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18.11.2015

Nonverbale Botschaften

... von Michael Diaz


Unsere Körperhaltung ist Indikator für intensive Emotionen und Gedanken. Als Verbindung zwischen innen und außen ist sie ein wichtiges Ventil, kann aber auch Ausdruck tiefsitzender Probleme sein. Michael Diaz, Therapeut und psychologischer Berater, weiß wie man sie deutet.

In vielen Krimis gelten sie eine Geheimwaffe, um die Wahrheit über Menschen herauszufinden: Lügendetektoren, die Blutdruck, Puls sowie Atmung messen und anhand dieser Parameter Rückschlüsse auf verborgene Gefühle möglich machen. Außer bei Meistern der Verstellung genügt allerdings oft schon ein Blick auf die Körperhaltung des Gegenübers.

In vielen Fällen ist diese nämlich Indikator für intensive Emotionen und Gedanken. Fühlt sich jemand niedergeschlagen, ist er im wahrsten Sinne des Wortes geknickt unterwegs; bei guter Laune oder frisch verliebt ist seine Körperhaltung hingegen automatisch gerader und sein Gang beschwingter. Ausdruck dieser Verbindung zwischen innen und außen, die in einem ebenso unbewussten wie fließenden Übergang verläuft, sind Redewendungen wie „eine Last auf den Schulter tragen“, „den Kopf hängen lassen“, „Haltung bewahren“ oder „hochnäsig sein“.

Um nonverbale Botschaften dieser Art zu dechiffrieren, braucht es keine psychologischen Fachkenntnisse; aufmerksames Hinschauen und -Spüren sind ausreichend, um Signale zu erkennen und zu übersetzen, die allerdings je nach Situation und Ort unterschiedlich ausfallen können. Ein und die selbe Person wird sich am Arbeitsplatz anders verhalten als im Umgang mit dem Partner, da man sich Fremden gegenüber weniger offen verhält als im vertrauten Umfeld. Dass man u.a. bei Freunden und Familie seinen Gefühlen deutlicher Ausdruck verleiht, ist durchaus positiv. Körperhaltungen von bedacht über enttäuscht bis hin zu freudig, unnachgiebig, verteidigend und zurückhaltend können einen Menschen genauso vor psychischen Verletzungen wie Nichtbeachtung oder Kontrollverlust schützen wie Ausdruck von großer Glücksgefühlen sein.



Anders ist es im Fall von Körperhaltungen, die man wie permanent hochgezogene Schultern oder zusammengebissene Zähne selbst als negativ empfindet, weil sie Energie kosten oder gar weh tun. Über einen längeren Zeitraum hinweg können können sie zu chronischen Problemen wie Haltungsschäden oder ernsthaften körperlichen Erkrankungen führen – falls man die unangenehme Situation als gegeben akzeptiert und die Leidensgrenze automatisch nach oben korrigiert. Einmal in diesem Kreislauf gefangen, können die Signale, welche der Körper uns schickt, schlimmstenfalls nicht mehr als Warnung erkannt werden.

Ein Besuch beim Orthopäden ermöglicht es, solche Schwachstellen aufzuspüren. Zum Beispiel hartnäckige Rückenprobleme, die nicht nur Indiz für körperlicher Belastungen, sondern auch häufig Resultat von psychischem Druck und Stresssituationen sind. Nach dem ganzheitlichen Motto „gesunder Geist in einem gesunden Körper“ sollte man parallel zu einer Physio-Therapie über seine Sorgen sowie Nöte nachdenken und sich bei Bedarf professionelle Hilfe für die inneren Baustellen holen. Sie unterstützt dabei, sich negative Situationen nicht länger schön zu reden und als normal anzusehen, sondern sie mit dem Mut zur Veränderung anzugehen. Idealerweise erkennt man dabei z.B. die Angst vor dem Chef oder die Disharmonie in der Beziehung, die einem unangenehm im Nacken sitzen, und kann danach wieder unbeschwerter und somit aufrechter durchs Leben gehen.

Lösungswerkstatt
Dr.-Gessler-Strasse 18
93051 Regensburg
Tel.: 0941-4907008
info@diaz-michael.de,
www.diaz-michael.de
http://diazmichaeltherapeut.wordpress.com



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