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02.03.2018

Endlich Sonne, endlich raus

Was oft vergessen wird, ist die Sonnenbrille

(KGS) Winter-Blues ade! Nach wochenlangem Grau sorgt Sonnenschein für Gute-Laune-Wetter. Doch aufgepasst: Die Sonne kann die Augen schädigen. Sonnenbrillen gehören deshalb zu den unverzichtbaren Winteraccessoires.

Im Sommer ohne Sonnenbrille? Bei den meisten undenkbar. Aber viele wissen nicht, dass die Sonnenstrahlen gerade im Winter zu dauerhaften Sehdefiziten führen können. Besonders gefährdet sind Kinder, Menschen ab 40 und Helläugige.

Sonnenstrahlung im Winter besonders gefährlich

Im Sommer wirkt das Grün von Blättern und Grasflächen wie eine Barriere gegen die Reflexion der Lichtstrahlung. In den Wintermonaten fehlt es – die Umgebung reflektiert dann ein Vielfaches des Lichts. Nässe, Nebel, Eis und Schnee wirken noch als Reflexionsverstärker.

Die Augen sind nicht nur stark geblendet, sondern ebenso den schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt. Je länger und intensiver die Belastung, desto größer die Gefahr. Ungeschützten Augen drohen ein schmerzhafter Sonnenbrand und Entzündungen der Hornhaut oder der Bindehaut bis hin zu bleibenden Netzhautschäden oder Grauem Star.

Helle Augen haben weniger Pigmente, ebenso wie die Augen von Kindern, deren Pupillen auch noch größer sind: So kann das gefährliche Licht ungehinderter bis auf die Netzhaut vordringen. Ab 40 Jahren nimmt der natürliche Lichtschutz der Augen ab, sie werden blendempfindlicher.

Die richtigen Brillengläser gegen Augenschäden

Die richtige Sonnenbrille mindert die Risiken dauerhafter Schäden. Gegen Blendung helfen getönte Gläser: je dunkler die Glasfarbe, desto stärker der Blendschutz. Praktisch sind phototrope Gläser, deren Farbe sich der Lichtintensität anpasst. Das sorgt nicht nur für entspanntes Sehen, sondern beugt auch Gefahrensituationen vor.

Die Tönung hat aber nichts mit UV-Schutz zu tun. Ob die Gläser gefährliches ultraviolettes Licht blockieren, ist am CE-Zeichen auf der Bügelinnenseite der Sonnenbrille zu erkennen. Am besten ist ein UV-Schutz von 380 bis 400 Nanometern. Wer sicher gehen will, lässt das beim Augenoptiker prüfen.

Weiterführende Informationen gibt es auf sehen.de.

Foto: Olesya Kuprina/shutterstock.com



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