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       17. Juli 2014

Die Weinkönigin aus der „Wasser-Stadt“

Erstmals in der jüngeren Geschichte kommt eine württembergische Weinkönigin aus einer Stadt, die vor allem ihr heilkräftiges Wasser berühmt gemacht hat.

Die Jahrtausende alte Harmonie von Wasser und Wein erfährt in diesem Jahr eine völlig neue Bedeutung. Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte kommt eine württembergische Weinkönigin aus einem Ort, den vor allem sein Wasser und seine heilenden Quellen bekannt gemacht haben: Die 21-jährige Theresa Olkus, die seit dem Frühjahr die 14.500 Winzer und Mitglieder des Weinbauverbandes Württemberg vertritt, kommt aus der traditionsreichen Gesundheitsstadt Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis). Die junge Frau, die an der Universität Würzburg Architektur studiert, ist bei ihren Auftritten stets nicht nur eine Botschafterin des württembergischen Weins, sondern auch für die Gesundheitsstadt mit ihren heilkräftigen Quellen. Sie steht damit für einen Trend, dem immer mehr Menschen in Bad Mergentheim folgen: die Verbindung aus Gesundheit und Genuss. Auch die Weinkönigin liebt die Wohlfühl-Atmosphäre des Ortes, um von ihren „hoheitlichen“ Pflichten auszuspannen.
 
Theresa Olkus ist bei ihren Auftritten nicht nur eine Botschafterin des württembergischen Weins, sondern auch für die Gesundheitsstadt Bad Mergentheim mit ihren heilkräftigen Quellen.

Von den antiken Griechen ist überliefert, dass sie einst ihren Wein – es waren oft schwere Süßweine – grundsätzlich mit Wasser mischten: drei Teile Wasser, ein Teil Wein. Denn Trunkenbolde liebten die Hellenen nicht. Mitbürger, die den vergorenen Rebensaft pur tranken, konnten in einigen Gegenden sogar mit dem Tod bestraft werden. Wein mit Wasser mischen? Auf diese Idee würde Theresa Olkus niemals kommen, erzählt sie im Interview. „Den Württemberger Wein genießt man am besten pur“, sagt die 21-Jährige. Besonders schätzt sie den Tauberschwarz, einen leichten, unkomplizierten Rotwein, den es nur in ihrer Heimat Tauberfranken gibt.
 
Die Studentin, die aus einer alteingesessenen Winzerfamilie stammt, ist stolz, eine Botschafterin ihrer Heimat sein zu dürfen. Im Herbst tritt sie bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin an. Wenn es nach den Bad Mergentheimern geht, hat sie sich diesen Titel mehr als verdient: „Theresa ist eine exzellente Repräsentantin für unsere Heimat und nicht zuletzt auch für unseren Ort“, sagt Katrin Löbbecke, die in Bad Mergentheim Kurdirektorin ist.
 
Die 21-jährige Theresa Olkus, die seit dem Frühjahr die 14.500 Winzer und Mitglieder des Weinbauverbandes Württemberg vertritt, kommt aus der traditionsreichen Gesundheitsstadt Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis).

Denn eines ist Theresa Olkus wichtig: Mit ganzem Herzen vertritt sie ihre Weinbauregion Württemberg, doch ihr Herz schlägt für ihren Heimatort Markelsheim, einen Ortsteil von Bad Mergentheim, und das Taubertal. Dort sind ihre Wurzeln. Dort tankt sie bei Spaziergängen im Kurpark Kraft für ihre Auftritte. Dort entspannt sie im Klanggarten vom Repräsentations-Stress.
 
Ob es sich seltsam anfühlt, als Weinkönigin aus einer Stadt zu kommen, die ihren großen Ruf den vor über 180 Jahren entdeckten Heilwasser-Quellen verdankt? Immer wieder wird Theresa darauf angesprochen, sagt sie. „Das ist kein Widerspruch – im Gegenteil, Wasser und Wein gehören bei uns seit jeher zusammen.“ Das ist es auch, was ihr bei den vielen Gesprächen immer wieder begegnet: dass Menschen gerade wegen dieser Verbindung aus Gesundheit und Tradition einerseits sowie Genießen, Erleben und Lebensfreude andererseits Bad Mergentheim so schätzen.
 
Umgeben von Weinhängen, blühenden Wiesen und Feldern, Panorama-Ausblicken und begleitet vom Plätschern der romantischen Tauber genießen Besucher in Bad Mergentheim ausgedehnte Rad- und Wandertouren, im Kurpark im Schatten der großen alten Bäume tanken sie neue Kraft und Energie für die Seele. An den Nachmittagen und Abenden verwöhnt der Ort seine Gäste mit großer Kultur, zahlreichen kulinarischen Höhepunkten und seiner romantisch-verträumten Altstadt. Das Genuss-Erlebnis-Angebot für alle Sinne trifft den Geschmack von immer mehr Besuchern: „Allein 2013 stieg die Zahl der Gäste, die einfach ein paar Tage eine gesunde und aktive Auszeit suchen, um mehr als acht Prozent“, sagt Kurdirektorin Löbbecke. Und für 2014 erwartet die traditionsreiche Gesundheitsstadt inmitten des Wander- und Weinbauparadieses „Liebliches Taubertal“ weiteres Wachstum – auch dank Theresa.
 
Fotos: Kurverwaltung Bad Mergentheim




 



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