Neu auf geniesserinnen.de:


 
 

             Webseite durchsuchen

             

 
 
 

 
 
Sie sind hier: Home » Bücherregal » Literatur am 22.11.2017



12.01.2016

Das letzte Wort hat Dorothee

Darf eine Mutter eine Straftat begehen, um ihren Sohn zu beschützen? Die Protagonistin Marlies Hanloe handelt aus Liebe, lebt aber in ständiger Angst, dass ihre Tat aufgedeckt werden könnte.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Der Roman „Das letzte Wort hat Dorothee“ von Brigitte Halenta, der jetzt bei MARTIN BÜHLER Publishing erschienen ist, schildert anhand des Schicksals von Marlies Hanloe, dass in unserer Welt die innere und äußere Realität eines Menschen grundverschieden sein kann. Die Protagonistin ist zu Beginn eine durchschnittliche Person, der ein durchschnittliches Schicksal vorgezeichnet wäre, aber sie überrascht eines Tages ihren siebzehnjährigen Sohn Thommi in ihrem Keller bei dem Versuch, ein fremdes Mädchen zu missbrauchen. Der Sohn flieht, die Mutter kümmert sich um das Kind. Schließlich behält sie das Mädchen und gibt es als die eigene Tochter aus. Um alle Beteiligten vor der Wahrheit zu schützen, baut sie sich eine fiktive Wirklichkeit auf, immer in der Angst lebend, dass ihre Tat aufgedeckt werden könnte.

„Ich habe in meinem Roman ein weitverbreitetes Lebensgefühl des Sich-bedroht-Fühlens umgesetzt“, sagt Brigitte Halenta, die lange Jahre als Psychotherapeutin in einer eigenen Praxis in Lübeck tätig war. „Viele Menschen leben ständig in Angst, weil sie unbewusst glauben, Schuld auf sich geladen zu haben, und daher ständig damit rechnen, dass das Leben sie dafür bestrafen wird.“

Erzählt wird aus der Perspektive von Marlies Hanloe, die vierunddreißig Jahre alt ist und in Bremerhaven lebt, als die Geschichte einsetzt. Brigitte Halenta hat die personale Erzählform dabei ganz bewusst gewählt: „Schon nach kurzer Zeit identifiziert man sich mit der Täterin, sodass man ihre Entdeckung genau so fürchtet wie sie selbst.“

Marlies ist ein ungeliebtes Kind; als sie das Mietshaus ihrer Eltern erbt, entschließt sie sich, ihren Beruf als Krankenschwester aufzugeben und nach Bremen umzuziehen. An der Universität will sie sich endlich ihren Traum vom Studium der Literaturwissenschaften erfüllen. Ihr unehelich geborener Sohn ist ein Schulversager mit kriminellen Neigungen und einem Alkoholproblem. Marlies ist nicht in der Lage dieses Kind zu lieben, trotzdem würde sie ihn nicht der Polizei ausliefern. Sein vermeintliches Opfer hingegen wird ein immer wichtiger Teil ihres Lebens, und sie entwickelt zu diesem Mädchen, das sie Dorothee nennt, eine innige Beziehung, die auch ihre eigene Gefühlsarmut heilen wird.

Als die am Ende der Gesichte achtzehnjährige Dorothee, die eigentlich die Tochter von Musikern ist, nach London fährt, um dort zu musizieren, droht die von Marlies kreierte Wirklichkeit doch noch in sich zusammenzufallen. Sie kann ihre Tochter nicht länger schützen, sie kann nur lieben ... Niemand hat das Recht sie zu verurteilen oder freizusprechen – außer Dorothee. Sie hat das letzte Wort.

„Das letzte Wort hat Dorothee“ ist ein spannend erzählter Entwicklungsroman, der eine Geschichte über unsere absurde Welt erzählt, in der laut Cicero das größte Recht das größte Unrecht sein kann – und umgekehrt: das größte Unrecht das größte Recht.

Der Roman ist bei Amazon als E-Book (4,99 €) und als Printversion (15,95 €) ebenfalls bei Amazon und im gut sortierten Buchhandel unter der ISBN-Nummer 978-1522977322 erhältlich.
 



Drucken  |  Lesezeichen  |  Feedback  |  Newsletter  |  Nach oben


 
 

 

 
 
genussmaenner.de
carmour
europressmed
Frauenfinanzseite
gentleman today
instock.de - der börsendienst
Unter der Lupe
marketingmensch
   
Wir  |
Kontakt  |
Mediadaten  |
Sitemap  |
RSS-Feed  |
Suchen  |
Newsletter  |
Nutzungsbedingungen  |
Impressum  |
 
Copyright 2016 - geniesserinnen.de