Neu auf geniesserinnen.de:


 
 

             Webseite durchsuchen

             

 
 
 

 
 
Sie sind hier: Home » Unterwegs » Frau auf Reisen am 23.06.2017



 

       25. April 2013

Ein Gaumengenuss, der in dieser Form nur im Wallis entsteht



Raclette
@Valais/Wallis Promotion / Christian Perret

Die Legende erzählt den Ursprung von Walliser Raclette wie folgt: An einem trüben nebligen Tag arbeiteten ein paar Winzer bei beißender Kälte in ihren Rebbergen. Mittags beeilten sie sich alle, einen stärkenden Imbiss einzunehmen. Sie kramten Brot, Käse und Wein aus ihren Säcken, entfachten ein Feuer und ließen sich ringsherum nieder. Einer von Ihnen, ein gewisser Léon, empfand ein unwiderstehliches Bedürfnis nach einer warmen Speise. Da er kein Kochgerät bei sich hatte, kam er auf die Idee, seinen Käse über dem offenen Feuer zu braten – Raclette war geboren. Der Begriff stammt übrigens aus dem einheimischen Dialekt. „Racler“ bedeutet streichen.

Walliser Raclette AOC ist ein geschützter Begriff und darf nur von Raclette-Käse geführt werden, bei dem Milchproduktion, Verarbeitung und Reifung im Kanton stattfinden. Es handelt sich um ein reines Naturprodukt, dem Käse dürfen sowohl bei der Herstellung wie auch während der Reifungszeit keinerlei Zusatzstoffe oder genetisch veränderte Organismen beigefügt werden. Ausgangsprodukt ist rohe Kuhmilch. Die Tiere ernähren sich zu 75% von Gras und Heu, Silagefutter ist verboten. Bei Raclette AOC „Bio“ stammt die Milch von Betrieben, die nach den Bio Suisse-Richtlinien produzieren. In gewerblichen Berg- und Alpkäsereien entsteht aus 50 Litern frischer Rohmilch ein 5 Kilo schwerer Käselaib. Nach der Herstellung im traditionellen Kupferkessel werden die Käselaibe auf der so genannten Järbseite mit der regionalen Herkunftsbezeichnung gekennzeichnet. Um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen, wird jeder frisch hergestellte Laib mit einer Kaseinmarke, welche die wichtigsten Produktionsdaten enthält, versehen. Anschließend wird der Käse einen Tag lang in ein Salzbad eingelegt. Danach werden die Laibe auf Rottannenbrettern gelagert und reifen im Lagerkeller bei einer Temperatur zwischen 10°C und 14°C. Die Reifung dauert 3-4 Monate. Nach dieser Zeit ist der Käse für den Konsum bereit.

Seinem Charakter nach ist Walliser Raclette AOC ein halbharter, vollfetter Rohmilchkäse. Der Käselaib ist rund, hat einen Durchmesser von 29 bis 31 cm, eine Höhe von 6 bis 7 cm und wiegt zwischen 4.8 bis 5.2 kg. Er hat eine gleichmäßige, natürliche braun-orange Rindenschmiere. Teilweise wird der Käse ohne Rindenschmiere vermarket.  Der Teig ist glatt, geschmeidig und fein. Die reichhaltige Flora der Walliser Berg- und Alpenregionen haben einen prägenden Einfluss auf den Geschmack von Walliser Raclette AOC. Dieser ist milchig frisch, unterstützt durch eine saure Note mit einer dominierenden pflanzlichen und fruchtigen Note.

Walliser Raclette AOC ist eine Spezialität, für die die Schweiz weltweit berühmt ist. Es ist zu jeder Jahreszeit ein ideales Essen zu Familienfesten, um mit Gästen eine Party zu feiern oder im Freien einen angenehmen Sommerabend in fröhlicher Gesellschaft zu verbringen. Selbst bei Staatsempfängen wird diese Walliser Spezialität serviert. Sie wird traditionell als halber Laib mit dem Racletteofen geschmolzen, kann jedoch auch in Raclette-Pfännchen zubereitet werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass der Käse nicht zu stark  und zu lange erhitzt wird. Ein besonderes Ereignis ist es immer, sich sein Raclette direkt im Wallis von einem versierten „Racleur“ zubereiten und servieren zu lassen. Weitere Informationen www.walliserraclette.ch oder Valais/Wallis Promotion, Rue Pré-Fleuri 6, CH-1950 Sion, Tel. +41 (0) 27 327 35 90, www.wallis.ch, info@valais.ch.



Drucken  |  Lesezeichen  |  Feedback  |  Newsletter  |  Nach oben


 
 

 

 
 
genussmaenner.de
carmour
europressmed
Frauenfinanzseite
gentleman today
instock.de - der börsendienst
Unter der Lupe
marketingmensch
   
Wir  |
Kontakt  |
Mediadaten  |
Sitemap  |
RSS-Feed  |
Suchen  |
Newsletter  |
Nutzungsbedingungen  |
Impressum  |
 
Copyright 2016 - geniesserinnen.de