Neu auf geniesserinnen.de:


 
 

             Webseite durchsuchen

             

 
 
 

 
 
Sie sind hier: Home » Unterwegs » Frau auf Reisen am 20.07.2017



 

       4. Januar 2014

Jahresrückblick der Deutschen Freeski Sportlerin Sabrina Cakmakli

Für eines der größten Talente der Deutschen Freeski Szene ging mit 2013 ein wechselhaftes Jahr zu Ende, das viele „Ups“ und auch ein Paar „Downs“ beinhaltete. Sabrina Cakmakli ist 19 Jahre jung, lebt in Garmisch Partenkirchen und steht seit ihrer Kindheit auf den Skiern. Zum Freeski kam sie 2009. Seitdem fährt sie Slopestyle. 2012 kam die Halfpipe als weitere Disziplin hinzu. Neben ihren Tricks sind ihre Haare zum Markenzeichen geworden. Die trägt sie zum „längsten“ Pferdeschwanz in der gesamten Freeski-Szene.

Im Januar begann das für sie wichtigste Jahr ihrer bisherigen Karriere, in dem ihr Weg Deutschland bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotchi zu vertreten, geebnet werden sollte. Doch gleich beim Training zum ersten Weltcup im amerikanischen Copper Mountain stürzte sie schwer und riss sich das Kreuzband. Bei der Operation stellte sich zusätzlich raus, dass auch beide Menisken kaputt waren. Somit war die erste Hälfte des Jahres futsch.

Die folgenden Monate verbrachte Sabrina mit Physiotherapie und Reha sowie der Vorbereitung auf ihr Abitur, das sie im Juni erfolgreich abschloss. Zeitgleich konnte sie mit Head Ski einen neuen Sponsor gewinnen und sich im Juli also fünfeinhalb Monate nach der Operation erstmals wieder auf die Skier stellen.

Um nicht weitere Zeit für die Olympiaqualifikation zu verlieren, ging es Mitte Juli für 10 Wochen zum Training nach Neuseeland. Dort versuchte sie sich außerdem in der neuen Halfpipe Disziplin und fuhr gleich beim ersten Weltcup auf Platz 21. Bei den New Zealand Freeski Open im August sprang sie dann sogar auf den elften Rang, womit die halbe Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in der Halfpipe schon mal eingefahren waren. Im Rail Contest in Queenstown/NZL holte sie mit Platz 2 ihren ersten Podestplatz des Jahres.

Im September stieg die gebürtige Allgäuerin wieder in das Slopestyle Training ein. Auch hier will sie sich noch für Olympia qualifizieren. Zurück in Europa verbrachte sie den ganzen Oktober voll und ganz mit dem Training für diese Disziplin. Nach Wochen in Hintertux und im Kaunertal ging es im November mit dem Deutschen Nationalteam zum Stubaier Gletscher für das Olympia-Training. Es galt vieles aufzuholen, was in der letzten Saison verpasst wurde.

Mit dem Deutschen Freeski Nationalteam flog Sabrina im Dezember in die USA zu Trainingssessions und Weltcup-Rennen. Der erste Weltcup in Copper Mountain sollte zum ersten Bewährungstest werden. Zwar lief er nicht ganz so wie erwartet, nichtsdestotrotz war es ein solides Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Sabrina fast ein Jahr keine Weltcup-Wettbewerbe mehr gefahren ist. Zudem war es ihr erster Weltcup, indem sie beide Disziplinen gefahren ist. Immerhin holte sie mit Platz 20 im Slopestyle und dem 23. Rang in der  Halfpipe wichtige Weltcup-Punkte.

Mit der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Sotschi soll es bereits bei den nächsten Wettbewerben klappen. Im kanadischen Calgary steht schon am kommenden Wochenende der nächste Weltcup in der Halfpipe an. Eine Woche später geht es in beiden Disziplinen in Northstar/USA an den Start. Spätestens da braucht sie noch eine Top 16-Platzierung in der Halfpipe, um nach Olympia zu fahren.

Die Slopestyle Qualifikation soll dann in Gstaad am 18. Januar bzw. vom 22. bis 25. Januar in Val Thorens eingefahren werden. Dafür braucht die für SC Patenkirchen startende Freeski-Fahrerin eine Top 8 oder zwei Top 16 Platzierungen.

In ihrer noch jungen Karriere hat Sabrina Cakmakli schon beachtliche Erfolge eingefahren. So gewann sie die Wirschanzen Tour im Overall Ranking 2011 und 2012. 2012 sprang sie außerdem als Dritte auf das Podest bei den Austrian Freeski Open und nahm an den Junior World Championships teil. (Platz 10).

Sabrina Cakmakli: „2013 war das schwierigste Jahr in meiner bisherigen Karriere. Dennoch hat mich die Verletzung nicht zu sehr zurück geworfen sondern mich stärker gemacht. Ich bin mit noch größerer Motivation im Sommer auf die Skiern zurück gekehrt und hoffe, dass ich mit „Olympia 2014“ mein großes Ziel noch erreiche. Dafür werde ich alles geben. Ich möchte aber hiermit noch die Chance nutzen, mich bei allen zu bedanken, die mich auf meinem Weg unterstützen. Vor allem bei meinen Eltern, meiner Familie, den Freunden, allen meinen Sponsoren wie Head, O’Neill, Leki Elements, Smith Optica, Pizza Hut sowie orange bud coating und natürlich beim Deutschen Ski Verband!“ Quelle Text und Foto: LEKI-Elements



Drucken  |  Lesezeichen  |  Feedback  |  Newsletter  |  Nach oben


 
 

 

 
 
genussmaenner.de
carmour
europressmed
Frauenfinanzseite
gentleman today
instock.de - der börsendienst
Unter der Lupe
marketingmensch
   
Wir  |
Kontakt  |
Mediadaten  |
Sitemap  |
RSS-Feed  |
Suchen  |
Newsletter  |
Nutzungsbedingungen  |
Impressum  |
 
Copyright 2016 - geniesserinnen.de