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       1. September 2021

Frauen im Fußball

... sind noch immer arm dran

Wer kennt es nicht von früher, die einfältigen Sprüche darüber, dass Frauen im Fußball nichts zu suchen haben, dass sie gegen Männer keine Chance hätten und sich sowieso niemand für ihre Spiele interessiert.

Es war sicher nicht leicht professionelle Spielerin oder begeisterter Fan eines weiblichen Fußballvereins zu sein. Doch, wie inzwischen wohl auch im kleinsten Dorf angekommen, gewinnt Feminismus in Deutschland immer mehr an Bedeutung und so zeichnet es sich auch im Sport ab.

Treuere Zuschauer

Blickt man auf die Bundesliga 2003/2004 zurück, zeichnet sich ein klarer Aufwärtstrend der Zuschauerzahlen ab. So waren es damals im Durchschnitt 548 Zuschauer und acht Jahre später, also in der Bundesliga 2011/2012 durchschnittlich 1121 Zuschauer. Das ist ein Zuwachs von über 100 %. In den letzten Jahren stagnieren die Zahlen etwas, im Vergleich zum Männerfußball haben die Frauen durch Covid-19 allerdings wesentlich weniger Zuschauer verloren. Bei den Männern waren es im Vergleich zum Vorjahr nur noch durchschnittlich 2 % der vorherigen Menge an Zuschauern, bei den Frauen immerhin noch 13 %. Dabei wurden in den Statistiken nur die Spiele gezählt, bei denen tatsächlich Publikum zugelassen wurde. Das spricht dafür, dass die Fans im Frauenfußball mehr Wert darauf legen, ihre Lieblingsmannschaften zu bejubeln und zu unterstützen.
Weiterhin lässt sich sagen, dass sich immer mehr junge Mädchen dazu inspirieren lassen bereits im früh anzufangen Fußball zu spielen, was natürlich den Grundstein für die neue Generation an Spielerinnen legt. Es ist wichtig sein Kind zu unterstützen, wenn es sich traut in einen Männerdominierten Beruf einzusteigen und es zum einen zu seinen Spielen zu begleiten, aber auch daran mitzuarbeiten, dass Frauenfußball im Ansehen steigt. Das lässt sich z. B. gut durch Wetten auf Bundesliga Ergebnisse realisieren. So sorgt man dafür, dass Wetten im Frauenfußball höhere Quoten schlägt und lenkt damit den Fokus mehr in die  gewünschte Richtung.

Bezahlung nach Geschlecht?

Der Gender Pay Gap beschreibt die Differenz zwischen Brutto-Bezahlung von Frauen und Männern. Diese Statistik wird jährlich vom Statistischen Bundesamt erhoben. So betrug der Unterschied bei der Bezahlung 2020 18 %, das heißt, dass Frauen im Durchschnitt pro Stunde 18 % weniger verdienen als Männer in der gleichen Zeit. Das ist immerhin 1 % weniger als im Vorjahr, doch leider helfen die eingeführten Gesetze noch nicht so gut wie erhofft.

Die Ungleichheit in der Bezahlung zeigt sich leider auch im Fußball. So verdient die deutsche Spitzenfußballerin Dzsenifer Marozsan 300.000 € pro Jahr, während Spitzenfußballer Robert Lewandowski geschätzt 15 Millionen € pro Jahr erhält. Es ist außerdem sehr bezeichnend, dass die Frauen in der 1. Bundesliga im Schnitt 39.000 € im Jahr verdienen und sich damit kaum ohne Nebenverdienste von zum Beispiel Sponsoren über Wasser halten können, während die Männer in der 3. Bundesliga immer noch durchschnittlich 120.000 € verdienen. Doch der Aufschrei nach gerechter und Genderneutraler Bezahlung wird immer größer und der Equal Pay Day kommt jährlich schneller. Deshalb sollte man die Hoffnung auf gleiche Bezahlung nicht aufgeben.

Foto: Pixabay



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