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27.05.2018

Kostenlos surfen im Hotspot

Das Surfen in einem offenen WLAN ist einfach – ob am Airport, im Café oder in der Bahn. Der Service ist kostenlos, eine Verbindung ist schnell hergestellt und ein Passwort muss man auch nicht eingeben. Und seitdem die Störerhaftung in Deutschland im vergangenen Jahr abgeschafft wurde, werden die Internet-Hotspots immer zahlreicher. Doch das verlockende Angebot hat einen Haken. Unverschlüsselte Hotspots bieten Kriminellen beste Chancen, um die Smartphones und Rechner ihrer Opfer auszuspähen und Daten zu manipulieren. ARAG Experten geben Tipps und sagen, wie Sie sich am besten schützen.

Vorsicht, offenes WLAN


In einem offenen WLAN andere Nutzer auszuspionieren ist denkbar einfach. Ein frei erhältliches Netzwerk-Tool auf ein Notebook gespielt und die Attacke kann losgehen. Eine der gemeinsten Methoden ist es, die unbedarften Nutzer in einen so genannten Honigtopf-Hotspot zu locken. Der Angreifer stellt dazu selbst ein offenes WLAN zur Verfügung. Wer das für das offene WLAN hält und sich anmeldet, ist dem Angreifer vollständig ausgeliefert. Der sitzt nämlich direkt zwischen Nutzer und Provider und kann alles kontrollieren.

So können Sie sich schützen


Als Nutzer eines offenen WLAN können Sie es Angreifern erschweren, an Ihre Daten zu kommen. Setzen Sie ganz einfach auf sichere, verschlüsselte Datenverbindungen. ARAG Experten sagen, wie das geht.

Fragen Sie den Betreiber nach Sicherheitsvorkehrungen. Lassen Sie sich im Café oder Hotel die korrekte WLAN-Kennung nennen und wählen diese manuell aus.
    •         Schließen Sie eigene USB-Sticks oder externe Festplatten nur dann an, wenn der PC über ein aktuelles Virenschutzprogramm verfügt.
    •         Deaktivieren Sie in Ihrem Smartphone oder Laptop die automatische Verbindung mit jedem öffentlichen Netzwerk, das nicht durch ein Kennwort geschützt ist.
    •         Deaktivieren Sie in den Netzwerkeinstellungen Ihres Betriebssystems die Dateifreigabe.
    •         Geben Sie Anmeldedaten im öffentlichen Raum diskret ein. Nützlich können spezielle Schutzfolien sein, die Ihr Display vor neugierigen Blicken Unbefugter abschirmen.

Quelle: ARAG
 



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