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       13. August 2013

Fahrbericht: Der Subaru BRZ – sexy und umweltfreundlich

Porsche und Audi vorne in der Kategorie Sportwagen beim "Woman's World car of the Year". Keine Überraschung. Aber dann: Dritter wird der enorm günstige Subaru BRZ, Das macht neugierig.18 Fachjournalistinnen aus 12 Ländern ließen sich vom Konzept des Japan-Renners überzeugen.  Beurteilt werden die Autos aus femininer Sicht mit rationalen und emotionalen Kriterien wie Sicherheit, Preis-Leistungsverhältnis, Ästhetik, Laderaum, Fahrkomfort, Farbe, Sexappeal, Umwelt- und Kinderfreundlichkeit.

Preis-Leistungsverhältnis stimmt

Sicherheit – der BRZ hat alles zu bieten, was heute üblich ist, vom ABS über das ESP, Fahrdynamikregelung, das volle Airbag-Programm (inklusive Fahrer-Knieairbag) bis zu den Isofix-Kindersitz-Halterungen. Aber keine Pieps-Blink-Brems-Elektronik-Dinger mit Laser und Radar. Zum Preis-Leistungs-Verhältnis: Bei 29.500 Euro geht´s los. Das ist preiswert für einen vollwertigen, reichhaltig ausgestatteten Sportwagen mit Platz für vier, mit kompaktem, flach bauendem Boxer-Aggregat, mit zwei Liter Hubraum, Drehzahlen jenseits der 7.000 Touren, und amtlichen 200 PS. Er beschleunigt in 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht 226 km/h Spitze. Wir fuhren die Sport-Ausführung, die 2.000 Euro mehr kostet.

Design: außen klassisch, innen funktionell

Ästhetik – das Design des Flachmanns wird auch auf den zweiten und dritten Blick nicht langweilig. Kanten und fließende Linien wechseln sich ab, die Radhäuser sind stark betont. Gelungene Proportionen mit kurzen Überhängen auf 4,24 Metern Länge, 177 Metern Breite und 1,28 Metern Höhe. Der Innenraum mit leichten Werkstoffen, bequemen Sportsitzen und einem ergonomischen Cockpit gewinnt wohl keine Design-Preise. Aber er trägt zum günstigen Leistungsgewicht bei. Auffällig das mit 36 Zentimetern Durchmesser sehr kleine Lenkrad, in unserem Fall mit roten Ziernähten und ohne Zusatz-Funktionen.

Genug Platz, wenig Fahrkomfort

Der Laderaum ist konzeptionell bedingt kein Highlight im Sportwagen. Immerhin: Fahrer und Beifahrer haben üppig Platz, hinten sitzen zwei Kinder gut, wenn sie nicht schon zu halbwüchsig sind. Der Kofferraum fasst 243 Liter, bei Verzicht auf die Halbwüchsigen und umgeklappter Rücksitzlehne auch 330 Liter. Da klappt´s auch mit Ikea. Zur Not. Aber der Subaru ist bei aller Sportlichkeit durchaus alltagstauglich. Das Fahrwerk allerdings – das ist so straff ausgelegt, dass auf schlechten Straßen die Zähne klappern. Das flache Auto lässt sich aus der tiefen Sitzposition sehr präzise fahren und bereitet enormen Fahrspaß, aber von Fahrkomfort kann man hier nicht sprechen. Na, es gibt ja nicht nur schlechte Straßen…

Ideale Gewichtsverteilung, niedriger Schwerpunkt

Dafür ist der BRZ ein wahrer Kurvenkünstler. Das liegt zum einen daran, dass Subarus Sportler vergleichsweise wenig wiegt – nämlich nur gute 1200 Kilogramm. Vor allem aber daran, dass die Ingenieure alles daran gesetzt haben, dieses Gewicht auch optimal zu verteilen. Alles Gewicht, also Insassen und vor allem der Frontmotor, wurden so weit wie möglich nach hinten verlagert, die gerade mal 1.200 Kilo verteilen sich 53 zu 47 Prozent auf Vorder- und Hinterachse. Der BRZ ist konsequent um eine Grundregel für sportliches Fahrverhalten herum konstruiert worden. Nämlich die, dass ein niedriger Schwerpunkt höhere Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht.
Aufregend und trotzdem dezent

Die Farben, ja, es gibt einige zur Auswahl. Innen ist der BRZ immer schwarz (wahlweise mit roten Applikationen), aber außen ist das WR Blue Metallic unseres Testwagens nicht zu schlagen. Grell, aber nicht zu wild. Womit wir beim Sexappeal wären. Der Subaru ist ein austrainierter Sportler. Kein Gramm zu viel, keine anabolen Muskelberge. Eher der mit dem Waschbrettbauch, der auch im Smoking nicht fremdelt. Man kann ihn auch für gut mitnehmen. Man kann moderat mit ihm cruisen, oder aufregend eilig um die Ecken hetzen. Kein Spoiler-Poser.


 

Sparsam ohne technische Klimmzüge

Der Witz dabei: All das bewältigt der BRZ mit recht gutem Umweltgewissen, mit für einen Sportwagen moderatem Verbrauch. Rund neun Liter bei zügiger Fahrweise in der Stadt sind ein akzeptabler Wert, rund sieben Liter bei moderater Autobahnfahrt aller Ehren wert. Laut Norm hat die Sport-Ausführung einen CO2-Ausstoß von 161 g/km. Und das alles geht auch ohne Downsize-Spritspar-Klimmzzüge, ohne Turbomotor, ohne Start-Stopp-Automatik, Rekuperation oder Zylinderabschaltung. Gleichzeitig schlägt er die Konkurrenz in der wichtigsten aller Disziplinen, wenn es um gezügelten Benzindurst geht, dem Gewicht – und ist damit viel zeitgemäßer als so manches andere, Hightech-gemästete Auto. Prüfung bestanden. Fotos: Subaru
 
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