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       3. Mrz 2014

Darmkrebs-Früherkennung: informiert entscheiden

Welche Untersuchungen zur Darmkrebs-Früherkennung gibt es? Welche davon bietet den zuverlässigsten Schutz? Was übernehmen die Kassen und wer hat Anspruch darauf? Antworten auf diese Fragen finden Interessierte in dem Infoblatt "Wissenswertes zur Darmkrebsfrüherkennung", das der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums zum Darmkrebsmonat März neu herausgibt. Das Infoblatt ist im Internet unter www.krebsinformationsdienst.de abrufbar.

Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten gut. Bei einer Darmspiegelung, der so genannten Koloskopie, sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Daher kann Darmkrebs weit besser als andere Krebsarten durch konsequente Vorsorge verhütet werden.

Im März engagieren sich nun zum 13. Mal Gesundheitsorganisationen und Unternehmen für die Darmkrebsvorsorge. Die Kampagnen und Aktionen bringen auch Menschen zum Nachdenken, die sich bislang noch nicht mit dem Thema Krebsfrüherkennung auseinandergesetzt haben. Doch angesichts der vielen Untersuchungsmethoden ist die Verunsicherung groß: Muss es gleich die Koloskopie sein oder bringt ein einfacher Labortest genauso viel Sicherheit?

Seit 2002 ist die Darmspiegelung für Versicherte ab dem Alter von 55 Jahren Bestandteil des deutschen gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung. Jedoch nimmt gerade mal ein Fünftel der Berechtigten diese Untersuchung wahr. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zur Angst vor einer erschreckenden Diagnose kommt auch die Furcht vor der möglicherweise unangenehmen Untersuchung, bei der auch Komplikationen auftreten können.

Was aber bringen die anderen Untersuchungsverfahren, etwa die "kleine" Darmspiegelung, Stuhl- und Bluttests oder bildgebende Verfahren? Das neue Informationsblatt des KID stellt die verschiedenen Methoden zur Darmkrebs-Früherkennung vor und gibt Auskunft darüber, wie sicher sie Darmkrebs oder seine Vorstufen entdecken.

Dr. Susanne Weg-Remers, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID), rät: "Menschen, die sich nicht zu einer Darmspiegelung durchringen können, sollten bedenken: Auch ein weniger sicheres Testverfahren ist besser, als gar nichts zu unternehmen. Jeder sollte informiert entscheiden und die Chance nutzen, sich vor Krebs zu schützen."

Bleiben noch Fragen offen, können Interessierte kostenfrei die Telefonhotline des Krebsinformationsdienstes (Tel. 0800 420 30 40, tgl. 8.00 - 20.00) anrufen oder eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de schreiben.



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