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       16. Januar 2015

Deutsche Männer im Auto ordentlicher als Frauen

Eine AutoScout24-Studie ergibt erstaunliches

Männer sind ordentlicher als Frauen. Das widerspricht dem Geschlechterklischee, hat aber eine repräsentative Umfrage des Online-Automarkts AutoScout24 herausgefunden.

Die Ergebnisse beziehen sich allerdings nur auf die Ordnung in Deutschlands Autos. Die Untersuchung liefert auch gleich einen Hauptgrund für das Resultat: Für fast zwei Drittel der Fahrzeughalterinnen (60 Prozent) stellt das Auto einen Gebrauchsgegenstand dar. Bei den Männern sehen das nur 48 Prozent so.

Mindestens einmal im Monat ist Autowäsche angesagt


Des Deutschen liebstes Kind erhält viel Aufmerksamkeit und Pflege, wobei ganze drei Viertel der männlichen Fahrzeughalter ihr Auto mindestens monatlich innen aufräumen und putzen. Von den befragten Fahrzeughalterinnen schenken lediglich 61 Prozent dem Innenraum soviel Aufmerksamkeit. Ähnlich sieht das Verhältnis aus, wenn es um die Außenwäsche geht. Hier sorgen 71 Prozent der Männer und nur 56 Prozent der Frauen mindestens einmal pro Monat für Sauberkeit.

Auto sauberer als Schlafzimmer?


Wie wichtig das Fahrzeug für manche Männer ist, zeigt auch folgende Statistik: 20 Prozent von ihnen geben zu, dass es in ihrem Auto ordentlicher ist als in ihrem Schlafzimmer. Bei den Frauen sind es lediglich 13 Prozent. Dafür sind die Autohalterinnen mindestens gleich kritisch wie ihre männlichen Kollegen, wenn es um die Sauberkeit in Autos anderer Besitzer geht. Für 41 Prozent von ihnen ist in fremden Fahrzeugen schlechter Geruch am störendsten und für ein knappes Drittel (30 Prozent) leere Flaschen sowie Müll (Männer: jeweils 32 Prozent).

Michael Gebhardt, Automobilexperte bei AutoScout24, rät zur Ordnung: „Sauberkeit hat auch mit Sicherheit zu tun. Verschmutzte Scheiben und Außenspiegel beeinträchtigen die Sicht und sollten deshalb regelmäßig gereinigt werden. Aber auch herumliegende Gegenstände innerhalb des Autos können zur Gefahr werden – sei es wenn sie bei einer Vollbremsung mit Wucht nach vorne fliegen oder aber sich im Fahrer-Fußraum unter den Pedalen verklemmen. Und: Aufräumen kann sich auch auf den Verbrauch auswirken. Zehn Kilo weniger Gewicht bedeuten ungefähr 0,1 Liter weniger Durchschnittsverbrauch“.

Die Top 10 der Auto-Utensilien: Tempos wichtiger als Süßigkeiten

Betrachten Frauen das Auto als eine Vergrößerung ihrer Handtasche? Jedenfalls nehmen jeweils mehr Frauen als Männer die beliebtesten vier Auto-Utensilien mit an Bord, um für alle Fälle gewappnet zu sein. So finden sich in 78 Prozent der deutschen Autos Taschentücher und in 75 Prozent ein Regenschirm. Für optimale Sicht führen 72 Prozent der Halter einen Scheibenschwamm und eine Sonnenbrille mit sich. Tonträger für die richtige Musik beim Fahren haben gut zwei Drittel (67 Prozent) dabei. Aber auch eine Decke haben 54 Prozent stets bereit. Es folgen das Navi und Kleingeld mit jeweils 48 Prozent sowie Landkarte (46 Prozent) und Kaugummis (43 Prozent), welche Süßigkeiten, Zigaretten, Ersatzkleidung und Schminktäschchen auf die Plätze verweisen.



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