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       11. Oktober 2015

O Graus – O Graus – mein Haar fällt aus



Totale Panik macht sich breit, wenn auf dem Kopfkissen oder im Badezimmer sich die ausgefallenen Haare häufen. Normalerweise verlieren wir pro Tag bis zu 80 Haare. Haarausfall betrifft zwischen 60 – 80 Prozent und Frauen zu 10 Prozent betroffen.


Einige Fakten rund ums Haar

  • Anzahl der Kopfhaare: ca. 100.000
  • Haardurchmesser: ca. 0,1 mm
  • Monatliches Wachstum: ca. 1 cm
  • Lebensdauer des Haares: 2 - 6 jAHRE
  • täglich ausfallende Haare: ca. 80 - 100

Ein Haar ist ein biegsamer, etwa 0,1 mm dünner Hornfaden, elastisch und fest. Im inneren besteht er aus Mark, Rinde und dem Oberhäutchen. Die Rinde enthält Fasern, die für die Festigkeit und die Elastizität des Haares wichtig sind. Das Oberhäutchen besteht aus übereinanderliegenden Schüppen die dachziegelartig angelegt sind. Bei einem gesunden Haar liegen diese Schüppchen eng an. Bei einem strapazierten Haar sind diese Schüppchen rau und das Haar wirkt dadurch stumpf und glanzlos.

Wie schon geschrieben, verlieren wir pro Tag zirka 80 Haare, das ist normal. Verlieren wir mehr Haare neigen wir dazu in Panik auszubrechen. Steht doch volles Haar für Weiblichkeit und Attraktivität. Solange wir über volles Haar verfügen ist unser Leben doch in Ordnung.
Bei Männern wird Haarausfall oft dadurch begründet, dass es vererbt ist oder mit dem Spruch „ Wenn der Geist kommt, müssen die Haare weichen“ abgetan. Na ja, ob dieser Spruch so seine Berechtigung hat möchte ich bezweifeln.

Jedes Haar untersteht einem Lebenszyklus, welchen wir in verschiedene Phasen einteilen. Es gibt die Wachstumsphase, die Übergangszeit und die Ruhephase – genauso haben wir es draußen in der Natur. Oder haben Sie schon einmal einen Laubbaum gesehen der das ganze Jahr über Blätter hat?

In der Wachstumsphase (Anagenphase) wachsen die Haare. Diese dauert zwischen zwei und sechs Jahren und unser Haar befindet sich zum größten Teil in dieser Phase. Da wir sehr aktive Haarzellen haben wächst unser Haar pro Monat zirka einen Zentimeter.

Danach wechselt das Haar in die Übergangsphase (Katagenphase). Diese dauert nur wenige Wochen und der Haarwuchs stoppt. Die Haarwurzel bildet sich zurück.

Bevor das Haar jedoch ausfällt tritt es in die Ruhephase (Telegenphase) ein. Diese dauert zirka 3 – 4 Monate und ein abgestorbenes Haar macht einem frisch nachgewachsenen Haar Platz. Dieses sieht man nach einigen Wochen.

Doch oft ist Haarausfall nicht gleich Haarausfall
Voraussetzung einer Behandlung bei Haarausfall ist immer die Erkennung und Bestimmung um welche Art der Erkrankung es sich handelt.

Es gibt den erblichen, den diffusen und den kreisrunden Haarausfall. Beim erblichen Haarausfall (androgenetischer Haarausfall) lichten sich meistens an Stirn und Scheitel die Haare besonders. Die Haarwurzeln reagieren überempfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron /DHT), welches ein Abbauprodukt des Hormons Testosteron ist. Meistens leiden Männer darunter, aber auch Frauen können davon betroffen sein. Eine Behandlung kann mit dem Wirkstoff Alfatradiol (Pantostin®) erfolgen.

Dieser Wirkstoff hemmt die Umwandlung von Testosteron in das haarwurzelschädigende DHT.
Beim diffusen Haarausfall ist der gesamte Kopf betroffen. Haarwurzeln sind dabei noch intakt, werden aber nicht mehr ausreichend mit den für den Haaraufbau notwenigen Nährstoffen versorgt (Aminosäuren, Vitamine etc.)

Wenn diese Nährstoffe fehlen, geht ds Haar schneller in die Ruhephase und fällt aus. Bei der Behandlung dieser Erkrankung empfiehlt es sich die Haarwurzeln ausreichend mit Nähr- und Aufbaustoffen wie zum Beispiel Pantovigar® Kapseln zu versorgen.

Oft sind nur die Auswirkungen als Haarausfall sichtbar. Bei intensiveren Untersuchungen kommen aber ganz andere Ursachen wir Infektionen (schwere Grippe), Stoffwechselstörungen, Medikamente, Stress, hormonelle Umstellungen (Geburt, Menopause, Pillenpause) oder eine falsche Ernährung  zu Tage.

Eine dritte Form des Haarausfalls ist der kreisrunde auch Alopecia areata genannt. Hierbei sind kahle Stellen auf der Kopfbehaarung oder auch an anderen Körperbehaarungen sichtbar. Vermutungen hier sind Störungen des Immunsystems. Durch eine entzündliche Reaktion wird das Haar in seinem Wachstum gestört und fällt aus. Bei der Behandlung wird hier zum Beispiel mit Kortikoiden versucht die entzündliche Prozesse einzudämmen. Diese Behandlungen führt immer ein Dermatologe durch

Das allerwichtigste ist jedoch, die Zeit ,die Geduld und die Konsequenz einzubringen, die diese Behandlungen erfordern. Dauert es doch Jahre bis die Wachstumsphase des Haares abgeschlossen ist. Deshalb nicht verzweifeln wenn „Frau“ nicht gleich wieder eine Löwenmähne vorzuweisen hat. Rom wurde auch nicht in einer Nacht erbaut.

Und wer sich nicht traut mit den Auswirkungen des Haarausfalls zu leben oder in die Öffentlichkeit zu gehen, dem bleibt immer noch die Wahl eines Haarteils oder einer guten Perücke für die Übergangszeit. Es gibt sehr gute Hersteller, die uns über die Auswirkungen des Haarausfalls hinweg helfen können.

Kurz noch ein paar Tipps um die Haargesundheit zu erhalten

  • gute und richtige Pflege
  • mit mildem Shampoo waschen
  • starke Hitzeeinwirkungen beim Trocknen vermeiden
  • Haare vom Fachmann färben oder aufhellen lassen
  • zu starkes Kämmen vermeiden
  • ausgewogene und gesunde Ernährung (Aminosäuren und B-Vitamine wirken sich positiv auf das Haarwachstum aus)
  • Stress vermeiden
  • ausreichend Schlaf und entspannte Lebensweise
  • vor Sonne und Meerwasser schützen

Ein Termin zu einer Haarsprechstunde beim Hautarzt kann der erste SChritt sein gegen den Haarausfalls etwas zu unternehmen. Unter Trichocare.de ist eine Hautarztsuche im Internet möglich.
Quelle: Haarspecial „Haarausfall, was tun?“, Merz Pharmaceuticals GmbH, Hamburg  2015
Text und Fotos: Andrea Stein



 



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