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13.05.2018

Sechs Gründe, warum wir uns mit der digitalen Welt schwer tun

Lassen Sie uns das gemeinsam ändern

(Dr. Ilona Bürgel) Ich arbeite Jahr für Jahr immer wieder an meiner Webseite. Einmal wurde sie gehackt und musste neu erstellt werden. Später musste sie mobiltauglich gestaltet werden. Suchbegriffe wurden optimiert. Parallel dazu landeten Fragen zu Archivierung, Werbung und Datenschutz neu auf meinem Tisch.

Jedes Mal denke ich „ gleich ist es geschafft und ich kann mich wieder in Ruhe meiner Arbeit widmen“. Die Ruhe hält nur wenige Wochen vor und schon gibt es ein neues Tool, ein neues Update, das verstanden und umgesetzt werden will.

Haben wir uns die Digitalisierung gewünscht?

Nein. Schließlich kann man sich nicht wünschen, was man nicht kennt. Doch wir genießen ganz unreflektiert die Vorteile. Programmieren die Waschmaschine vor, und das Fernseherlebnis auf großen Flachbildschirmen in Kinoqualität ist bereits selbstverständlich. Die Apotheke besorgt binnen Stunden unser Medikament, wir können immer und überall Theatertickets online buchen und der elektronische Assistent hilft uns, das Auto zu parken.

Sechs Gründe, warum wir uns mit der digitalen Welt schwer tun

Digitalisierung ist Teil von „new work“. Und „neu“ zu arbeiten heißt eben nicht ein bisschen anders, sondern neu. Warum ist das so schwer?

Unser Gehirn liebt Bekanntes


Es fühlt sich zunächst einmal am wohlsten, wenn sich nichts ändert. Weil die ältesten Gehirnanteile aus den Anfängen der Menschheit wissen, dass Veränderungen gefährlich sein können. Allerdings  formt, was wir häufig denken und tun, sogenannte neuronale Netzwerke im Gehirn. Sie bestimmen, was wir künftig bevorzugt denken und tun, weil es uns vertraut ist. Neues zu lernen, dauert 30 Tage bis drei Monate. Begeisterung hilft dabei am besten.
Tipp: Suchen Sie nach einzelnen Aspekten im Rahmen von Digitalisierungsprojekten, die Sie faszinieren und interessieren und nutzen Sie diese als Türöffner für alles weitere.

Wir wollen etwas ändern und gleichzeitig alles beim Alten lassen

Vieles wurde uns in den vergangenen Jahren durch neue digitale Möglichkeiten tatsächlich abgenommen. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass wir uns dieser neuen Welt stellen müssen. Viele glauben, wenn man Ausbildung und Qualifizierung gemeistert hat, sei der Lernprozess beendet. Doch wir leben inzwischen in einer Wissensgesellschaft. Wir werden nie mehr aufhören können zu lernen.
Tipp: Planen Sie Zeitfenster, um sich mit den digitalen Optionen in Privat-und Berufsleben in Ruhe zu befassen.

Wir sind auf diese neue Welt nicht vorbereitet

Die Smartphones sind inzwischen 11 Jahre auf dem Markt und was wir Digitalisierung nennen, hat vor etwa 20 Jahren begonnen. Die industrielle Revolution als Vorgänger und Wegbereiter der digitalen ist etwa 200 Jahre alt. Im Vergleich dazu: Die Frühmenschen sollen vor etwa 2,8 Millionen Jahren auf der Erde gelebt haben.

Wenn wir also manchmal das Gefühl haben, es sei nie anders gewesen als heute: Die Entwicklungen, mit denen wir gern hadern, sind sehr jung. Und niemand hat uns in Schule oder Ausbildung beigebracht, was auf uns zukommt. Da wir gern die Kontrolle haben, verunsichert das. Vor allem deshalb, weil alte Spielregeln nicht mehr gelten. Das war schon immer so, wenn sich etwas grundlegend ändert. Den ersten Eisenbahnen wurde mit ebensolcher Hassliebe begegnet wie den ersten Kaufhäusern. Alles, was extrem in die Gewohnheiten und Lebensweisen der Menschen eingreift, fasziniert und verunsichert  gleichermaßen.
Tipp: Verabschieden Sie sich von altem Denken, z.B.: am Ende eines Tages alle Aufgaben erledigt zu haben. Akzeptieren Sie fließende Übergänge. Dann sind Sie häufiger zufrieden.

