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Sie sind hier: Home » Aktiv & Gesund » Gesunde Ernährung am 20.08.2017



08.12.2015

Müde, erschöpft, energielos? Experten setzen auf gesunden Ausgleich



Jeder von uns kennt Erschöpfungssymptome. Man fühlt sich müde, schlapp und unausgeglichen. Nach akuten Stresssituationen ist das normal und ungefährlich. Hält die Belastung jedoch über einen längeren Zeitraum an, sollte man dringend gegensteuern, damit es nicht zum Burnout-Syndrom kommt. Durch regelmäßige und bewusste Entspannungsübungen und ausgewogene, basische Ernährung kann man den Körper entlasten und für Ausgleich sorgen. Wann wird Stress gefährlich und was haben basische Mineralstoffe damit zu tun?


Stress wird gefährlich, wenn er über einen längeren Zeitraum ignoriert und nicht ausgeglichen wird. Ein Entspannungsbad allein reicht dafür nicht aus, denn um den Körper in Balance zu halten, sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Der Ausgleich muss „ganzheitlich“ stattfinden. Neben Entspannungsritualen wie Lesen, Musik hören, Yoga, Muskelentspannung nach Jacobsen etc. ist Bewegung und Sport an der frischen Luft wichtig. Ganz entscheidend für die Entlastung von Geist und Körper sind aber auch die Ernährung und damit verbunden das Säure-Basen-Verhältnis im Körper.

Das Säure-Basen-Verhältnis kann unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit maßgeblich beeinflussen. Ist es ausgewogen, laufen die Stoffwechselvorgänge in den einzelnen Organen optimiert ab. Gerät es dagegen beispielsweise durch falsche Ernährung oder Dauerstress aus dem Gleichgewicht, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen, beginnend mit zunehmender Müdigkeit, Reizbarkeit und Unausgeglichenheit bis hin zu Schlafproblemen. Störende Faktoren sind säurebildende Nahrungsmittel wie Fleisch, Wurst, Käse oder Backwaren. Wer diese Lebensmittel nicht mit ausreichend basischem Obst, Gemüse oder Kräutern kombiniert, kann schnell übersäuern, insbesondere wenn Stress und Anspannung hinzukommen.

Übersäuerung durch Stress und unausgewogene Ernährung
Im gesunden Körper ist der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen und in Balance. Das bedeutet, dass der Körper zwar ständig durch bestimmte Stoffwechselprozesse mit säurehaltigen Schlacken konfrontiert wird, diese aber neutralisieren kann. Er schützt sich mit Puffersystemen. Sie ermöglichen, dass der pH-Wert in den verschiedenen Organen und Geweben sowie des Blutes innerhalb enger Grenzen nahezu konstant bleibt. Kritisch kann es werden, wenn die Puffersysteme nicht mehr zum Neutralisieren ausreichen. Zunächst nutzt der Körper die eigenen Depots, um basische Mineralstoffe freizusetzen. So werden beispielsweise wichtige Stoffe wie Calcium und Magnesium aus dem Knochen gelöst. Langfristig kommt es dadurch zu gesundheitsbelastenden Mangelerscheinungen, die die Knochengesundheit beeinträchtigen können. Hält die Übersäuerung weiterhin an, lagert der Körper überschüssige Säuren, die nicht neutralisiert oder ausgeschieden werden, im Bindegewebe als saure Stoffwechselschlacken ab. Durch die Disharmonie im Körper kommt es zu Erschöpfungszuständen, die Belastbarkeit sinkt, die Konzentration lässt nach und häufig entstehen auch Muskel- und Gelenkbeschwerden. Dann braucht der Körper Unterstützung durch eine angepasste Ernährung und durch basische Nahrungsergänzungsmittel. Studien belegen, dass rheumatische Beschwerden oder Rückenschmerzen durch die Einnahme von Basensupplementen deutlich verbessert werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier

Mehr Energie durch aktiven Säureabbau
Eine Ernährungsumstellung zu Gunsten von mehr Obst und Gemüse hilft, die Säure-Basen-Balance wieder herzustellen. Allerdings kann es einige Zeit dauern, bis sich der Körper von den sauren Stoffwechselschlacken befreien kann. Wer bereits Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung oder Veränderungen an Haut, Haaren und Nägeln spürt, kann durch die Zufuhr basischer Mineralstoffe den Körper schneller wieder ins Gleichgewicht bringen. Organisch gebundene Mineralstoffe, beispielsweise Citratverbindungen, können vom Körper sehr gut verwertet werden und sind deshalb zu bevorzugen. Ernährungswissenschaftler empfehlen die kurmäßige Einnahme basischer Präparate über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten, bis die belastende Säure neutralisiert und das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder stabil ist. Basisches Granulat ist geschmacksneutral und problemlos anzuwenden. Es kann in Getränke oder Speisen eingerührt werden und eignet sich sogar zum Backen. Für Berufstätige gibt es auch basische Mikroperlen zur direkten Einnahme ohne Wasser. Foto:Elke Engels/Medicalpress

Apothekerin Elke Engels
Redaktionsbuero@ElkeEngels.de
www.ElkeEngels.de



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