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       26. Oktober 2014

DiaPat- Neuartiges Diagnoseverfahren setzt neue Maßstäbe in der Früherkennung von krankheitsbedingten Veränderungen bei Diabetes

Etwa 8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes Mellitus. Von den Betroffenen weiß oft jeder Fünfte nichts von seiner Erkrankung. Laut den Aussagen der IDF (International Diabetes Federation) sind im Jahr 2030 mindestens 13 Prozent an Diabetes-Patienten zu erwarten.

Doch bei einer Diabetes I oder II bleibt es oft nicht. Viele der Erkrankten erleiden Folgeschäden, wie eine Nierenerkrankung (Nephropathie). -Die Nephropathie ist eine er häufigsten und gefährlichten Folgen einer -Zuckererkrankung. Etwa 20 bis 40 Prozent aller Diabetes Patienten entwickeln eine diabetische Nephropathie, die im fortgeschrittenen Stadium - also ohne Nierenersatz-Therapie - zum Tode führt.

Wie genau die Proteom-Analyse funktioniert sehen Sie hier im Video:

Je früher die Diagnostik gestellt werden kann, desto schneller kann man die Parameter aufgreifen und handeln. Egal ob Nierenprobleme bis hin zu Nierenversagen, Herzproblemen oder Schlaganfall - mit DiaPat kann im Vorfeld, anhand der gewonnenen Daten schon gehandelt werden.

Doch was ist eigentlich ein Proteom?

Als Proteom wird die Gesamtheit der im Körper gebildeten Eiweiße (Proteine) bezeichnet. Es bildet die Lebenswirklichkeit eines individuellen Organismus weitaus besser ab als das Genom (also die Gesamtheit des in den Chromosomen verschüsselten Erbgutes).

Ein Bereich der Proteom-Forschung (Proteomik) beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der früheren und zudem genauen Erkennung insbesonderen von chronischen Erkrankungenm wie schon eingangs beschrieben. Bei der Proteom-Analyse werden erstmalig tausende Eiweiße in Körperflüssigkeiten analysiert und hunderte dacon werden als Biomarker-Muster zur Krankheitserkennung bestimmt. So kann aus dem Proteom des Urins die ausgewählte klinischen Biomarker entschlüsselt werden, die hochgenaue Einsichten in das Vorhandensein und den Schweregrad von Nieren-, Blasen-, Prostata- oder Herzkreislauf-Erkrankungen liefern. Dieses Vorgehen hat den Vorteil – ohne jede invasive Untersuchung –, eine bislang ungeahnte Fülle an genauen diagnostischen Informationen zu liefern.

Das international am häufigsten untersuchte und eingesetzte Verfahren zur Proteom-Diagnostik wurde anfangs in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover von Prof. Dr. Dr. Harald Mischak entwickelt und langjährig erforscht – die an Kapillarelektrophorese gekoppelte Massenspektrometrie (CE-MS). Hierbei werden die Eiweiße in einer Urinprobe aufgetrennt (mittels Kapillarelektrophorese) und dann identifiziert und quantifiziert (mittels Massenspektrometrie). Dabei ergibt sich ein für Patient und Gesundheitsstörung hochcharakteristisches Proteom-Muster. Diese werden  anschließend mittels einer neuartigen Software mit validierten spezifischen Krankheits-Mustern tausender anderer Menschen verglichen und ermöglicht so eine frühe und genaue Krankheitsbestimmung selbst in den frühsten Phasen der Krankheitsentstehung. Kein Diagnoseverfahren,  weder die Genomanalyse noch die Protein-Chip-Technik auf Basis von Antikörpern erbringt auch nur annähernd so viele reproduzierbare und zur Differentialdiagnostik verwendbare Daten mit dieser hohen klinisch bedeutenden Genauigkeit. Zudem werden die Rohdaten und das klinische Proteom-Muster in einer Datenbank abgelegt und fortlaufend zur Dokumentation des Krankheitsverlaufs und deren weiteren Prognose, wie Krankheitsentwicklung, Therapie-Erfolg und individuelle Einstellung des Patienten,  herangezogen.  Damit bildet diese Proteom-Muster-Analyse die Grundlage für die weiteren Schritte hin zur individualisierten Medizin.
Individuelles Eiweiß-Profil.

Dies führt schließlich zu sehr genauen Hinweisen, welche Protein/Proteinfragmente mit der Entstehung einer Erkrankung zusammenhängen und in welchem Stadium der Veränderung sich das Protein-Muster, das mit der Erkrankung assoziiert ist, verändert. Diese Protein-Muster zeigen die Veränderungen im menschlichen Gewebe schon in einem sehr frühen Stadium an. Liegt eine frühe Schädigung der Nieren vor (beispielsweise bei der Zuckerkrankheit mit dem DN-Test nachweisbar) kann zum frühestmöglichen Zeitpunkt das weitere Fortschreiten der Erkrankung erfolgreich aufgehalten oder verlangsamt werden. Mit den Ergebnissen einer Urin-Proteom-Analyse (UPA) kann der behandelnde Arzt dann die Therapie sehr genau auf seine Patienten ausrichten, weiter optimieren und eine hochgenaue Verlaufskontrolle durchführen (Therapie-Monitoring). Text Andrea Stein

Quelle: Pressegespräch DiaPat, München im September  2014

Quellen
*    Delles C, Schiffer E, von Zur Muhlen C, Peter K, Rossing P, Parving HH, Dymott JA, Neisius U, Zimmerli LU, Snell-Bergeon JK, Maahs DM, Schmieder RE, Mischak H, Dominiczak AF: Urinary proteomic diagnosis of coronary artery disease: identification and clinical validation in 623 individuals. J Hypertens. 2010 Nov;28(11):2316-22.
*    Gößwald A, Schienkiewitz A, Nowossadeck E, Busch MA: Prävalenz von Herzinfarkt und koronarer Herzkrankheit bei Erwachsenen im Alter von 40 bis 79 Jahren in Deutschland. Bundesgesundheitsbl. 2013;56(5/6):650-5.
*    Kuznetsova T, Mischak H, Mullen W, Staessen JA: Urinary proteome analysis in hypertensive patients with left ventricular diastolic dysfunction. Eur Heart J. 2012 Sep;33(18):2342-50.
*    Löwel H: Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Themen-Heft 33. Robert Koch-Institut, Berlin, August 2006.
*    NN: Herzinfarkt, Mortalität, Morbidität und Letalität - Daten zu Herzinfarkten in der Region Augsburg. Gesundheitsberichterstattung des Bundes (www.gbe-bund.de).
*    NN: Indikator 24 der ECHI shortlist: Fallrate akuter Myokardinfarkte (tödlich und nicht-tödlich) sowie koronare Sterbefälle je 100.000 Einwohner (beide Geschlechter, standardisierte Altersgruppe: 35 Jahre bis unter 75 Jahre). Gesundheitsberichterstattung des Bundes (www.gbe-bund.de).
*    NN: Sterbefälle, Sterbeziffern (je 100.000 Einwohner, altersstandardisiert, 2012). Gesundheitsberichterstattung des Bundes (www.gbe-bund.de).
*    Wiesner G, Grimm J, Bittner E: Vorausberechnungen des Herzinfarktgeschehens in Deutschland. Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz. 2002;45(5):43845.

 

Weitere Informationen unter: www.diapat.com



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