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       20. September 2015

Fußpflege ganz einfach daheim

Gehwohl verrät, wie es geht

 

 

Laut einer GFK-Umfrage [1] im Jahr 2014 im Auftrag von GEHWOL wünschen sich 72 Prozent der Frauen und 69 Prozent der Männer auch im Alter gesunde Füße. Allerdings – und auch das zeigt die Umfrage.

Nicht einmal jede zweite Frau (45%) und nur knapp jeder zweite Mann (51%) ist mit dem aktuellen Zustand der Füße auch zufrieden. Häufig fehlt es an der nötigen Konsequenz bei der Pflege. Beispielsweise cremen nur 56 Prozent der Frauen und sogar nur 24 Prozent der Männer ihre Füße regelmäßig ein. Dabei reichen wenige Maßnahmen, um den Füßen etwa Gutes zu tun. 

Einfache Compliance-Regeln für die Fußpflege

Füße sauber halten

Kümmern Sie sich um Ihre Füße wie um den Rest Ihres Körpers und achten Sie auf deren Sauberkeit. Waschen Sie die Füße vorzugsweise jeden Abend. Trocknen Sie Beine und Füße danach gut ab. Beachten Sie vor allem die Zehenzwischenräume, da dort die Haut bei verbleibender Nässe schnell Risse bilden kann.

Füße baden und verwöhnen
Falls Sie Ihre Füße entspannen wollen, empfiehlt sich ein Fußbad. Gerade nach vollgepackten Tagen, an denen die Füße strapaziert wurden, trägt es zum Wohlbefinden bei. Gönnen Sie sich zum Beispiel mit einem duftenden Badezusatz (z.B. GEHWOL FUSSKRAFT Soft Feet Pflegebad mit Mandel und Vanille) 15 Minuten sanfte Entspannung bei Wassertemperaturen zwischen 36 und 38 Grad. Dadurch wird Hornhaut aufgeweicht und die Haut glatt und geschmeidig. Diabetiker sollten nur drei Minuten bei 35 Grad ihre Füße in das Fußbad tauchen und die Temperatur mit einem Badethermometer kontrollieren. Oftmals leiden sie durch ihre Erkrankung an Empfindungsstörungen, wodurch Verbrühungen unbemerkt bleiben.

Füße eincremen und massieren
Cremen Sie Ihre Füße am besten täglich nach dem Waschen mit einem reichhaltigen Präparat (z.B. GEHWOL med Lipidro Creme mit Urea, Sanddornöl und Algenextrakt) ein. Dies unterstützt die Barriereleistung der Haut, da Fette und Feuchtigkeit wieder zugeführt werden. Pilze und andere Erreger haben es dadurch viel schwerer, in die Haut einzudringen. Außerdem wirkt das Eincremen wie eine Massage und kräftigt die Fußhaut und Muskulatur.

Übermäßige Hornhaut entfernen
Feuchtigkeitspflege ist notwendig, wenn sich übermäßige Hornhaut an den Füßen gebildet hat. In den meisten Fällen wird diese durch Fehlbelastungen ausgelöst, zum Beispiel durch drückendes Schuhwerk. Ständige Reibung an immer derselben Stelle regt die Hornzellenproduktion an, da sich die Haut gegen die Belastung zu schützen versucht. Bei übermäßiger Hornhaut hilft eine intensive Feuchtigkeitskur. Bewährt hat sich zum Beispiel Urea, das in höheren Konzentrationen Hornhaut erweicht und reduziert (z.B. GEHWOL med Hornhaut-Creme mit 18% Urea).

Kleine Risse (Schrunden) behandeln
Ein anderes Problem sind Schrunden – kleine Risse in der Hornhaut. Hierfür eignen sich spezielle Salben, welche die Hornschicht nicht nur auflockern, sondern auch die Wundheilung, das heißt die Hautregeneration unterstützen (z.B. GEHWOL med Schrunden-Salbe mit Panthenol und Bisabolol). Desinfizierende und heilungsfördernde Wirkstoffe wie Zinkoxid, Panthenol und Bisabolol tragen dazu bei, dass sich die Einrisse wieder schließen.

Füße mit Gymnastik fordern

Zur Vermeidung und zur Linderung vieler Fußprobleme eignen sich zudem spezielle Gymnastikübungen. Sie fördern die Durchblutung und kräftigen die Muskulatur. Die Füße bleiben beweglich und fit für den Alltag. Die Zehengymnastik lässt sich mehrfach am Tag nebenbei einstreuen. Spreizen Sie Ihre Zehen so weit wie möglich. Krallen Sie die Zehen abwechselnd zusammen und auseiander. Nach einigen Wiederholungen wird die Wirkung dieser Übung spürbar: Die Durchblutung nimmt zu, Ihre Füße werden angenehm warm und Verspannungen lösen sich.

Eine weitere Variante der Zehengymnastik ist das Greifen und Anheben von kleineren Gegenständen wie Taschentuch oder Bleistift. Mit der Zeit wird dadurch die Zehenmuskulatur deutlich spürbar gestärkt und die Zehen werden geschickter. Die Roll-Übung schult das Koordinationsvermögen und trainiert Füße sowie Beine. Setzen Sie sich mit leicht angezogenen Beinen auf den Boden. Stützen Sie die Hände seitlich hinter dem Körper auf. Rollen Sie dann einen mittelgroßen Ball langsam mit beiden Füßen hin und her. Ziehen Sie die Beine dabei an den Körper heran und strecken diese danach wieder. Wiederholen Sie diese Übung etwa 15-mal.

Quelle:
[1] GfK-Umfrage „Fußpflegetrends“ im Auftrag der Eduard Gerlach GmbH, Befragung von 1.021 privaten Online Usern (m/w) ab 18 Jahren in Deutschland,  anhand eines strukturierten Fragebogens per CAWI (Computer Web Assisted Interview) im Zeitraum vom 25.-30.09.2014.


Foto: vladimirfloyd | fotolia



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