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       20. Februar 2011

Kollege kommt gleich

Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz – acht Stunden täglich, fünf Tage die Woche, und das immer mit den gleichen Menschen: der biederen Sekretärin, dem strengen Chef und dem Typen aus der Poststelle. Oftmals kennen wir unsere Kollegen deshalb besser als unsere Freunde. Wir wissen, was sie gerne essen, wie sie ihren Kaffee mögen und warum sie gerade nicht mit ihren Eltern sprechen.

Und manchmal wissen wir sogar, was er oder sie untendrunter trägt. Denn während langer Überstunden und durchgearbeiteter Wochenenden entdeckt so mancher unter dem Nadelstreifenrock der spießigen Blondine auch ihre langen Beine, unter dem Arztkittel des Vorgesetzten den muskulösen Oberkörper und unter der Kluft des Zustellerjungen den knackigen Hintern. Und so wird jeder Dritte früher oder später mit einem Kollegen intim und erlebt leidenschaftliche Küsse im Kopierraum, heiße Dates in der Umkleide oder unanständige Kaffeepausen in der Firmenküche.

Das Buch

Eigentlich heißt es ja »Never fuck the company«. Doch nicht alle Regeln sind es wert, befolgt zu werden. Vor allem nicht, wenn es so viel Spaß macht, sie zu brechen. Miriam Kaefert hat 33 Menschen gefunden, die zwischen Kaffeeküche und Schreibtisch eine prickelnde Affäre begannen. In Kollege kommt gleich erzählen sie offen und detailliert von ihren zügellosen Spielchen mit dem Praktikanten, von Sex im Krankenhaus oder vom Quickie beim Kundenkontakt.

Ihre ehrlichen und fesselnden Berichte laden dabei häufig zum Lachen, manchmal zum Kopfschütteln und auch schon mal zum Nachmachen ein. Denn selbst wenn so manche heftige Firmenromanze nicht in der großen Liebe, sondern in der Kündigung endet, so bleibt beim Blick auf den eigenen Lebenslauf meist dennoch ein verstohlenes Lächeln zurück: Immerhin ist solch ein »beruflicher Höhepunkt« meist unheimlich aufregend.

Das Zitat

»In der nächsten Woche traf ich Sara täglich zum Mittagessen, natürlich holte ich sie jedes Mal aus ihrem Büro ab. Jedes Mal fand Boris Hildebrandt einen Vorwand, um genau in dem Moment, in dem ich da war, in Saras Büro zu kommen. Montag brauchte er eine Unterschrift, Dienstag hatte er seine Reisekostenabrechnung verlegt und Mittwoch benötigte er dringend die Telefonnummer der Geschäftsstelle in Kiel.

›Die steht im Telefonverzeichnis im Intranet, mein Lieber‹, bemerkte Sara grinsend. ›Ich gehe dann jetzt mal mit deiner zukünftigen Verlobten essen, wenn es genehm ist‹, scherzte sie.

›Äh, sehr lustig, Sara. Was soll das denn? Herr Hildebrandt, äh, der muss doch seinen Job machen, irgendwie‹, stieß ich hervor. Kompletter Dünnsinn. Wie üblich, wenn ich nervös war. Mann, wie unlässig war ich denn? Von wegen coole Businesslady! Ich trug zwar jetzt Hosenanzug und Pumps, aber im Inneren war ich noch die dusselige kleine Studentin.« Miriam Kaefert

Die Autorin

Miriam Kaefert wurde 1979 in Hamburg geboren. Bereits während ihres Volontariats bei der Hamburger Morgenpost begann sie, das Balzverhalten von Angestellten zu studieren. Interessiert verfolgte sie vielsagende Blicke, ging heißen Gerüchten nach und schaute selbst manch hübschem Kollegen hinterher. Inzwischen arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin, u.a. für Bild, Petra und FHM.

KOLLEGE KOMMT GLEICH
Miriam Kaefert
Schwarzkopf & Schwarzkopf
Preis: 9,95 Euro (D)  
ISBN 978-3-89602-570-8



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