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29.11.2015

LOSLÖSUNG – abschliessen und zu neuer Stärke finden

Wenn man etwas lange Aufgeschobenes hinter sich gebracht hat, fühlt man die Befreiung förmlich in jeder Zelle des Körpers. Zweifel, Melancholie und Befürchtungen fallen mit einem mal von einem ab. Warum ist das so, dass sich Dinge wirklich nur dann fühlbar positiv verändern wenn man selbst Lösungen erarbeitet?

Lösungen sind das Zauberwort für die innere Ruhe, für das Gefühl, das alles aufgeräumt ist.

Wer jedoch die Dinge nicht so selbstverständlich in die Hand nimmt, leidet mit der Zeit unter „verstopften Gefühls-Poren“ und nimmt nichts mehr um sich herum wirklich wahr. Die Lebensfreude nimmt ab, die allgemeine Sichtweise wendet sich dem Negativen zu – in so einem Fall ist die Ursache oft, dass man viele „Lebens-Kapitel“ noch nicht richtig zu Ende gebracht hat. Schafft man es Verletzungen, Kränkungen oder Schicksalsschläge zu verarbeiten und hinter sich zu lassen, hilft uns dies das Leben selbst zu meistern.

Von fleißigen und faulen Schülern

Schon in jungen Jahren werden wir mit Prüfungen konfrontiert. Jeder erinnert sich in diesem Zusammenhang an die allseits beliebten Klassenarbeiten. Schon in dieser Situation erkennt man zwei grundlegend verschiedene Verhaltensweisen bei den Schülern. Die Faulen schoben das Lernen bis zur letzten Minute auf, die Vorausschauenden erledigten die Lernaufgaben regelmäßig und effizient. Die Bequemen, die die Arbeit vor sich her geschoben hatten, hatten im Endeffekt mehr innere Arbeit zu vollbringen: Sie hatten nämlich im Unbewussten immer wieder mit dem Druck auseinanderzusetzen, sich noch nicht mit der Klassenarbeit und Ihren Themen beschäftigt zu haben. Der Stratege hatte diese Probleme in sich nicht. Er fand die Befreiung ganz einfach im Lösen von dem Problem, indem er dafür arbeitete.

Das schlechte Gewissen zu unterdrücken erfordert Kraft, die man leichter in schaffende Energie umsetzen könnte.

Aufräumen – aber wie?

Menschen, die ein aufgeräumtes Inneres haben, sind die Glücklicheren. Sie leben im Hier und Jetzt, können sich so voll auf das Gegenüber konzentrieren. Ihre innere Welt ist nicht mit Unerledigtem beschäftigt oder blockiert. Der Lebensgenuss steigert sich um ein Vielfaches, wenn man seine inneren Hausaufgaben gemacht hat.

Man sollte mit dem Naheliegendem beginnen, mit den einfachsten Dingen. Schließen Sie Frieden mit alten Freunden, Verwandten und Bekannten. Rekapitulieren Sie Gespräche, in denen Probleme und Thematiken sich so hochgeschaukelt haben, bis schließlich Einer verletzt worden ist. Nach einiger Zeit, sieht man die Dinge mit dem notwendigen Abstand und weiß dann oft, wie man den Konflikt besser gehandhabt hätte. Egal wie festgefahren manche Meinungen sind, es gibt immer zwei Sichtweisen zu jedem Standpunkt. Vergessen Sie nie: menschliche Kontakte sind immer mehr wert als die alltäglichen Nichtigkeiten, die oft zu Streitthemen werden.

Schulden haben bedeutet nicht gleich Schuld-sein


Finanzen sind für unser Unterbewusstsein ein sehr sensibles Thema. Finanzielle Abhängigkeit und das Gefühl seinen eignen Lebensunterhalt nicht bestreiten zu können, belasten die Psyche sehr massiv.

