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19.10.2017

Gefährliche Schönheits-Spritze

Expertin warnt vor billigen Hyaluronsäure-Angeboten

Aktuell berichten Medien über riskante Hyaluronsäure-Behandlungen, die vornehmlich in Kosmetik-Shops angeboten werden. Die günstigen Angebote sind für viele Patienten verlockend – teilweise werden Lippenvergrößerungen mit Hyaluronsäure für lediglich 150 Euro angeboten. Doch viele Patienten wissen nicht, dass die Behandlung sie womöglich die Gesundheit kosten kann.

Dr. Miriam Koeller-Bratz, Fachärztin für Plastisch-Ästhetische Chirurgie und Leiterin der Plastischen Chirurgie Köln am Rhein, warnt vor den billigen Hyaluronsäre-Präparaten. Durchblutungsstörungen, Lähmung von Gesichtsteilen und Infektionen seien keine seltenen Nebenwirkungen. Die Expertin warnt davor, sich ohne professionelle Beratung einem solchen Eingriff zu unterziehen und nur einen ausgebildeten Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie zu konsultieren. Denn viele behandelnde Ärzte, Kosmetiker oder Heilpraktiker haben nicht genügend Kenntnisse der Gesichtsanatomie oder dürfen gesetzlich gar nicht spritzen.

Hyaluronspritzen sind in der ästhetischen Gesichtsbehandlung äußerst beliebt. Kein Wunder, denn das körpereigene Mittel verleiht der Haut Volumen, glättet Falten und verhilft zu einem jugendlich wirkenden Aussehen. Die Nachfrage ist enorm hoch, denn der Eingriff verspricht schnelle Ergebnisse und ist in wenigen Augenblicken durchführbar. Bei der Behandlung wird die Hyaluronsäure mit einer Injektionsnadel unter die Haut oder in die Lippen injiziert, um einen Volumenaufbau hervorzurufen oder Falten zu glätten. „Richtig angewendet kann die Behandlung nur geringe Nebenwirkungen, wie Rötungen oder Juckreiz aufweisen. Wer sich allerdings von billigen Angeboten locken lässt, begibt sich in Gefahr – mit der Erblindung des Patienten als schlimmstes Risiko“, warnt Dr. Miriam Koeller-Bratz, Fachärztin für Plastische Chirurgie – unter anderem bekannt aus der RTL2-Sendung „Extrem Schön!“.

Die Risiken erstrecken sich von Infektionen, Knubbeln oder Granulomen unter der Haut, Lähmungserscheinungen bis hin zur Erblindung des Patienten. Die Plastische Chirurgin rät besonders bei Angeboten von Kosmetikern zur Vorsicht, denn diese dürfen laut Gesetz gar nicht spritzen. „Die Unterspritzung von Hyaluronsäure setzt ein weitreichendes Wissen und Verständnis der Gesichtsanatomie sowie der verschiedenen Hyaluronsäureprodukte voraus“, so Koeller-Bratz.

Die Behandlung mit Hyaluronsäure wird aktuell nicht nur von erfahrenen Plastischen Chirurgen durchgeführt, auch Ärzte aus anderen Fachgebieten, Heilpraktiker und Kosmetiker bieten Faltenunterspritzungen und Lippenvergrößerungen an. In Seminaren lernen sie die, auf den ersten Blick, schnell lernbare Technik, ohne die Tücken und Komplikationen des Eingriffes zu kennen. Dahinter stecke die Verlockung des schnellen Geldes, so Koeller-Bratz. „Ich rate unbedingt zu einer fachmännischen Behandlung bei einem erfahrenen Facharzt für Plastisch-Ästhetische Medizin.

Weitere Informationen unter www.plastische-chirurgie-nrw.com 



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