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Sie sind hier: Home » Unterwegs » Frau auf Reisen am 22.11.2019


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07.11.2019

Blumenpracht am Genfer See

(c) Lausanne Tourismus

Lausanne, Nyon und Morges gehören zu den interessantesten Reisezielen am Nordufer des Genfer Sees im Schweizer Kanton Waadt. Speziell für Liebhaber von schönen Landschaften, Gärten und Parks bieten sie eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Und Genießer finden eine reiche Auswahl an Spezialitäten aus Küche und Keller, die auch verwöhnte Feinschmecker begeistert.

In den verwinkelten Gassen der Altstadt von Nyon erlebt der Besucher auf Schritt und Tritt 2000 Jahre Kulturerbe. Zahlreiche Spuren der aufeinanderfolgenden früheren Zivilisationen sind hier zu bestaunen: die römischen Säulen auf dem Place des Marronniers, das 1996 entdeckte Amphitheater oder das Schloss Nyon. Von der gemütlichen Brasserie bis zum Gourmetrestaurant mit Terrasse am Seeufer bieten viele Lokale kulinarische Genüsse.  Feinschmecker kommen in Nyon auf ihre Kosten, denn mit acht preisgekrönten Restaurants und insgesamt 105 Gault-Millau-Punkten ist die Region ein Aushängeschild der Waadtländer Gastronomie. Im Sommer gibt es feinen Egli, einen Fisch aus dem Genfer See, im Herbst Wildfleisch und im Winter Fondue – lauter saisonale Gerichte für Genießer.

(c)Schloss Prangins

Die Umgebung von Nyon bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten: beispielsweise Schloss Prangins, in dem der Westschweizer Sitz des Nationalmuseums untergebracht ist, vereint Kultur und Natur. Es wurde um 1730 errichtet und hatte schon Voltaire und Napoleon zu Gast. Auch sein großer historischer Küchengarten und der schöne Park sind bei Besuchern sehr beliebt. Auch viele Prominente zog es in die Region. In Gland lebt beispielsweise Michael Schumacher mit seiner Familie. Und bei Givrens hat Corinna Schumacher ihre Pferde-Ranch, auf der auch große Western-Reitturniere stattfinden.

Mit dem blauen Genfer See und den grünen Wäldern des Juras, den Weinbergen und den goldenen Feldern bietet auch die Region Morges abwechslungsreiche Landschaften und kulinarische Genüsse. Sie profitiert von ihrer idyllischen Lage am Seeufer direkt gegenüber des majestätischen Mont-Blanc-Massivs. Die berühmten Blumenschauen von Morges versetzen Besucher jedes Jahr ins Staunen. Eineinhalb Monate lang strahlen im Parc de l’Indépendance am Ufer des Sees hinter dem Schloss von Morges Tausende von Tulpen, Narzissen und Hyazinthen um die Wette. Fast 300 verschiedene Tulpenarten sind zu entdecken. Um die Blütezeit zu verlängern, werden frühe und späte Sorten gepflanzt. Neben dem großen Tulpenfest verzaubern auch die Dahlienquais in Morges die Besucher.

Die englische Schauspielerin Audrey Hepburn verbrachte fast 30 Jahres ihres Lebens – von 1965 bis 1993 - in dem neben Morges gelegenen Dorf Tolochenaz. Auf ihrem großen Anwesen „La Paisible“ lebte sie mit ihren zwei Kindern und ihrem letzten Lebensgefährten, dem niederländischen Schauspieler Robert Wolders. In Morges gibt es eine ständige Ausstellung mit einer Sammlung von Fotos und persönlichen Gegenständen der
Schauspielerin.

In der Nähe von Morges befindet sich das Arboretum, in dem Bäume die Hauptrolle spielen. Mehr als 3000 Arten aus aller Welt können hier auf mehreren ausgeschilderten Rundwegen entdeckt werden, unter anderem Eichen, Magnolien, Zedern, Birken, Eschen und Riesen-Sequoien mit bis zu 85 Metern Höhe. Das Arboretum wurde 1968 gegründet und dient der Erholung, der Bildung und der Pflege biologischer Standorte. Den Bäumen sagt man Heilkräfte nach und manche werden über 1000 Jahre alt. Auf schönen, gewundenen Spazierwegen kann man dem Lauf des Flüsschens Aubonne folgen und um einen kleinen See herumwandern.

