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18.12.2017

Keine Ahnung von Gesundheit?

STADA Gesundheitsreport 2017


Rund zwei Drittel der 18-24-jährigen in Deutschland verfügen über eine unzureichende Gesundheitskompetenz. Zu diesem Ergebnis kommt der STADA Gesundheitsreport 2017 mit dem Thema „Nachhilfe nötig: Muss Gesundheit Schule machen?“, der kürzlich in Hamburg vorgestellt wurde.

Die Fakten:
74 Prozent der Befragten wissen nicht, dass ungeschützter Sex ein Risiko für Gebärmutterhalskrebs ist. 30 Prozent wissen nicht, dass ein Gynäkologe hauptsächlich Frauen behandelt, 31 Prozent glauben, nur Männer dürften zum Urologen gehen.

Knapp jeder Fünfte meint, Orthopäden seien auch für Organschäden die richtige Anlaufstelle. Lediglich 62 Prozent der jungen Erwachsenen kennen die Bedeutung des Begriffs „Antibiotika- Resistenz“. 36 Prozent denken fälschlicherweise, Antibiotika würden gegen Viren helfen. Jeder Vierte kennt nicht den Unterschied zwischen stationären und ambulanten Behandlungen. 25 Prozent der 18-24-jährigen glauben, dass sich Hausärzte noch immer über die Praxisgebühr finanzieren.

Bei Befragten mit ausreichender Gesundheitskompetenz spielte Gesundheit im Schulunterricht häufiger eine Rolle (36 Prozent) als bei denjenigen mit deutlich fehlender Gesundheitskompetenz (25 Prozent). Nur 23 Prozent behaupten, in der Schule am meisten über das Thema gelernt zu haben.

Die Erhebung wurde von der Beratungs- und Marktforschungsagentur Kantar Health im Auftrag der STADA ARZNEIMITTEL AG unter 2000 Befragten in Deutschland durchgeführt. Der Mediziner und Autor Dr. med. Johannes Wimmer, der die Studie mitentwickelte, bemängelt, es finde in Deutschland keine Gesundheitsbildung statt. Kein Wunder - die jungen Menschen seien meist gesund und müssten sich nicht mit diesem Thema beschäftigen.

Umso wichtiger wäre, dass das Thema einen festen Platz findet und spannend vermittelt wird, um möglichen Krankheiten in späteren Jahren vorzubeugen, so Dr. Wimmer. Diesem Anspruch komme die Schule allerdings häufig nicht nach. Die modernen medialen Kanäle wie YouTube, Facebook usw. bieten hier viele Möglichkeiten, vor allem, um die Kommunikation zwischen Patient und Arzt zu verbessern.

Seit Jahren ist der Mediziner u.a. im Internet bekannt für seine Erklär-Videos, wobei er sich in seine Patienten hineinversetzt und komplizierte Sachverhalte verständlich macht. Seine mit einer gehörigen Portion Humor gewürzten Kurzfilme, aber auch seine Bücher und Sendungen im NDR-Fernsehen machten ihn schnell zu einem populären Dr. med.

Der STADA-Gesundheitsreport 2017 zeigt neben einem großen Nachholbedarf auch einen Lösungsansatz, denn bei 36 Prozent der Befragten mit ausreichender Gesundheitskompetenz spielte das Thema Gesundheit in der Schule eine eher große Rolle. Der Ruf nach einem entsprechenden Schulfach hallt schon länger durch Ministerien und Forschungsinstitutionen. 80 Prozent der in der Studie Befragten 18- bis 24-jährigen wünschen sich ein ebensolches Unterrichtsfach.

„Es bestätigt, dass auch diejenigen das Fach als sinnvoll erachten, die es betrifft, sagte Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Sozialwissenschaftler, Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin und Mitentwickler der Studie.

Seit vier Jahren veröffentlicht STADA einen jährlichen, auf repräsentativen Untersuchungen basierenden Gesundheitsreport, der sogenannten „Alles Gute-Initiative“. Mit der diesjährigen Aktion sollen mittel- und langfristig Projekte unterstützt und gefordert werden, um die Health Literacy zu verbessern, also die Fähigkeit, Gesundheitsthemen besser zu erfassen und daraus die entsprechenden Schlüsse zu ziehen.

Einen Beitrag zur Vermittlung von Gesundheitswissen an junge Erwachsene bietet STADA mit der aktuellen Digitalkampagne #HealthChecker auf der Website www.health-checker.de. Dort werden Fakten aus der Studie präsentiert. Ein interaktiver Wissenstest dient als Selbst- Check zu Gesundheitsthemen. Nach jeder Frage erfährt der User, ob die Frage richtig oder falsch beantwortet wurde und wie die Befragten des STADA Gesundheitsreports im Vergleich geantwortet haben. Zudem gibt es weiterführende Informationen.

Text: Felicitas Morgenstern (Quelle: Pressekonferenz, STADA ARZNEIMITTEL AG)
Grafik: STADA Arzneimittel AG



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