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       13. November 2013

Gefährten – eine besondere Freundschaft

Foto: Gefährten in Berlin © National Theatre Of Great Britain/Stage Entertainment

Das Theaterstück „Gefährten“ hatte im Oktober Premiere am Theater des Westens. Im Stück wird die unendliche tiefe Liebe und Freundschaft zwischen dem englischen Farmerssohn Albert und seinen Pferd Joey erzählt.

Joey kommt durch einen Spielgewinn seines dem Alkohol zugeneigten Vaters (bodenständig und schlicht gespielt von Heinz Hoenig) zu Albert. Joey ist noch ein kleines Fohlen, allerdings kein Ackerpferd, sondern ein Pferd aus edler Abstammung und ein Springpferd. Albert zieht es liebevoll groß und übersteht so manches Abenteuer mit ihm. Dann bricht der erste Weltkrieg aus und zu Alberts größtem Unglück verkauft der Vater Joey an die Armee.

Dort kommt es zu einem Oberst, der Albert versprochen hat, bestens für Joey zu sorgen und auf ihn aufzupassen. Albert möchte daraufhin ebenfalls in den Kampf ziehen um Joey nah zu sein, wird wegen seines Alters von 16 Jahren aber nicht genommen. Der Krieg und die damit verbundenen Schlachten werden eindrucksvoll, durch recht düsteres Bühnenbild wiedergegeben. Das Elend von Mensch und Tier ist spürbar.

Foto: Sir Bob Geldof @ Stage Eventpress

Der Krieg dauert länger als gedacht und irgendwann ist Albert alt genug und meldet sich freiwillig für den Kriegsdienst – auch in der Hoffnung – Joey ausfindig zu machen und wieder mit ihm zusammen sein zu können. Lange hat er nichts mehr von ihm gehört, beziehungsweise weiß er gar nicht ob sein Pferd überhaupt noch am Leben ist.

Der Oberst ist in der Zwischenzeit bei einem Gefecht ums Leben gekommen und Albert hat keine Nachrichten mehr was Joey anbelangt.

Joey selbst gerät während eines Gefechtes zwischen die Fronten im Niemandsland und verfängt sich im Stacheldraht. Dort wird er schwer verletzt gefunden und die beiden Kriegsparteien entscheiden per Münzwurf wer das Pferd bekommt.

Um das Ganze nicht ohne Happyend zu lassen, werden Joey und Albert im Lazarett wieder zueinander finden. Doch wie alles genau weitergeht und wie es endet ist einen Besuch am Theater des Westens wert.

Obwohl für Kinder ab 10 Jahren empfohlen, finden wir, dass es stellenweise etwas zu düster ist. Die minimalistische Ausstattung arbeitet mit vielen Sound-und Lichteffekten, verschiedenen Stationen sind oft nur angedeutet. Dies tut der Geschichte und den Charakteren keinen Abbruch, im Gegenteil, was zählt sind die Menschen und die „Tiere“.

Foto: alle Darsteller@ Stage Eventpress

In "Gefährten" setzen die Macher ganz auf diese alte Bühnenweisheit: Die Stars des Stücks sind Pferde. Keine echten, sondern Puppen, die von der Handspring Puppet Company entwicket wurden. Jeweils drei Spieler erwecken die Tiere zum Leben, ihre Bewegungen wirken täuschend echt. Das macht den Zauber der Produktion aus. Text: Andrea Stein

Fotos@ Stage Eventpress



Weitere Informationen unter: www.gefaehrtenberlin.de oder http://www.facebook.com/GefaehrtenDeutschland/ oder http://www.stage-entertainment.de/

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