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       18. Januar 2015

Dolma, Pilaw und Baklava

Die aserbaidschanische Gastfreundschaft spiegelt sich besonders in der fürstlichen Bewirtung der Gäste wieder. Besuchern der Kaukasusrepublik wird überall köstliches Essen in ausreichender Menge serviert – von Kebab über Dolma und Pilaw bis hin zum berühmten Baklava.

Durch seine Lage am Übergang von Europa zu Asien vereint die Küche Aserbaidschans Einflüsse aus Orient und Okzident. Die klimatische Vielfalt – neun von elf weltweit vorherrschenden Klimazonen befinden sich in Aserbaidschan – trägt ebenfalls zum abwechslungsreichen Speiseplan des Landes bei, in dem frisches Gemüse und Obst einen hohen Stellenwert hat. Dem Granatapfel – König der Früchte – wird sogar ein eigenes Fest gewidmet.

Kein Fest ohne Pilaw

Mehr als fünfzig Arten von Pilaw – dem berühmten Reisgericht aus dem Orient – werden in Aserbaidschan zubereitet. Pilaw gilt als die Krönung aller Speisen und ist ein Muss an jeder Festtafel. Neben Safran kommen je nach Art getrocknete Früchte, Rosinen, Kichererbsen, Fleisch und Nüsse in den Reis. An der Zubereitung des Pilaws wurde in der Vergangenheit das kulinarische Können von Bräuten gemessen. Jede Frau versuchte dabei, das Grundrezept durch geheime Zutaten zu verfeinern. Diese Familienrezepte werden auch heute noch von Generation zu Generation weitergegeben.

Kebab – BBQ auf aserbaidschanisch

Auch in Aserbaidschan liegt die Grillhoheit bei den Männern. Für die Kebabs – Fleisch auf langen Spießen – wird gerne Hammel, Ziege, Kalb oder Geflügel verwendet. Zum Fleisch werden verschiedenen Soßen und Gewürze gereicht. Aber nicht nur Fleisch, auch Auberginen, Tomaten oder Kartoffeln werden am Spieß gegrillt und oft zu leckeren Beilagensalaten verarbeitet.

Dolma – universelles

Dolma ist weit über die Grenzen des Kaukasus ein beliebtes Gericht: vom Mittelmeerraum über den Balkan bis in den Fernen Osten trifft man auf verschiedenste Versionen der Speise, die in vielen Ländern als „Nationalgericht“ angesehen wird. Die aserbaidschanische Variante besteht zumeist aus mit Hackfleisch gefülltem Gemüse (Auberginen, Tomaten, Paprika) oder in Weinblätter gewickeltes Hackfleisch. Auch Maulbeerbaumblätter werden für die Zubereitung benutzt. Dazu wird eine Joghurtsoße mit Knoblauch gereicht.

Tee – weit mehr als ein Getränk


Zum Abschluss eines jeden Essens wird Tee getrunken. Traditionell wird dieser aus dem Samovar serviert. Schon beim Eingießen wird deutlich, dass Teetrinken in Aserbaidschan regelrecht zelebriert wird. Oft wird der herbe Tee mit Baklava oder süßer Marmelade gereicht und ersetzt so den Zucker. Jede Region des Landes hat seine eigene Baklava-Spezialität. Das Beste, so sagt man, wird in Sheki hergestellt.

Vitamine in Hülle und Fülle


Die verschiedenen Klimazonen bescheren dem kleinen Land einen wahren Obstsegen. Von knackigen Äpfeln über saftige Naktarinen und Pflaumen bis hin zu Melonen, Zitrusfrüchten und Granatäpfeln bieten die Märkte des Landes je nach Saison eine riesige Auswahl. Dem Granatapfel – dem König der Früchte – ist im sonst recht verschlafenen Ort Goychay in Zentralaserbaidschan im November ein eigenes Fest gewidmet. Das besondere Mikroklima und die fruchtbaren Böden der Region begünstigen den Anbau der Grenadine.

Quelle: Tourismusbüro von Aserbaidschan



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