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28.04.2018

Süchtig oder tüchtig?

Wann ist man eigentlich computersüchtig…

Es gibt unzählige Süchte, die unstrittig diese Bezeichnung verdienen. Dabei fallen einem schnell Schlagworte wie Alkohol, Drogen oder Zigaretten ein. Es gibt auch die Sexsucht oder die Putzsucht – also die Sucht, immer putzen zu wollen. Denn, es gibt auch die Sucht, sich selber herausputzen zu wollen. Wir kennen auch die Kaufsucht und – wie der Name es schon sagt - die Sehnsucht.

Seit Jahren sorgt auch die Computersucht für immer währende Schlagzeilen. Folgt man denen, so sind rund 3 Prozent der Deutschen computersüchtig oder zumindest auf dem Wege dahin. Doch wer ist wann und warum als süchtig einzustufen? Sucht man nach nachvollziehbaren und allgemein anerkannten Kriterien, so wird man maximal unzureichend fündig. Man muss schon so lange danach im Netz suchen, sodass man selber schon in die Nähe dessen kommt, was als süchtig gilt.

Doch wer ist nun süchtig? Der, der zwei, drei Stunden täglich chattet? Ist es der, der gern spielt und gern erst aufhört, wenn er seine Microgaming Freispiele eingesammelt hat? Ist es der, der wissen will, was in der Welt passiert und deshalb viele Nachrichtenseiten aufruft? Ist der computersüchtig, der täglich wie beispielsweise viele Journalisten, aber auch Wissenschaftler und andere internetaffine Berufsgruppen bis zum frühen Morgen im Internet unterwegs ist? Ist es der Bauherr oder den Bauunternehmer, der ständig im Internet unterwegs ist?

Da werden die, die sich dem Kampf gegen die Online- oder Computersucht verschreiben haben, wohl eher den Kopf schütteln. Zu recht? Wenn man als beruflicher oder privater Computer-Vielnutzer mal einen Selbsttest macht, so wird man schnell zu einem Problemfall.

Das passiert auch allen, die zugeben, dass sie fast jeden Tag ein oder zwei Bier oder Gläser Wein trinken, die dazu stehen, dass sie mehrfach die Woche eine Zigarre genießen. Alle stehen laut zumindest einer Expertengruppe mit mindestens einem Bein im Sucht-Teufelskreis.

Verwunderlich ist, dass man anderen Menschen, die sich exzessiv mit Dingen beschäftigen keine Sucht nachsagt. Wie ist das mit Menschen, die vier, fünf oder mehr Stunden am Tag Geige oder ein anderes Instrument üben? Wie ist das mit Menschen, die täglich fünf und mehr Stunden auf dem Rad oder dem Trainingsplatz verbringen? Wie ist das mit denen, die 12 und mehr Stunden arbeiten? Sind dann Menschen wie Lang Lang, wie Thomas Müller, wie Angela Merkel süchtig oder nur besonders tüchtig?

Ja, es gibt Menschen, die auch am Computer ein Verhalten an den Tag legen, der dem Verhalten, was man von alkoholkranken Menschen, von Drogen- und Medikamentenabhängigen kennt. Doch sind all die, die aus welchen Gründen auch immer mehrere Stunden täglich am Computer sitzen süchtig? Die Antwort kann wohl nur dann ja lauten, wenn diese Personen wirklich Entzugserscheinungen zeigen. Alle andere sind einfach viel am Rechner unterwegs, sind viel online, nutzen viel das, was der Computer und das Internet bieten.

Foto: Pixabay



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