißes Rössl“ bekannt. 1770 wurde dort eine Poststation errichtet, wodurch sich nach und nach der neue Name einbürgerte.

Auch darauf sind die Menschen in St. Johann stolz: auf ihre Geschichte, ihre Wurzeln. So auch Hubert Treffer, Skilehrer, Bergführer, geboren in St. Johann und nie gegangen. Wie oft er schon auf dem Wilden Kaiser war? „Ich hab’ längst aufgehört, zu zählen“, sagt er. Pro Skisaison schätzt er etwa 30 Aufstiege, und das seit Jahrzehnten. „Wir haben hier alles, was wir brauchen“, fügt er hinzu und schaut von der Angerer Alm (1300 Meter Höhe) am Kitzbühler Horn runter ins Tal und auf den Wilden Kaiser. Mehr braucht Hubert Treffer gar nicht zu sagen. Die Überzeugung in seinem Blick ist groß genug, die Angerer Alm mit ihrem Panoramablick sein persönlicher Ort zum Wohlfühlen.

Die Angerer Alm auf 1300 Metern Höhe - mit einem der schönsten Weinkeller St. Johanns und Wirten, die großen Wert auf Tradition, Ursprung und Kulinarik legen.     
                   


Foto: Angerer Alm

Auch den Gästen will St. Johann alles geben, was es zu bieten hat: 17 Lifte und 22 Abfahrten mit insgesamt 42 Pistenkilometern direkt vor der Haustüre am Harschbichl. Die Lifte starten nur unweit von Ortszentrum entfernt - ein Fußmarsch von etwa 10 Minuten. Wer einmal oben ist, kann den Blick kaum vom Wilden Kaiser abwenden, der sich direkt gegenüber, auf der anderen Seite des Tals, in den Himmel ragt. Wer dem imposant gezackten Berg näher sein will, findet in St. Johann außerdem einen guten Ausgangspunkt für die Skigebiete Wilder Kaiser und Saalbach-Hinterglemm.

Nicht weniger attraktiv ist St. Johann für Sommerurlauber: Sei es ebenfalls für Berg- oder Klettertouren auf den Wilden Kaiser, oder aber auch für eine gemütliche Wanderung mit der ganzen Familie: 200 Kilometer Wanderwege zwischen Kitzbühler Horn und Wilder Kaiser laden Bergfreunde jeden Alters und Könnens zu einer sportlichen Auszeit ein. Auch Radfahrer, Mountainbiker und Golfspieler kommen in der Region rund um St. Johann voll auf ihre Kosten.  Immer mit der einzigartigen Kulisse der Kitzbühler Alpen vor Augen - und umgeben von Einheimischen, die herzlicher nicht sein könnten. Übrigens: Die zwei Gäste vom Beginn planen schon die nächste Auszeit in St. Johann. Mit wem sie Freitagabend ein Feierabendbier teilen können, wissen sie schon jetzt.

Text: Felix Graf Consolati
 



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