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Sie sind hier: Home » Powerfrauen » Andrea's Kolumne am 20.09.2017



06.05.2016

Meine Gedanken zum Muttertag

"Ein besonderer Tag im Jahr"

Jedes Jahr am  zweiten Sonntag des Monats Mai wird an uns Mütter gedacht. Mal mehr, mal weniger. Ich habe mir das so meine Gedanken gemacht und mich gefragt wo kommt der besondere Tag her, worin hat er seinen Ursprung.

Der Ursprung des Muttertages kommt aus den USA. Die Amerikanerin Anna Jarvis hat 500 weiße Nelken vor einer Kirche am 2. Sonntag im Mai, zum Gedenken an ihre zwei Jahre vorher verstorbene Mutter, an andere Mütter verteilt. Im darauffolgenden Jahr wurde in der selben Kirche erstmals eine Andacht gewidmet für alle Mütter der Welt. 1865 schon hatte die Mutter von Anna Jarvis versucht eine Mütterbewegung zu gründen, die den Namen „Mothers Friendships Day“ hatte. Doch erst ihre Tochter Anne Jarvis schaffte es, einen „Tag der Mütter“ als anerkannten Feiertag herbeizuführen, der seit 1914 in den USA gefeiert wird.
Im Muttertag feiern, folgten die Engländer, dann die Schweizer (1917), Norwegen (1918), Schweden (1919), Deutschland (1923) und Österreich (1924).
 
Durch die starke Kommerzialisierung wurde der eigentliche Gedanke des Feiertages in den Hintergrund gedrängt. Wichtiger wurden vielmehr die Muttertagsgeschenke. Besonders die Floristen schürten den Konsumgedanken und warben für den Kauf von Blumen. Dies war nicht der Gedanke von Anne Jarvis, als sie so für diesen „Tag der Mütter“ sich eingesetzt hat. Kurz vor ihrem Tod (1948) gab sie einem Reporter noch ein Interview indem sie bedauerte diesen Tag ins Leben gerufen zu haben.

Den Deutschen Muttertag gibt es seit 1923. Erst 1933 wurde er als offizieller Feiertag ausgewiesen. Unter den Nationalsozialisten wurde die Ehrung der Mütter gleichzeitig als Nachwuchsförderung angesehen (je mehr Kinder desto besser). Ab 1934 wurden die „Mütterweihen“ auf Sonntags verlegt umso in Konkurrenz zu den christlichen Feiern zu stehen. Fünf Jahre später gab es dann das „Ehrenkreuz der Deutschen Mutter“. In der DDR gab es keinen Muttertag, sondern nur den Internationalen Frauentag der am 8. März gefeiert wurde und immer noch der Internationale Frauentag ist.

Erst seit der Wiedervereinigung Deutschlands wird der Muttertag einheitlich begangen. So haben  nun die Frauen/Mütter einen Frauentag und einen Muttertag.

Ich finde ja alles ganz schön und wir Mütter dürfen gerne geehrt und mit Geschenken bedacht werden. Sie sollen uns zeigen, dass wir geschätzt und vor allem geliebt werden. Aber  ich denke auch daran, dass ich nicht nur an diesem einen Tag Mutter/Frau bin. Ich würde mich viel lieber auf besondere Momente, Blumen oder andere Nettigkeiten freuen, wenn ich nichts davon weiß – sozusagen damit überrascht werde. Für mich ist jeder Tag ein Muttertag. Habe ich doch die ganzen Jahre mein Bestes gegeben um meine Kinder zu begleiten, zu fördern, zu lieben, zu versorgen, eben um sie für Ihr  Leben vorzubereiten.

Es gibt so viele Mütter, die ihren Alltag alleine bewältigen müssen, ohne Partner und ohne Hilfe. Vielleicht sollten wir dieses Jahr einmal an die vielen Frauen denken, denen es nicht möglich ist von ihren Kindern mit liebevollen Gesten (Frühstück ans Bett, Schokolade, Geschenken) bedacht zu werden, weil sie auf der Flucht sind oder von ihren Familien gerade getrennt sind. Den Frauen, denen es nicht so gut geht. Die gesundheitlich angeschlagen sind oder mit schwerwiegenden Krankheiten zu kämpfen haben. Und auch an die Frauen, die gerne Mutter sein würden, es aus biologischen Gründen nicht können..

Denken wir doch alle an alle Frauen dieser Welt, die stark sein müssen, obwohl sie es nicht sind.

MÜTTER IHR SEID DIE BESTEN!


Fotocredit. Andrea Stein, privat
Text: Andrea Stein

 



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