Auch Schloss Vullierens ist einen Abstecher wert. Die ursprüngliche Burg aus dem Jahr 1308 war eine feudale Festung. Sie wurde 1706 umgebaut und das heutige Schloss ist einer der wenigen gut erhaltenen Herrschaftssitze des 18. Jahrhunderts und seit über 700 Jahren im Familienbesitz. Seit 1955 ist Schloss Vullierens für Besucher geöffnet, die die prächtige Anlage mit Blick auf den Genfer See, die Alpen und den Mont Blanc genießen können. Über mehrere Generationen hinweg haben vor allem die Frauen der Familie die Gärten angelegt und gepflegt, die sich auf rund 30 Hektar erstrecken. In verschiedenen Themenbereichen finden neben hunderttausenden Blüten auch über 70 einzigartige Skulpturen ihren Platz. Der Irisgarten beispielsweise wurde von Doreen Bovet, der Mutter des jetzigen Besitzers angelegt. Sie pflanzte ihre Lieblingsblumen in allen Arten und Farben. Besonders hübsch in dem „Portes des Iris“ genannten Gartenteil ist die Orangerie, die nach Plänen von Gustave Eiffel gebaut wurde. Château de Vullierens verfügt auch über Rebflächen, einen eigenen Schlosswein und eine Kunstgalerie.
(c) Barbara Altherr - Kunst im Park

Ein besonders spannendes, interaktives Gartenprojekt bietet Lausanne, die Hauptstadt des Kantons Waadt. Ungefähr alle fünf Jahre werden hier unter dem Namen „Lausanne Jardins“ außergewöhnliche Gärten realisiert. Manche sind poetisch, lehrreich, spielerisch – und andere einfach nur schön! Gestaltet werden sie von Künstlern, Studenten, Landschaftsarchitekten, Designern und Stadtplanern aus aller Welt. Die rund 30 Gärten liegen auf der West-Ost-Achse der Stadt und können bequem auf einem Spaziergang oder mit dem Bus besucht werden.

(c)Gartenprojekt Lausanne Jardins

Die Route verbindet die Pflanzenwelt und das städtische Umfeld und hinterfragt die Beziehung beider. Sie bietet auch eine Fülle von Animationen und kreativen und wissenschaftlichen Workshops. Große Beachtung gilt dem diesjährigen Schwerpunktthema „Erdboden“. Unterwegs werden die Betrachter zum Beispiel virtuell auf die Größe einer Ameise reduziert, dürfen im Essgarten Pflanzen ernten oder schlüpfen bei einer Rutschpartie in die Haut eines Regenwurms. “Lausanne Jardins“ hebt die wenigen urbanen Räume hervor, die noch nie betoniert oder versiegelt wurden und somit in Kontakt mit dem Erdreich geblieben sind. Es verbleiben noch einige dieser Oasen, doch ihre Anzahl nimmt immer mehr ab, je näher man dem Stadtzentrum kommt. In manchen der Gärten kann man den weiten Blick auf den See genießen, schaukeln, spielen oder einfach still entspannen. Bis zum 12. Oktober gibt es auch noch Gelegenheit, an Führungen teilzunehmen. Weitere Infos finden sich unter www.lausannejardins.ch. Außerdem hat Lausanne auch Gourmets viel zu bieten. Auf dem schönen Wochenmarkt im Zentrum kann man sich inspirieren lassen und heimische Lebensmittel einkaufen. Und viele Restaurants bieten Schweizer Spezialitäten auf hohem Niveau.

(c)Olivier Gisiger

Der Genfer See - und speziell das Nordufer zwischen Nyon und Lausanne - ist mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, den Parks, Blumenschauen, Wein-Anbaugebieten und  seinen hervorragenden Produkten eine Art „Garten Eden“ und bietet Genüsse für alle Sinne. Es lohnt sich, sich Zeit zum Entdecken zu nehmen!

Text:Barbara Altherr



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