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14.12.2015

Brasiliens Landleben entdecken

Agrotouristische Angebote erfreuen sich großer Beliebtheit



Fern von den berühmten Stränden, Metropolen und dem riesigen Regenwald können Brasilien-Besucher naturverbundene Orte der Ruhe, Einfachheit und der Entspannung entdecken. Die touristischen Angebote für Urlaub auf dem Lande, dem sogenannten Agrotourismus, gewinnen in Brasilien zunehmend an Bedeutung und deren Gestaltung ist ausgesprochen vielseitig.


Brasilien zählt über vier Millionen landwirtschaftliche Familienbetriebe, was 84 % der Betriebe des Landes ausmacht. Viele dieser Unternehmen haben ihr Potential für den Tourismus erkannt und bieten ihren Besuchern authentische Reiseerlebnisse an. Reiten durch die Felder, lange Wanderungen, gemütliche Abende am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik, regionale Traditionen und Brauchtümer sowie der Umgang mit der Natur und ihren Produkten steht bei einem solchen Urlaub im Vordergrund. Die regionale Küche mit frischen Lebensmitteln rundet das Angebot ab. Beim Urlaub auf dem Lande können Besucher erfahren, wie Wein, Käse, Wurst oder Marmelade produziert werden und nicht selten erhalten sie dabei auch die Chance selbst mitzumachen.

Im Norden Brasiliens mit seinen Flüssen, Wäldern und indigenen Völkern haben sich Gemeinden am Rande des Flusses auf nachhaltige Produktion im Einklang mit dem Amazonas-Regenwald spezialisiert. Touristen können sich in den Fischerkolonien mit dem Anbau von Meeresfrüchten vertraut machen oder die kunstfertigen Stickereien der Klöpplerinnen bewundern.

Im Südosten des Landes hingegen bestimmen die Goldgewinnung sowie die Produktion von Kaffee und Milch die Landwirtschaft. Viele historisch geprägte Fincas in den Staaten Rio de Janeiro, Minas Gerais und São Paulo laden Touristen ein, den Alltag einer Familie in dieser Region zu erleben und den Zyklus der Kaffeeproduktion zu verfolgen – für Brasilien ein besonders wichtiger Wirtschaftszweig.

Der Süden Brasiliens gilt als Wiege des brasilianischen Agrotourismus. Die Region ist stark durch europäische Einwanderer beeinflusst. Vor allem deutsche und italienische Einwanderer haben hier gesiedelt. Besonders verbreitet ist im Bundesstaat Santa Catarina der Weinanbau. 1999 haben rund 180 Familien aus landwirtschaftlichen Betrieben und Weingütern eine touristische Initiative mit dem Namen „Acolhida da Colônia“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, den Agrotourismus voranzutreiben und Reisenden die landwirtschaftlich geprägte Gegend näher zu bringen.

Agrotouristische Destinationen in Brasilien
• Ilhéus, Bahia (Anbau von Meeresfrüchten)
• Cabaceiras, Paraiba
• Gravatá, Pernambuco
• Venda Nova do Imigrante, Espírito Santo
• Vassouras, Rio de Janeiro (Kaffeeanbau)
• Jundiaí, São Paulo (Früchteanbau)
• Bento Gonçalves, Rio de Janeiro (Weinanbau)
• Gramado, Rio Grande do Sul
• Lages, Santa Catarina
• Santa Rosa de Lima, Santa Catarina (Acolhida na Colônia)

Über EMBRATUR
Das Brasilianische Tourismusbüro (Embratur) steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Tourismus und ist hauptverantwortlich für alle internationalen Marketingaktivitäten. Diese umfassen unter anderem die Promotion brasilianischer Produkte und Dienstleistungen im Ausland sowie die Förderung Brasiliens als Reiseziel im internationalen Wettbewerb. Die weltweit vernetzten Tourismusbüros arbeiten gemeinsam an dem Ziel, die soziale und ökonomische Struktur sowie das positive Image Brasiliens zu festigen und weiter auszubauen. Als Orientierung bei ihren Aktionsprogrammen dient der Marketingplan „Plano Aquarela – Internationales Tourismusmarketing“. Foto: EMBRATUR

www.visitbrasil.com
 



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