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08.12.2015

Ratgeber Pflegevorsorge: Jede zweite Frau wird im Alter pflegebedürftig

Warum Pflegevorsorge für Frauen so wichtig ist Das Alterseinkommen reicht oft nicht, um die eigene Pflege zu finanzieren

"Pflegebedürftigkeit?" Zu oft noch kein Thema, doch die heute 40- bis 50-jährigen Frauen merken allmählich, dass sie dieser Frage nicht länger aus dem Weg gehen sollten. Meist sind es zuerst die Eltern, die pflegebedürftig werden und um die sie sich kümmern müssen. Als Nächstes, so die Prognosen der Experten, der eigene Partner. Und irgendwann werden auch sie selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit davon betroffen sein. Das wiegt umso schwerer, denn die Kinder sind dann längst aus dem Haus und das Alterseinkommen reicht häufig nicht aus, um die Pflegekosten zu decken. Und die gesetzliche Pflegepflichtversicherung trägt auch in Zukunft nur einen Teil davon.

Frauen in der "Pflegefalle"


"Frauen trifft das Thema Pflege besonders hart und das gleich in mehrfacher Hinsicht", weiß Dr. Stefan Knoll, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Familienversicherung. "Mehr als Zweidrittel aller Pflegebedürftigen werden heute zu Hause versorgt - und zwar überwiegend von weiblichen Familienmitgliedern, die dafür ihre Berufstätigkeit einschränken und deswegen auf Einkommen verzichten müssen. Und das bei, im Vergleich zu Männern, ohnehin schon geringeren Einkommen. Später haben Frauen ein doppelt so hohes Risiko, pflegebedürftig oder dement zu werden. Statistisch gesehen muss jede zweite Frau damit rechnen. In den Pflegeheimen ist ihr Anteil heute bereits doppelt so groß. Und weil die Rente und die staatlichen Leistungen einfach nicht reichen, sind viele Heimbewohnerinnen auf Sozialhilfe angewiesen."

Kein Wunder, beträgt der Eigenanteil an den Pflegekosten für einen stationär betreuten Pflegebedürftigen in der niedrigsten Pflegestufe durchschnittlich rund 1.427 Euro im Monat. Mit rund 533 Euro lag das durchschnittliche Altersgeld für Neurentnerinnen 2014 dagegen weit unter diesem Eigenanteil. Viele Frauen stehen dann einer erheblichen Finanzierungslücke gegenüber, die über die Dauer der Pflegebedürftigkeit schnell in die Zehntausende Euro geht: laut Barmer GEK Pflegereport liegt sie für Frauen im Durchschnitt bei rund 45.000 Euro.

Finanzielle Risiken wirksam absichern

"Gerade Frauen sollten sich daher mit der Frage beschäftigen, wie sie alt werden möchten und sich auch zum Thema Pflegevorsorge beraten lassen", rät Knoll. "Dass nicht einmal 5 Prozent der Pflegepflichtversicherten über eine private Pflegezusatzversicherung verfügen, ist ein alarmierendes Zeichen. Selbst die Politik hat es bislang nicht geschafft, diese Quote mit dem staatlich geförderten Pflege-Bahr nennenswert nach oben zu bringen. Und sie hat, was noch viel entscheidender ist, bis jetzt versäumt, auf die Notwendigkeit privater Vorsorge hinzuweisen und klarzumachen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung auch nach der Pflegereform ein Teilkasko-Modell bleiben wird."

Mit Pflegezusatzversicherungen vorsorgen - worauf man bei der Tarifwahl achten sollte

Mit Pflegerenten-, Pflegekosten- und Pflegetagegeldversicherung stehen zur Absicherung gleich mehrere Konzepte zur Verfügung. Die Pflegetagegeldversicherungen liegen nicht zuletzt aufgrund ihres günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses dabei an erster Stelle in der Gunst der Verbraucher.

Viele der am Markt angebotenen Produkte erfüllen die Anforderungen an eine optimale Absicherung aber nur in befriedigendem Ausmaß, wie auch die Stiftung Warentest immer wieder feststellt. Die Deutsche Familienversicherung rät daher, bei der Auswahl eines passenden Tarifs zum Beispiel darauf zu achten, dass der Pflegebedürftige - egal, ob zu Hause oder im Heim gepflegt wird - immer gleich hohe Leistungen erhält.

Darüber hinaus sollte der Tarif keine Wartezeiten vorsehen, weltweiten Schutz bieten und eine einfache Gesundheitsprüfung erfordern. Ist der Pflegefall eingetreten, sollte eine Beitragsbefreiung bereits ab Pflegestufe 0 selbstverständlich sein. Ebenso bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit. Mit einer Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung sollte die Anpassung des Tarifs an neue Bestimmungen etwa im Zuge der Pflegereform einfach möglich sein.

Die angebotenen Tarife reichen dabei von standardisierten Produkten bis hin zu flexiblen Baukastensystemen. "Wenn man absehen kann, wie man gepflegt werden möchte, empfehle ich eine individualisierte Vorsorge. In der Regel ist dies oft aber nur schwer vorhersehbar", so Knoll. Der Frankfurter Versicherer hat deshalb ein Vorsorgekonzept entwickelt, mit dem man das staatliche Pflegegeld verdoppeln oder verdreifachen kann. Die Finanzierungslücke lässt sich so auf einfachere Weise verringern oder ganz schließen. Das Unternehmen geht damit als erster Versicherer einen neuen Weg, für den es bereits mit dem Innovationspreis der Assekuranz ausgezeichnet wurde. Als Teil der Produktwelt der DFV-DeutschlandPflege verfügt der Tarif über alle wichtigen Leistungsbausteine und soll durch das einfach gestaltete Konzept den notwendigen Impuls für mehr Pflegevorsorge geben. "Frauen", so Knoll "sollten dabei schon in jungen Jahren überlegen, sich für den Pflegefall abzusichern, denn je früher man eine solche Versicherung abschließt, desto günstiger ist sie."

Weitere Informationen unter www.dfv.ag.



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