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       29. Juni 2015

Kranke Füße, kranker Rücken

Probleme durch eine gestörte Fußstatik

Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Der Fuß wird bei der Ursachenforschung oftmals außer Acht gelassen. Er ist jedoch ausschlaggebend im Stütz- und Bewegungsapparat.

Laut der Gesundheitsberichterstattung des Robert- Koch-Instituts (RKI) von 2012 leiden vor allem Frauen an Rückenschmerzen. So gaben 20 Prozent der weiblichen Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahren an, über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten fast täglich unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Im Alter von 60 bis 69 Jahren waren es mehr als 40 Prozent. Schlussendlich nimmt bei beiden Geschlechtern die Häufigkeit von Rückenschmerzen mit dem Alter zu.

Die Mehrzahl aller Patienten klagte weder über eine bekannte Krankheit noch einen krankhaften Prozess oder ein anatomisches Problem, welches den Rückenschmerz auslöst. Mediziner nennen dies „nichtspezifischer Rückenschmerz“. Meist entsteht er anscheinend durch Muskelverspannungen. Als Ursache gelten Überbelastung der Muskulatur durch langes Sitzen oder eine einseitige, verkrampfte Körperhaltung. Auch psychische Leiden können Verspannungen hervorrufen. Durch Diagnose und Therapie sowie vor allem durch Fehltage kosten Rückenschmerzen die Gesellschaft jährlich rund 25 Milliarden Euro. Nicht alle Menschen ziehen jedoch beim Problem Rückenschmerz ihre Füße als Ursache in Betracht.

Der menschliche Körper ist aber ein Gesamtsystem, bei dem alle Bereiche miteinander verbunden sind. Seien es Muskeln, Knochen, Bänder und Sehnen, das Nervensystem, das hormonelle System oder der Blutkreislauf – alles steht miteinander in Kontakt. Etwaige Störungen in einem Areal haben immer Auswirkungen auf ein anderes. Die Füße bilden die Basis für die gesamte Körperstatik. Ihre Verbindung über die oberen Sprunggelenke mit den Schien- und Wadenbeinen beeinflusst die Stellung und Funktion der Kniegelenke, Hüftgelenke und der Wirbelsäule.

Kleine Ursache, große Wirkung


Schon minimale Veränderungen am Fuß können schwerwiegende Auswirkungen auf andere Körperregionen haben. Ein kleiner Stein im Schuh zum Beispiel verändert unseren Gang, da der Körper automatisch versucht, diese Unebenheit auszugleichen. Dem veränderten Gang folgt zumeist eine ungesunde Körperhaltung. Hält diese länger an, treten mitunter Rückenprobleme auf.

Beschwerden entstehen auch, wenn es am Fuß zu einer übermäßigen Verhornung kommt. Durch das Tragen von falschem Schuhwerk beispielsweise wird permanent Druck auf eine Hautstelle ausgeübt. Zum Schutz dieser werden übermäßig Hornzellen produziert und daraus entstehen schmerzhafte Schwielen, welche ebenfalls das Gangbild beeinflussen können.

Auch Fußkrankheiten, Fußdeformationen oder allgemeine Grunderkrankungen, an denen der Fuß beteiligt ist, verändern die Mobilität und Statik unseres Körpers zum Negativen. Zu solchen Störungen zählen zum Beispiel Schuppenflechte mit Fußgelenkbeteiligung, Entzündungen in den Fußgelenken durch Rheuma, Fußgicht oder Verletzungen und Diabetes mellitus (diabetisches Fußsyndrom). Bei Letzterem ist infolge der Diabeteserkrankung oftmals die Schmerzwahrnehmung des Patienten gestört und er leidet unter Durchblutungsstörungen. Dadurch werden Druckstellen nicht bemerkt, es kommt zudem leichter zu Verhornungen an den Füßen oder sogar zu tiefen Wunden. Daher sind für die Betroffenen regelmäßige Untersuchungen und Fußpflege beim Podologen ganz besonders wichtig. Auch wenn keine offensichtlichen Erkrankungen wie Diabetes vorliegen, empfiehlt sich für jeden die regelmäßige Fußinspektion, um eventuelle Veränderungen zeitnah feststellen und behandeln zu lassen.

Viele Probleme lassen sich gut selbst lindern – mit Qualitätsprodukten für die Fußpflege. Bei spürbarem Druck und bei Reibung während des Stehens und Gehens schafft zum Beispiel das GEHWOL Schutzpflaster oval Abhilfe. Sein weiches Moleskin-Gewebe sorgt für Schutz bei Ballen- und Hornhautbeschwerden. Bei ernsthaften oder lang andauernden Problemen sollte aber auf jeden Fall ein Arzt oder Orthopäde konsultiert werden.

Gesunde Füße für einen gesunden Rücken

- Gehen Sie regelmäßig zur professionellen Fußpflege. Problematische Veränderungen am Fuß können so erkannt und zeitnah behandelt werden.

- Laufen Sie öfter barfuß, dies aktiviert die „Fußintelligenz“. Die Wahrnehmung für Fuß und Untergrund wird erhöht und Fehlstellungen oder unangenehme Belastungen werden sofort ausgeglichen.

- Tragen Sie gut sitzendes Schuhwerk und lassen Sie sich hierzu von Ihrem Fußprofi beraten. Passende Schuhe beugen Deformationen wie  Knick-, Senk- oder Spreizfuß sowie Hallux valgus oder Fersensporn vor, welche die Körperstatik negativ beeinflussen.

- Diabetiker sollten besonders auf ihre Füße achtgeben. Durch eine häufig verminderte Sensibilität bemerken die Betroffenen Veränderungen wie verstärkte Hornhaut- und Schwielenbildung weniger. Die tägliche Fußinspektion gehört ebenso dazu wie die regelmäßige Pflege der Fußhaut mit einer reichhaltigen Creme. Barfußlaufen sollten Diabetiker zudem unterlassen.

Quelle: Gehwohl
Foto: photo 5000 | fotolia



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