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       4. Februar 2014

Die fünf besten Tipps bei Allergie-Alarm – was ist „in“ und was ist „out“?

Frühzeitige Therapie und neue Wirkstoffe helfen

Allergien sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Tränende Augen, Husten und Schnupfen sind bei vielen Deutschen schon seit Januar angesagt. Denn bei milder Witterung kann es bereits im kalendarischen Winter zu Haselpollenflug kommen. Wichtig ist deshalb die frühzeitige Therapie, damit aus Heuschnupfen kein allergisches Asthma wird. Wer herausfinden will, auf welches Allergen er empfindlich reagiert, sollte jetzt einen Termin beim Allergologen machen.

Allergien sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Tränende Augen, Husten und Schnupfen sind bei vielen Deutschen schon seit Januar angesagt. Denn bei milder Witterung kann es bereits im kalendarischen Winter zu Haselpollenflug kommen. Wichtig ist deshalb die frühzeitige Therapie, damit aus Heuschnupfen kein allergisches Asthma wird. Wer herausfinden will, auf welches Allergen er empfindlich reagiert, sollte jetzt einen Termin beim Allergologen machen.

Die aktuellen Tipps und Trends erklärt PD Dr. med. Kristine Breuer, renommier-te Allergologin im Dermatologikum Hamburg.

1. Gibt es neue Diagnose-Verfahren? Wer auf viele Allergenquellen reagiert, sollte ein „Sensibilisierungsprofil“ mithilfe einer neuen Allergiechip-Technologie erstellen lassen. Die Ursache der Beschwerden wird exakt bestimmt, die Therapie individuell festgelegt. Bei dieser molekularen Diagnos-tik können mit einer kleinen Menge Blut mehr als 200 Einzelallergene auf einmal überprüft werden. Von diesem Verfahren profitieren auch Patienten, bei denen die Ursache ihrer allergischen Reaktion, z.B. auf Nahrungsmittel, bisher unbekannt ist.

2. Ist Linderung möglich, wenn die Pollen schon fliegen? Eine kurzfristige Linderung ist möglich! Eine spezifische Immuntherapie (Hyposensi-bilisierung) führt dazu, dass der Körper sich an das auslösende Allergen gewöhnt. Bei der sublingualen Immuntherapie nimmt der Patient das Allergen selbst in Form von Tabletten oder Tropfen ein, diese Therapie kann auch noch nach Beginn der Pollenflugzeit begonnen werden. Eine Hyposensibilisierung mit Injektionen (subkuta-ne Immuntherapie) sollte im Herbst bzw. Winter begonnen werden.

Der Allergenex-trakt wird hier in ansteigenden Dosen einmal wöchentlich verabreicht (Aufdosie-rungsphase), bis die Erhaltungsdosis erreicht ist, welche dann alle 4-6 Wochen ge-geben wird. Es stehen Präparate für die Hyposensibilisierung zur Verfügung, die eine schnelle Aufdosierung in nur wenigen Wochen ermöglichen, so dass der Beginn der Immuntherapie auch noch relativ kurzfristig vor Beginn der Pollenflugzeit erfolgen kann. Bei der sogenannten Kurzzeit-Hyposensibilisierung müssen vor Beginn des Pollenfluges nur wenige Injektionen gesetzt werden, Die gute Wirksamkeit der Hypo-sensibilisierung hinsichtlich der Linderung von Heuschnupfenbeschwerden und der Prävention von Asthma ist wissenschaftlich erwiesen. Hyposensibilisierungen müs-sen stets über einen Zeitraum von 3 Jahren erfolgen. Parallel zur Immuntherapie wird die symptomatische Behandlung mit Antiallergika fortgeführt.

Was bedeutet die Heuschnupfen-Therapie „to go“?


Bei leichteren Fällen bekommt der Patient Antihistaminika als Nasenspray oder Tab-letten verschrieben, die er nur bei Bedarf einnimmt. Sie blockieren den Entzün-dungsstoff Histamin, der bei Allergien ausgeschüttet wird. Eine Wirkung tritt nach 30-60Minuten ein.

3. Gibt es neue Nasensprays, die besser wirken?


Im letzten Jahr ist ein Nasenspray mit einer neuen Wirkstoffkombination auf den Markt gekommen, das ein Antihistaminikum und Kortison enthält. Diese Kombination wirkt besonders schnell und ist effektiver als die Einzelwirkstoffe.

4. Welche Behandlung bringt nichts und ist gefährlich?


„Out“ ist die Behandlung mit Kortisonspritzen. Sie bringt die körpereigene Kortisol- produktion und den Stoffwechsel durcheinander. Und Vorsicht bei der Verwendung abschwellender Nasentropfen oder Sprays, beispielsweise mit den Wirkstoffen Xy-lometazolin oder Oxymetazolin. Sie werden für maximal ein bis zwei Wochen emp-fohlen, da sie bei längerer Verwendung die Schleimhaut schädigen können.

Das Dermatologikum Hamburg zählt mit 150 Mitarbeitern und 350 Behandlungen täglich zu Europas größten Spezialeinrichtungen für die Diagnostik und Therapie von Hauterkrankun-gen. Die Praxis und Tagesklinik für Dermatologie, Allergologie, operative und ästhetische Dermatologie, Gefäßchirurgie und dermatologische Labordiagnostik wurde im Jahr 1997 von Professor Dr. Volker Steinkraus gegründet. Das Dermatologikum Hamburg wird heute von ihm, Professor Dr. Kristian Reich und seinen Partnern geleitet. Die Praxis verfügt über ein eigenes Labor für Histologie, Mykologie und Bakteriologie und betreibt eigene klinische For-schungen mit der Entwicklung neuer Therapieverfahren.

Die Praxis im Internet unter: www.dermatologikum.de
Antworten auf häufig gestellte Fragen im BLOG unter: www.info.dermatologikum.de



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