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       28. Mai 2014

Reisen in Churfranken bedeutet Genuss

Schöne Landschaften am Main, reizvolle Städte und vor allem großartiger Weiß- und Rotweine

Als Churfranken bezeichnet sich die westlich ausgerichtete Region Frankens im landschaftlich überaus reizvollen Maintal zwischen Odenwald und Spessart. Es umfasst das Gebiet von zwanzig Kommunen zwischen Wertheim und Aschaffenburg. Anfang des 19. Jahrhundert dem Land Bayern zugeschlagen, ist hier ein kommunikatives, gastfreundliches Volk zu Hause, das sich eindeutig als Franken sieht.

Traditionell ist hier das gute Bier. In Miltenberg ist die Faust-Brauerei als die älteste Brauerei des Main-Rhein-Gebiets ansässig. 1654 gegründet braut sie 12 verschiedene Sorten und vier bis sechs ganz besondere Raritätenbiere. Das wichtigste Elixier der guten Laune ist jedoch der Wein. Er wächst auf den nur hier vorkommenden Buntsandsteinböden in Steillagen von jahrhunderte lang gepflegten Weinterrassen über den sonnenverwöhnten Mainviereck. Ringsum - von Großostheim bis Stadtprozelten - eine Szenerie aus traditionellen Weinbaudörfern, historischen Fachwerkstädtchen, Wander- und Treidelpfaden entlang des Mains unterhalb zahlreicher Burgruinen.

Der Fränkische Rotwein Wanderweg ist der ausgefeilteste seiner Art in Europa. In Deutschland ist er der längste und in Europa sucht er seinesgleichen. Auf rund 70 Kilometern Länge, die leicht in Etappen erwandert werden können, durchstreift er Churfranken. Exzellente Planungsmöglichkeiten einer erlebnisreichen Wanderreise ermöglicht dabei bis ins Detail das Internet (www.churfranken.de).

Der Fränkische Rotwein Wanderweg reicht von der Winzergemeinde Großwallstadt im Norden bis zur fränkischen Hochburg des Spät- und Frühburgunders, Bürgstadt, im Süden. Südliche Heiterkeit erwartet den Wanderer auf dem Fränkischen Rotwein Wanderweg sowieso, zählt die Region doch zu den sonnigsten Frankens. Schon Bayernkönig Ludwig I. ließ sich ab 1840 im Maintal seine Sommerresidenz im Stil einer römischen Villa errichten: das sehenswerte Pompejanum in Aschaffenburg.

Und den Vergleich mit großen Rotweinen müssen die churfränkischen längst nicht scheuen: Alle ernst zu nehmende Empfehlungsliteratur für Weingenießer lobt churfränkische Rotweine in den höchsten Tönen. Der Feinschmecker Wein Guide 2013 stellt drei churfränkische Winzer heraus, der „Gault & Millau Weinguide Deutschland 2014“ zwölf und „Der Eichelmann 2014“ ebenfalls zwölf. Das genannte Bürgstadt etwa, ist Heimat des Weinguts Hench und des Weinguts Rudolf Fürst, dessen heutiger Inhaber Paul Fürst zu den weltweit anerkanntesten Machern herausragender Pinot noir zählt. Neben winzerischem Können, ist es speziell das churfränkische Terroir, das hier Spätburgunder von höchster Güte heranreifen lässt: zerklüftete Buntsandsteinböden oberhalb des Mains, in die der Spätburgunder tief eindringt und aus denen er seine feine Mineralität erhält. Mit dem „Churfranken Spätburgunder“ entsteht hier ein hochwertiger Pinot noir mit „schmeckbare Herkunft“, Wer gerne allein mit sich oder allein zu zweit unterwegs ist, findet auf den Streckenabschnitten des Rotwein Wanderweges Zeit für sich selbst und immer wieder exponierte Haltepunkte zum Innehalten und staunenden Schweigen, genießt den ruhigen Blick ins Tal, aufs Wasser.

Wenn wanderfreudige Rotweingenießer die den fachkundigen Fingerzeig schätzen, engagieren sich eine Gästeführerin oder einen Gästeführer „Weinerlebnis Franken“. Sie stillen den Erlebnishunger der Wanderer mit ihrer detaillierten Kenntnis von Geschichte, Fauna, Flora der Region, ihre geologische Struktur, ihren umweltgerechten Weinbau, ihren Menschen und touristischen Gästen. Es ist wie bei allem Reisen: Man sieht nur, was man weiß. So gilt es denn auch, die direkt am Fränkischen Rotwein Wanderweg liegenden Sehenswürdigkeiten nicht zu verpassen: den Churfranken Kräutergarten, in dem auch Wanderer für den Hausgebrauch ernten dürfen und den Churfranken Klettersteig, in dem Geübte den Buntsandstein erklettern und erklimmen.

Autor: Jörg Raach



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