Ein großer unbewusster Ballast sind beispielsweise bereits liegengelassene Rechnungen. Sofern die Rechnungen noch innerhalb der Fristen liegen, regt sich im Unterbewusst sein noch nichts. Doch sobald diese verstreichen und Mahnungen und Säumniszuschläge drohen, wird unsere Seele aktiv. Unserer „innerer Wächter für die Harmonie“ beginnt Alarm zu schlagen und tut dies immer lauter, um so mehr Zeit verstreicht. Auch wenn es kaufmännisch nicht aufgeht, ist es manchmal besser sein Konto zu überziehen und die Rechnung zu begleichen, anstatt sein „Seelenkonto“ zu belasten und Lebensglück einzubüßen. Nicht nur der Vernunft halber, sollten Sie nicht über Ihre Verhältnisse leben und sich finanziell nur das aufhalsen, was Sie auch stemmen können. Alles andere kostet Glück und Harmonie in einem.

Der Schatten der Vergangenheit

Sind es nicht gerade finanzielle Sorgen, die uns quälen, beschäftigen wir uns mit einem Schatten der auf uns allen liegt, unserer Vergangenheit.

Wenn uns im Leben etwas „nicht schmeckt“, ist dies oft der „bittere Nachgeschmack der Vergangenheit“, den man oft gar nicht richtig zuordnen kann. Rollt man eine Situation im Nachhinein auf, weiß man oft gar nicht warum man sich von den Geschehnissen gedemütigt, verletzt, erniedrigt, angegriffen oder sich ungerecht behandelt gefühlt hat. Wenn wir ein solches negatives Deja Vu haben, ist uns dies in den seltensten Fällen bewusst und noch weniger wo diese negative Prägung Ihren Ursprung hatte. Gehen Sie mal in sich – denn im Grunde Ihres Herzens, auch wenn es viel Stärke erfordert, es sich einzugestehen, kennen Sie bereits die Antwort.

Ist dies vollbracht, können Sie in Ruhe mit dem betreffenden Kapitel abschließen.

Egal wie man es dann angeht, ein geordneter Mensch, weiß schon instinktiv wie er Abschließen kann. Sind Auseinandersetzungen noch im Gange, findet sich die Lösung natürlich nicht ohne Weiteres. Doch allein die Probleme offen und nüchtern zu kommunizieren oder zumindest mit dem Betreffenden zu reden, verschafft Linderung. Herauszufinden, dass es derzeitig keine Lösung gibt, ist oft schon Lösung genug.

Begreifen, Akzeptieren und Verzeihen

Dabei ist es wichtig nicht nur emotional, sondern schlicht auf der Handlungsebene zu realisieren, was passiert ist und so das tatsächlich Geschehene von Verletzungen und Ängsten zu trennen. Das ist das Begreifen. Das Akzeptieren beginnt indem man, nicht mehr im Bewusstsein nach Wegen sucht, wie es anders oder besser hätte werden können, sondern schlichtweg die Vergangenheit als gegeben anerkennt. Es ist uns Menschen von klein auf anerzogen worden, alle Geschehnisse mit einer Wertung zu versehen. Gut und Schlecht sind essentielle Säulen unserer Wertvorstellungen. Doch sollte man sich nicht mit dem Gewicht der Vergangenheit an diesen festketten. Hört man auf, mit seinem Schicksal zu ringen und sich mit Fragen wie „Warum gerade ich?“ und „Was habe ich getan um so etwas zu verdienen?“ zu quälen, beginnt der schwerste aber auch der nachhaltigste Schritt: das Verzeihen. Auf dem Groll, den man auf die Vergangenheit, das Schicksal oder sogar auf Gott hat, bleibt man alleine „sitzen“. Es ist also in erster Linie wichtig um seiner Selbst willen zu verzeihen.

Gelingt dies nicht, gedeiht im Laufe der Jahre ein „Gestrüpp“ von Auslegungen, Thesen und Zweifeln in einem, das zu noch mehr Frust und Blockaden führt. Es ist eine große Kunst das Vergangene ruhen zu lassen und dabei sogar an Stärke zu gewinnen. Dazu benötigt man einen nüchternen Geist.

Lassen Sie Ihre „alte“ Vergangenheit ruhen, denn mit jeder verstrichenen Sekunde, beginnt Ihre „neue“ Vergangenheit.

Auch wenn es Manchmal einfacher ist, die Vergangenheit zu begraben oder es einfacher wäre seine Probleme in Säure aufzulösen – die Geschehnisse zu verarbeiten schafft für sich selbst eine Verbesserung für die Zukunft. Denn das Leben bedeutet doch schließlich immer Lernen, oder?

Text von unserem Heilpraktiker Dimitrios Gorlas



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