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       19. September 2013

Der Schatz der Nabelschnur-Stammzellen


Stammzellen, die aus Nabelschnurblut und-gewebe gewonnen werden, sind eine wichtige Ressource im Medizinbereich. Sie gelten als besonders verträglich und sind eine wichtige Alternative zu anderen Stammzellspenden. Die Verträglichkeit ist insofern interessant, da die Abwehrzellen des Immunsystems, die in Ihnen vorhanden sind, nicht ausgereift sind. Da Neugeborene noch keinen Kontakt mit der Umwelt und potentiellen Krankheitserregern hatten, sind die Immunzellen anpassungsfähiger als in einem späteren Lebensalter.

Die Nabelschnur-Stammzellen haben gegenüber dem Knochenmark den Vorteil, dass sie im Bedarfsfall sehr schnel lzur Verfügung stehen, weil sie bereits entnommen sind, so Prof. Dr. Volker Ragosch, leitender Arzt der Gynäkologie und Geburtsklinik in der Asklepios Klinik in Hamburg-Altona. Seit über 20 Jahren wird Nabelschnurblut erfolgreich angewendet. Bei verschiedenen Erkrankungen wie Leukämie, Stoffwechselstörungen oder Krebserkrankungen kam und kommt es zum Einsatz. Eigenes Nabelschnurblut wird aktuell vorrangig in der Regenerativen Medizin, zum Beispiel bei frühkindlichen Hirnschäden, Herzklappenfehlern und bei hämatologisch onkologischen Krankheiten eingesetzt.

Zur Geburt befinden sich Millionen dieser kostbaren, virenfreien Stammzellen im Blut und Gewebe der Nabelschnur. Nach der Geburt des Babys pulsiert die Nabelschnur noch ein wenig. Dann wird sie abgeklemmt und anschließend meist entsorgt. Das ist zu schade für das wertvolle Gut. Deshalb gehen einiger Eltern heute andere Wege. Das Blut aus der Nabelschnurvene wird noch im Kreissaal in einen Blutbeutel geleitet. Die Menge ist ungefähr das Volumen einer Kaffeetasse.

Nabelschnurblut-Präparate lagern in Alukassetten geschützt in einem mit flüssigem Stickstoff befüllten Kryotank bei bis zu minus 190 Grad Celsius.[/caption] Wenn das Nabelschnurblut eingelagert werden soll, muss es innerhalb einer geregelten Frist eingefroren werden. Damit die Zellen die Lagerung bei besonders niedrigen Temperaturen überstehen, setzen die Experten von VITA 34 ( eine der größten Stammzellen-Kliniken) auf Kryotechnologie. „Kryo“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „kalt“. Die Zellen können durch diese Technik unbeschädigt eingefroren und wieder aufgetaut werden. Hierzu wird das Blut in eine Nährstofflösung gegeben, zusammen mit einer speziellen Flüssigkeit, die die Zellen vor Frost schützt. Quelle: Pressegespräch VITA 34, Fotos: VITA 34, Text Andrea Stein

Nachfolgenden Informationen sind aus der Quelle: http://www.nabelschnurblut-stammzellentherapie.de/info/anwendung-stammzellen.php

Zellzahl und Zelldosis für Behandlungen
Die Menge an Stammzellen im Nabelschnurblut ist weitaus geringer als in Knochenmarkstammzellen. Bei erwachsenen Menschen ist nur mit einer ausreichenden Zellzahl eine Behandlung möglich. Stammzellentransplanteure empfehlen eine minimale Zelldosis kernhaltigen Zellen zwischen 10 und 30 Millionen pro Kilogramm Körpergewicht, wenn Spender und Empfänger nicht identisch sind. Wird diese empfohlene Zelldosis nicht erreicht, kann die gleichzeitige Transplantation von zwei Nabelschnurblutpräparaten eine Möglichkeit sein.

