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04.06.2019

Fashion – aber fair!

Unmöglich oder selbstverständlich?

Stockfoto 1221894643: © venimo/Shutterstock

Der Begriff „Fair Trade“ ist schon lange in aller Munde. In Deutschland steht das Siegel mit der schwarzen Silhouette auf blau-gelbem Grund für einen Handel, der allen Teilnehmern eine Existenzgrundlage schaffen soll. Ziel dieses Netzwerk ist es, auch Kleinbauern und Arbeitern ein Mindestmaß an finanzieller Sicherheit und Selbstbestimmung zu garantieren.

Meist steht Fair Trade allerdings in Verbindung mit Lebensmitteln wie Kaffee oder Schokolade. In den letzten Jahren wurde das Konzept auch innerhalb der Textilindustrie immer wichtiger. Statt billiger Fließbandware erfreut sich aktuell sogenannte „Fair Fashion“ zunehmender Beliebtheit. Aber was ist das eigentlich? Wodurch zeichnet sich „faire“ Mode aus? Wo kann man sie kaufen? Und nicht zuletzt: Lohnt sich das überhaupt? All das erfahren Sie hier.

Was kostet Fair Fashion?
Natürlich hat Fairness ihren Preis. Ebenso wie ökologisch angebaute Produkte bringen nachhaltig fabrizierte Kleidungsstücke einen weitaus höheren Kosten- und Zeitaufwand mit sich. Jedoch ist der Unterschied nur im Vergleich zu Discount-Klamotten hoch. Wer ohnehin Wert auf Klasse statt Masse legt, muss für faire Mode nicht tiefer in die Tasche greifen als für herkömmliche Marken. Über einen zertifizierten Online-Shop können Sie sich zu erschwinglichen Preisen einkleiden und gleichzeitig soziale Projekte unterstützen. Damit investieren Sie nicht nur in einen flüchtigen Trend, sondern vor allem in eine gerechtere und gesündere Zukunft.

Stockfoto 1371979208: © Bogdan Sonjachnyj/Shutterstock

Was genau ist Fair Fashion?
Um diese Frage zu beantworten, muss man zunächst einmal klären, was Fair Fashion nicht ist. Ähnlich wie bei Fastfood-Ketten wie McDonald’s und Co. gibt es auch in der Textilbranche den Begriff „Fast Fashion“. Darunter versteht man Produkte, die es im Rahmen einer saisonal begrenzten Kollektion günstig zu kaufen gibt, bevor sie im nächsten Monat von einem neuen Trend abgelöst werden. Damit die Modelabels in möglichst kurzer Zeit eine möglichst große Masse herstellen können, müssen sie auf fragwürdige Mittel zurückgreifen. Für das Schnäppchen in unserem Schaufenster zahlen Menschen am anderen Ende der Welt oftmals einen hohen Preis. Große Textilketten verlagern ihre Produktion meist in Entwicklungsländer, wo Arbeiter gesundheitsgefährdenden oder sogar lebensbedrohlichen Bedingungen ausgesetzt sind und trotzdem so wenig verdienen, dass es kaum zum Überleben reicht. Doch nicht allein Menschen fallen der Fast Fashion zum Opfer. Auch auf die Natur hat die Massenindustrie fatale Auswirkungen.

Zu den Umweltbelastungen zählen vor allem:
•    Verbrauch nicht erneuerbarer Rohstoffe wie Baumwolle und Erdöl, das zur Herstellung von Polyester benötigt wird
•    Verwendung giftiger Chemikalien, die zu Hautkrankheiten bei Kunden und Abwasserverschmutzungen in den Herkunftsländern führen
•    Textilabfall von durchschnittlich 20kg pro Bewohner im Jahr in Europa – Tendenz steigend.

Angesichts dieser beunruhigenden Fakten erscheint es sinnvoll, über nachhaltige Alternativen nachzudenken. Schließlich betrifft die Zerstörung der Umwelt nicht nur Entwicklungslänger fernab von unserer Heimat, sondern auch unseren eigenen Lebensraum und damit auch unsere eigene Gesundheit. In diesem Sinne zielt „Slow-“ oder „Fair Fashion“ darauf ab, Mode zu produzieren, die bewusst und seltener gekauft wird.

Foto: Stockfoto 1206189754: © Kiselev Andrey Valerevich/Shutterstock

Dabei sollen Kunden vor allem zwei Aspekte im Blick haben:
1.    Umweltfreundlichkeit
    Verbot bestimmter Chemikalien, Verwendung von Naturfasern wie z.B. Leinen, Prüfung auf Schadstoffe
2.    Sozialverträglichkeit
    Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, gleiche Löhne, Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz, begrenzte Arbeitszeiten, Mitbestimmungsrechte.

Wer macht Fair Fashion?
Ähnlich wie bei Bio-Lebensmitteln gibt es auch für Fair Fashion kein einheitliches Siegel. Im Hinblick auf die unzähligen Werbeversprechen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, sollte man sich genau informieren, welches Unternehmen hinter einem Logo steckt. Anbei finden Sie eine Übersicht zu Zertifikaten, die von der Initiative Siegelklarheit als sehr gut bewertet wurden:
•    Blauer Engel – Das Umweltzeichen
•    Naturland – Textilsiegel
•    Fairtrade Cotton – Textilsiegel
•    Fairtrade Textile Production
•    Fairwear Foundation
•    GOTS – Global Organic Textile Standard

Copyright Fotos:
Stockfoto 1221894643: © venimo/Shutterstock
Stockfoto 1371979208: © Bogdan Sonjachnyj/Shutterstock
Stockfoto 1206189754: © Kiselev Andrey Valerevich/Shutterstock



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