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       6. Februar 2015

Gegensätze ziehen sich an – der neue Roman „Spätzünder“

erzählt von einer außergewöhnlichen Männerfreundschaft

Unter dem vielsagenden Titel „Spätzünder“ hat Diplom-Ingenieur Bert Sieverding seinen ersten Roman veröffentlicht. Dabei erzählt der Autor humorvoll von einer teils autobiografischen Jugend- und Männerfreundschaft, um die sich eine besondere Geschichte rankt. Bert Sieverding bekam die Idee für diesen untypischen Roman, als er beim Aufräumen des Kellers auf ein altes Mercedesstern-Foto stieß. Während er weitere vergilbte Bilder ausgräbt und seiner erwachsenen Tochter zeigt, werden längst vergessene Erinnerungen an die ersten Studienmonate des kalten Winters 1978/79 wieder präsent und damit die ungewöhnliche Geschichte einer fast in Vergessenheit geratenen Männerfreundschaft und sein eigenes schmerzlich damit verwobenes Erwachsenwerden.

Der neue Männerroman ist ab sofort in allen deutschen Buchhandlungen, in Onlineshops und beim tredition Verlag als Paperback oder E-Book erhältlich. Mehr Informationen dazu unter: www.spaetzuender-der-roman.de.

Mit Motorradfahren und Autoschrauben fing alles an

Mit kurzen, einfachen und prägnanten Sätzen und vielen Dialogen holt Bert Sieverding seine Leser ab und entführt sie in die Zeit, als jeder Autofahrer einen Bleistift im Handschuhfach liegen hatte, um damit den Bandsalat der Compact Kassette zu beseitigen – kurzum: eine Zeit, in der Autos eine Seele hatten und für viele Jungs das Basteln wichtiger als ein Flirt war. Die gemeinsame Leidenschaft für das Motorradfahren und Schrauben alter Autos verbindet die beiden Jugendfreunde Bert und Didi schon seit langem.
Doch als die beiden Anfang-Zwanzigjährigen zusammen in die Stadt ziehen, um an der TU Braunschweig ein Maschinenbaustudium zu beginnen, welches aber leider rein gar nichts mit ihren Bastlererwartungen zu tun hat, driften ihre Interessen bald auseinander. Während Didi schnell erkennt, das falsche Studium gewählt zu haben und sich, gekleidet wie John Travolta, ins Nachtleben stürzt, geht Bert in der Großstadt förmlich unter. In seiner kleinen, kalten Studentenbude fristet er ein Leben bestehend aus Einsamkeit und Selbstmitleid.

Voller Neid schaut er auf die scheinbaren Erfolge seines großspurigen Freundes Didi, der bereits mit zwanzig Mercedes fährt und jede Nacht mit einer Anderen zu verbringen scheint. Bert hingegen ist schüchtern und ohne sexuelle Erfahrungen. Nur langsam befreit er sich von den Zwängen seiner Vergangenheit, wird dabei immer selbstbewusster, erkennt seine Fehler und verliebt sich schließlich Hals über Kopf in die junge Studentin Anna. Doch dann ist Anna plötzlich verschwunden und das tragische Ende wirft seinen Schatten voraus.

 



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