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06.11.2018

Pariser Charme und Chansons erobern die Schillerstadt Marbach

Pariser Flair liegt in der Luft während der Marbacher Schillerwochen. Vor allem durch das gleichnamige Ensemble aus Berlin, das am Donnerstag mit einem ganz besonderen Chanson-Abend in der Schillerhalle die berühmte Stadt der Liebe für die Marbacher Konzertbesucher lebendig werden lässt.

Das Ensemble Pariser Flair besteht aus den drei hochtalentierten wie attraktiven Enddreißigerinnen Marie Giroux (Gesang), Jenny Schäuffelen (Klavier) und Frédérique Labbow (Cello), die durch witzige Arrangements bekannter französischer Chansons, ausdrucksstarkem Gesang und jeder Menge Charme die Zuhörer in ihren Bann ziehen und für einen virtuosen Abend sorgen.

Geniesserinnen.de traf vorab Pariser Flair-Gründerin Marie Giroux. Die Mezzosopranistin wurde geboren in Avignon und ging schon mit 16 Jahren nach Paris, wo sie am Konservatorium Operngesang und Querflöte studierte und gleichzeitig auch noch an der Universität ein Studium der Ingenieurswissenschaften absolvierte, bevor sie an die Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler ihren Abschluss als Solistin erhielt. Seither ist die Künstlerin sowohl allein als auch mit ihren Partnerinnen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz und in Südtirol gebucht. Allein in diesem Jahr haben die Künstlerinnen schon mehr als hundert Konzerte absolviert.

Am 8. November um 20.00 Uhr verzaubert das attraktive Damen-Trio das Publikum in der Schillerstadt Marbach.

Frau Giroux, was ist das Besondere an Ihrem Programm „Pariser Flair“?
Wie alle meine Programme habe ich auch dieses selbst geschrieben, so dass ich sehr gut meinen Humor, meine Identität und meine Persönlichkeit einfließen lassen konnte. Wir absolvieren kein klassisches Konzert, bei dem ein Lied dem anderen folgt. Wir präsentieren die Chansons, indem wir die Zuschauer mitnehmen mit einer Geschichte, mit Witz, Humor und durch sehr viel Interaktion mit dem Publikum.

Worum geht es in Ihrem Programm „Pariser Flair“?
Darin habe ich die lange gehegte Idee einer musikalischen Stadtführung durch Paris umgesetzt. Mit Stücken von unter anderem Aznavour, Brel und Becaud und - nicht zu vergessen - von Edith Piaf nehmen wir die Zuschauer mit auf eine wunderschöne Reise durch diese inspirierende Stadt, die ich sehr liebe. Wir zeigen Paris von allen Seiten, geben Tipps für Abendaktivitäten und verraten die besten Restaurants. Es ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Sie sind ausgebildete Opernsängerin. Was hat Sie zum Chanson geführt?
Schon immer hatte ich eine große Leidenschaft für französische Chansons, auch zu den moderneren. Wenn man als Sängerin eine gute Technik beherrscht, dann kann man verschiedene Genres bedienen. Meine inzwischen acht verschiedenen Programme beinhalten Oper, Operette und Musical, aber eben auch Chansons.

Sie werden oft als die „neue Piaf“ gefeiert. Ist das eine Ehre oder Bürde für Sie?
Das ist natürlich eine große Ehre und ein großartiges Kompliment für mich. Nichts wäre schöner als eine ähnliche Karriere wie sie zu machen

Während der Leichtathletik-EM im Sommer in Berlin durften Sie die Nationalhymne für die französischen Goldmedaillengewinner singen…
Oh ja, auch das war eine große Ehre und eine wertvolle Erfahrung für mich. Acapella zu singen vor 42 internationalen Fernsehkameras und damit vor einem Millionenpublikum, das ist schon etwas Besonderes. Auch der Athlet war total gerührt. Er hat ein paar Tränen verdrückt und sich hinterher bei mir bedankt, mich in den Arm genommen.

Was war das für ein Gefühl, in ihrer neuen Heimat Deutschland die französische Nationalhymne zu singen?
Das war für mich sehr berührend. In Deutschland für mein Land Frankreich zu singen, hat meine Identität noch zusätzlich gestärkt. Ich fühle mich als Europäerin, lebe gerne in Berlin und liebe dort das Multikulturelle, gebe aber zu, dass in mir drin ganz eindeutig das Herz der Französin schlägt.

Text: Patricia Leßnerkraus

Fotos: Marie Giroux/Fotograf: Laurence Chaperon



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