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       21. Januar 2015

Die Krätze – ein aktuelles Problem

In der Nachkriegszeit hielt man die Krätze in unseren hygienisch einwandfreien Regionen für quasi ausgerottet. Das war ein Irrtum. Mit Hygiene hat diese Hauterkrankung, die durch die Milbe Sarcoptes scabiei variatio hominis, verursacht wird, nichts zu tun. Infektionsketten von Mensch zu Mensch sind die entscheidenden Faktoren für die Ausbreitung der Krätze. Die Weibchen der Krätzemilbe graben sich Gänge in die oberste Hautschicht, legen dort ihre befruchteten Eier ab und hinterlassen ihren Kot. Nach 3 bis 6 Wochen kommt es zu allergischen Hautreaktionen mit heftigem Juckreiz und Knötchenbildung. Die Milben graben bevorzugt dort, wo die Haut weich, dünn und feucht ist.

Der Hautarzt findet sie somit häufig in den Fingerzwischenräumen, Leistenbeugen, unter den Achseln und in den Hautfalten unter der Brust und im Bauchbereich. Eine schnelle Diagnosestellung ist von größter Wichtigkeit, denn mit jedem engen Körperkontakt kann die Krätzemilbe auf ein neues Opfer übertragen werden. Auch mit Gegenständen, wie Leib- und Bettwäsche oder Kuscheltieren können die Milben verbreitet werden. Der von der Krätze befallene Patient und alle engen Kontaktpersonen, ob mit Beschwerden oder nicht, sind zeitgleich mit einem Arzneimittel zu behandeln, das die Milben sicher abtötet. Dazu sind in Deutschland äußerlich anzuwendende Wirkstoffe, wie Permethrin und Benzylbenzoat, zugelassen.

Die Creme oder Emulsion ist für ein bis drei Tage auf die gesamte Hautfläche aufzutragen. Permethrin wurde in klinischen Studien am umfangreichsten untersucht und muss vom Hautarzt rezeptiert werden. Benzylbenzoat ist mit 25 % Wirkstoff für Erwachsene und mit 10 % Wirkstoff für Kinder als Antiscabiosum® in der Apotheke frei verkäuflich. Benzylbenzoat ist für den Menschen wenig toxisch, so dass Antiscabiosum® nicht der Verordnungspflicht unterliegt. Dies erleichtert die vorsorgliche Behandlung von Kontaktpersonen. Benzylbenzoat gehört zu den weltweit am Häufigsten eingesetzten Krätzemitteln, ist sicher wirksam und preisgünstig. Personen mit Krätze dürfen Gemeinschaftseinrichtungen nicht besuchen.

Hier findet das Infektionsschutzgesetz Anwendung. Das Auftreten der Krätze in Einrichtungen ist dem Gesundheitsamt zu melden. Im Haushalt verursacht die Krätze einen großen Aufwand. Bettwäsche, Handtücher und Leibwäsche sind bis zur Beendigung der Therapie täglich zu wechseln und bei mindestens 60 °C zu waschen. Empfindliche Kleidung und Gegenstände werden in Plastiksäcke eingeschweißt, worin die Milben bei Wärme und Trockenheit frühestens nach 4 Tagen absterben. Pflegepersonal muss beim Umgang mit befallenen Patienten langärmlige Kittel und Handschuhe tragen. Es gilt mit aller Anstrengung einen Krätzeausbruch zu verhindern. Ein solcher ist für alle Beteiligten eine organisatorische Katastrophe.

Antiscabiosum® ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Quelle: Strathmann

Antiscabiosum® 25 % 200 ml / 07286755 / 20,91 €*
Antiscabiosum® 10 % für Kinder 200 ml / 07286761 / 19,90 €*

Bei Krätze – Antiscabiosum®

*unverbindliche Preisempfehlung



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