Wir vergeuden unsere Ressourcen im Kampf gegen etwas, das längst Realität ist


Es ist keine Option, sich aus der Digitalisierung dieser Welt herauszuhalten, weder im Berufsleben noch privat. Spätestens am Fahrkartenautomaten oder wenn die Krankenkasse Daten online erhalten möchte, ist jeder gefordert. Besser wäre also „Ja“ zu sagen zu dem, das ohnehin schon ist. Oft halten wir auch an Altem fest, um zu legitimieren, bisher richtig gelebt zu haben. All das kostet Kraft, die wir besser für den selbstbestimmten Umgang mit der aktuellen Situation nutzen sollten.
Tipp: Es geht nicht darum, was früher oder heute richtig oder falsch ist. Es ist nur anders.

Wir konzentrieren uns auf das Negative

Mir macht es besonders zu schaffen, wenn ich etwas nicht verstehe, nicht nachvollziehen kann. Zum Beispiel, warum meine Mailadressen nach einer Serverumstellung  komplett verschwunden sind.  Wenn ich dagegen ankämpfe, mich aufrege, verunsichert, empört, erschöpft bin, schade ich nur mir selbst. Mein Gehirn gerät in einen schlechten Zustand und trifft keine guten Entscheidungen.
Tipp: Stellen Sie sich dem, was Sie nicht mögen. Wenn etwas vertrauter ist, können Sie es besser handhaben. Sich ein neues Thema erschlossen zu haben, bringt Freude.

Wir können es nicht mehr allein schaffen

Aus der „alten Welt“ stammt das Denken, dass der Einzelne ein Spezialist auf seinem Gebiet ist und in diesem alle Fragen beantwortet.  Das gilt zum Teil auch heute noch, weil ich z.B. nicht selbst programmieren möchte. Neu ist, dass gemeinsames Wissen und Können gefragt sind, wenn die Fragestellungen immer komplexer werden. Gemeinsam etwas zu entwickeln, bereitet viel mehr Freude als allein. Lösungen, die ein für alle Mal gelten, wird es in Zukunft kaum noch geben, dafür jedoch Lösungsansätze, die kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt werden.

Meine Einladung an Sie: Sorgen wir gemeinsam für mehr Wohlbefinden in der digitalen Welt

Aus den o. g. Erkenntnissen möchte ich lernen und  mein neues Vortrags- und Buchthema mit Ihnen gemeinsam entwickeln. Die Kunst des guten Umgangs mit der digitalen Welt.  Ich möchte Menschen in Unternehmen zeigen, warum unser Gehirn uns die Akzeptanz digitaler Veränderungen schwerer anstatt leichter macht, wie wir uns darauf einstellen und unser Gehirn umprogrammieren können. Wie wir den Umgang mit der Digitalisierung selbst steuern anstatt uns steuern zu lassen. Dazu bitte ich - wie unten beschrieben - um Ihre Empfehlung.      
 


    
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Erfahrung      
„Ilona Bürgel verbreitet eine befreiende Botschaft: Keine Widrigkeit in der Arbeit kann dem eigenen Wohlbefinden etwas anhaben, wenn wir uns selbst darum kümmern.“ Ferdinand Knauß, Wirtschaftswoche online      
 


Aktuelle Empfehlung von Ihnen an mich

1. Welche Themen brennen Ihnen in Sachen Digitalisierung unter den Nägeln? Worüber regen Sie sich auf? Auf welche Fragen hätten Sie für sich und Ihre Mitarbeiter gern Antworten? Welche Antworten haben Sie gefunden?

2.  Welches ist für Sie der ansprechendste Vortragstitel?
- Die Kunst, der digitalen Welt mit Wohlbefinden zu begegnen
- Die Kunst des guten Umgangs mit der digitalen Welt
- Die Kunst, der digitalen Welt selbstbestimmt zu begegnen
-Oder ein ganz anderer, nämlich:  ...

Sie erreichen mich, indem Sie unter Tel. 0351 8106680 einen Telefontermin mit mir vereinbaren. Danke fürs Mitmachen.      
 


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- Selbstüberforderung bei der Arbeit ist oftmals auch ohne Digitalisierung an der Tagesordnung. Lernen Sie, die Fallstricke zu erkennen

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