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Sie sind hier: Home » Lebensart » Schlemmen am 26.09.2017



27.03.2017

Die Kokosnuss

... gesunder, tropischer Genuss



In einem sehr bekannten Kinderlied rasen die Affen durch den Wald auf der Suche nach einer gestohlenen Kokosnuss. Vielleicht kommt der Aufruhr ja daher, dass der "Affenbande" die zahlreichen Vorteile des tropischen Palmengewächses - nicht nur für das Wohlbefinden - bekannt sind. Denn die exotische Frucht ist ein wohlschmeckendes, gehaltvolles Nahrungsmittel und das Kokoswasser, nicht zu verwechseln mit der Kokosmilch, ein erfrischender Durstlöscher.

In den Tropen werden die Kokospalmen, botanisch Cocos nucifera, an denen die Kokosnüsse wachsen, nicht umsonst als "Baum des Lebens" bezeichnet, weil sie so viele verschiedene, nützliche Produkte liefern. Dort machen sich die Menschen alle Teile der Palme zunutze: so etwa die Blätter zum Dachdecken, das Holz des Stammes der Palme zur Herstellung von Möbeln sowie als Baumaterial und natürlich die Frucht der Kokospalme, die Kokosnuss.

Deren Fruchtfleisch ist zwar fettreich, aber gesund, insbesondere wegen der darin enthaltenen Fettsäuren. Denn diese sind im Gegensatz zu tierischem Fett - etwa in Milch oder Milchprodukten - nicht lang-, sondern mittelkettig. Deshalb sind sie zum einen leicht verdaulich. Zum anderen machen diese mittelkettigen Fettsäuren, die sogenannten Triglyceride, nicht dick, sondern unterstützen im Gegenteil beim Abnehmen. Denn der menschliche Körper kann die Triglyceride relativ zügig abbauen. So kommen keine Hungergefühle auf.

Außerdem bescheinigen wissenschaftliche Untersuchungen den mittelkettigen Triglyceriden (MCT), dass sie dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken. Demnach reduziert das Fett der Kokosnuss sowohl das Cholesterin insgesamt als auch insbesondere das für die Gesundheit eher schädliche LDL-Cholesterin im Körper. Damit schützen diese Fettsäuren der Kokosnuss vor Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Außerdem geben sie dem Körper Energie, ohne dessen Fettvorräte aufzustocken. Das im Kokosöl enthaltene gesunde HDL-Cholesterin wiederum ist gut für Herz und Arterien. Ebenfalls positive gesundheitliche Wirkungen weist die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure auf, die gegen zahlreiche Krankheitserreger schützt. Darüber hinaus soll Kokosmilch bei der Behandlung von Akne helfen sowie die Schilddrüse bei einer Unterfunktion anregen.

Die Kokosnuss stammt aus den Tropen und wird immer noch vor allem in Indien, Malaysia, Indonesien, Brasilien, den Philippinen, den Westindischen Inseln und in der Dominikanischen Republik angebaut. Von dort werden die Früchte der Kokospalme in alle Welt exportiert, sodass auch wir in Deutschland das ganze Jahr über frische Kokosnüsse im Handel vorfinden.

Damit steht unseren Küchen ein ebenso gesundes wie vielseitiges Lebensmittel zur Verfügung: Das Kokosöl mit seinem leicht nussigen Geschmack eignet sich zum Backen, Braten, Frittieren, Kochen, aber auch bestens für die kalte Küche. Das zarte, sehr schmackhafte Fruchtfleisch der Kokosnuss ist insbesondere an heißen Tagen ein erfrischender Genuss und verleiht vielen Gerichten mit seinem Geschmack eine exotische Südseenote. Und das Wasser der Kokosnuss ist als Durstlöscher beliebt. Es enthält zudem wichtige Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Natrium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Selen sowie Kupfer und bietet sich daher bestens als Ersatz für den Iso-Drink aus der Dose nach dem Sport oder bei heißem Wetter an.

Alles in allem steht die Kokosnuss also für unbeschwerten, gesunden Genuss. Schaden können die Früchte eigentlich nur anrichten, wenn sie von den Kokospalmen, die in ihren Heimatländern gern und oft als Schattenspender genutzt werden, herunterfallen. Das kann dann zu unangenehmen Beulen auf dem Kopf oder dem Auto sorgen.

Weniger angenehme Erinnerungen an Kokosnüsse hatte wohl auch der britische Kapitän William Blig: Er soll, anders als in den filmischen Nacherzählungen dargestellt, in Wirklichkeit seinen zweiten Offizier Fletcher Christian des Diebstahls von rationierten Kokosnüssen beschuldigt haben. Darauf wiegelte dieser die Mannschaft auf und löste so die berühmte "Meuterei auf der Bounty" aus.

Foto: Pixabay



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