Wachsende Bedeutung von Nabelschnurblut bei Stammzelltransplantationen
Angesichts ihrer besseren Verträglichkeit gewinnt die Nabelschnurtransplantation auch bei Erwachsenen immer mehr an Bedeutung. So werden aktuell in Amerika bei etwa 20 Prozent aller Stammzelltransplantationen Nabelschnurblut verwendet. In Japan liegt diese Zahl bereits bei 50 Prozent.

Therapiemethode bei Hautverletzungen und Verbrennungen Stammzellen aus Nabelschnurblut finden mittlerweile eine große Anzahl von Anwendungsgebieten. So werden sie gerne als einzig effektive Therapiemethode bei Hautverletzungen und Verbrennungen eingesetzt. Da die Anzahl der Menschen, die größere Flächen von Haut verlieren, in Deutschland von Jahr zu Jahr steigt, wird eine Nachfrage nach Stammzellen nie erschöpfen. In absehbarer Zeit sollen Stammzellen außerdem dabei behilflich sein, auch Haut mit Schweißdrüsen, Pigmenten und Haaren zu kultivieren. Gelingt es dies zu erreichen, wäre ein revolutionärer Erfolg zu verzeichnen.

Diabetes Auch schwere Formen von Diabetes, die mit Entzündungen an den Extremitäten einhergehen, können durch eine Zellbehandlung gelindert werden. Wissenschaftlern ist es bereits gelungen, mittels der Tissue Engineering (Gewebenachzüchtung) größere Flächen von Haut im Labor heranwachsen zulassen, die dann später den Patienten implantiert werden.

Herzkrankheiten, Herzinfarkt und Schlaganfälle
Auch auf dem Gebiet der Herzkrankheiten wurden in der Stammzellentherapie in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Durch die Wiederherstellung funktionsgestörter Zellen, Gewebe und Organe können mittlerweile unterschiedliche Erkrankungen geheilt werden. So wird im Labor gezüchtetes Gewebe aus Stammzellen genutzt, um mit Hilfe einer Stammzellentherapie die körpereigenen Reparatur- und Regenerationsprozesse anzuregen. Im September 2007 wurde in der Universitätsklinik Düsseldorf ein beeindruckendes Ergebnis erzielt. Ein Patient mit schwerem Herzinfarkt konnte durch eine Behandlung mit körpereigenen Stammzellen vor dem Tod bewahrt werden. Außerdem wurden erste Erfolge durch das Leipziger Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) bezüglich einer Behandlung mit adulten Stammzellen bei Schlaganfällen erzielt.

Gelenkverletzungen, Verschleiß von Knorpelgewebe, Athrose und Knochen Auch bei Gelenkverletzungen kommen Stammzellentherapien immer häufiger zum Einsatz. Dies liegt daran, dass besonders die Abnutzung und der Verschleiß von Knorpelgewebe, durch zum Beispiel Übergewicht oder Leistungssport, zu den weit verbreitetsten Krankheitsbildern gehören. So liegt die Zahl der Patienten, die sich einer ärztlichen Behandlung auf Grund von Gelenkerkrankungen unterziehen, allein in Deutschland bei 1,5 Millionen. Im Bereich der Arthrose wird bei einer Stammzellenbehandlung zunächst Knorpel im Labor nachgezüchtet. Im akuten Krankheitsfall kann dann auf eine Entnahme von gesundem Knorpelgewebe verzichtet werden. Aber auch bei der Stammzellenbehandlung von den Knochen besteht die Möglichkeit, bestimmte Gelenks- beziehungsweise Knochenwachstumsproteine anzusiedeln. Quelle: www.nabelschnurblut-stammzellentherapie.de

Vita 34 möchte vielen werdenden Eltern ein Stammzelldepot für ihre Kinder ermöglichen und pflegt deshalb das größte Netzwerk mit über 95 Prozent aller deutschen Entbindungskliniken. www.vita34.de



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