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12.07.2017

MKG-Chirurgie 4.0: Mit Hightech Gesichter retten, News aus der Zahnimplantologie

Die Pressekonferenz anlässlich des 67. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) war in diesem Jahr in fünf spannende und aufschlussreiche Vorträge gegliedert.

Den Anfang machte Prof. Dr. Dr. Rudolf Reich vom Universitätsklinikum in Bonn. Er berichtete über eine Patientin, deren fortschreitender Schwund der Kiefergelenkfortsätze zur drastischen Rückwanderung des Unterkiefers führte. Ihr äußeres Erscheinungsbild glich einem Vogel - sie hatte zudem erhebliche Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Dank eines neuen, technisch hoch anspruchsvollen Verfahrens wurde die neue Kiefergelenk-Prothese zunächst virtuell geplant und der Oberkiefer zusätzlich rückpositioniert. Die Operation verlief reibungslos und die Patientin kann ihren Alltag wieder wie früher gewohnt und angenehm bestreiten.

Vorher1.jpg FOA am Modell.png Nachher1.JPG

Im Anschluss berichtete Dr. Marcus Teschke von der Universitätsklinik in Bonn über einen 56-Jährigen. Ein bösartiger Tumor hatte vor drei Jahren fast die komplette Unterlippe zerstört. Das Chirurgenteam musste einen großen Teil der Unterlippe sowie das gesamte Unterlippenrot operativ entfernen. Die Rekonstruktion der Unterlippe erfolgte schließlich über eine Kombination von drei Lappentechniken, die dem Patienten eine vollwertige, neue Unterlippe ermöglichte. Drei Jahre nach dem Eingriff kann der Patient wieder normal Essen und Sprechen und es gibt kaum noch Hinweise auf den Tumor.

Das Beispiel, das die Zuhörer wohl am meisten bewegt hat, lieferte Prof. Dr. Zöller. Er schilderte den Fall eines mittlerweile erst fünf Jahre alten Mädchens. Seit ihrer Geburt litt sie an einer vorzeitigen Verknöcherung des Schädels. Über die Untersuchung und die anschließende Operation hat er in einem Interview mit unserem Redakteur Felix Graf Consolati in Bonn gesprochen.



Die Gesichtschirurgie bringt jedes Jahr erstaunliche Beispiele von schwierigen, operativen Beispielen hervor. Im kommenden Jahr trifft sich die DGMKG in Dresden. Man darf gespannt sein, welche Fälle dort präsentiert werden.
Fotorechte liegen bei Prof. Dr. Zöller
 

 



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