Neu auf geniesserinnen.de:


 
 

             Webseite durchsuchen

             

 
 
 

 
 
Sie sind hier: Home » Aktiv & Gesund » Gesund am 17.08.2017



 

       25. Oktober 2014

Schnupfen: Ruhe bewahren wenn die Nase läuft

Ein Schnupfen kommt fast immer zur falschen Zeit. Und daher greift mancher kurzerhand zu Nasensprays, Aspirin® und ähnlichen schnellen Helfern. Aber halt: Manchmal wird es erst dadurch kompliziert. Beispiel Nasentropfen: Abschwellende Nasentropfen enthalten Konservierungsstoffe, die dafür sorgen, dass Schadstoffe nicht mehr aus der Nase herauskommen. Denn die kleinen Härchen in der Nase, die dauernd den „Abfall“ entsorgen müssen, werden durch Nasentropfen gelähmt. Von Nasentropfen werden wir überdies schnell abhängig, bereits nach einer Woche. Es müssen dann immer mehr Nasentropfen verwendet werden, damit überhaupt der Eindruck von Hilfe entsteht. Die Nasenschleimhaut geht kaputt, die Nase trocknet völlig aus.

Beispiel Antibiotika: Schnupfen wird durch Viren ausgelöst, Antibiotika helfen hier nicht, sie schaden jedoch. Durch Antibiotika wird die Darmflora belastet, was sich dann u. a. wieder auf die oberen Atemwege auswirkt. Insgesamt wird nicht nur die Verdauung, sondern auch das Immunsystem beeinträchtigt.

Beispiel ASS (Acetylsalicylsäure): Mit Aspirin® & Co. wird die Temperatur gesenkt, dadurch fühlen wir uns besser. Die Temperaturerhöhung ist aber notwendig, um den Infekt auszuheilen. (Ein einfacher Schnupfen allein löst meist keine Temperaturerhöhung aus.) Der Infekt geht mit Aspirin® also nicht schneller weg, im Gegenteil – zumal uns Aspirin & Co. davon abhalten, uns die nötige Ruhe zu gönnen oder zu verschaffen.

Beispiel Ibuprofen: Mit Ibuprofen wird ebenfalls das Fieber gesenkt, die körpereigene Abwehr erlahmt. Studien zeigen, dass Infekte mit Ibuprofen länger dauern als ohne.

Außerdem sollten die Nebenwirkungen von Ibuprofen nicht unterschätzt werden: Es hat auf die Blutgefäße eine ähnlich gefährliche Wirkung wie das Rauchen. Das heißt, Herzinfarkt- und Schlaganfallrate sind erhöht.

Sinnvoll sind dagegen „banale“ natürliche Maßnahmen, die leider einem Großteil der Bevölkerung immer fremder zu werden scheinen:
► Bei Schnupfen mit Fieber sollte Bettruhe eingehalten werden.
► Viel trinken hilft: Getränke halten das Sekret in der Nase flüssig.
► Insbesondere wenn die Nase verstopft ist, ist es oft sinnvoll, im Bett mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen.
► Frische Luft ist günstig.
► Eine pflanzliche Ernährung mit Gemüse und Obst empfiehlt sich wegen der Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe.
► Günstig sind oft auch Meerrettich und Knoblauch, beide wirken keimhemmend und
abwehrstärkend.

Bewährt haben sich außerdem pflanzliche und homöopathische Mittel etwa zur Sekretverflüssigung oder Abwehrsteigerung. Fragen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.
Quelle: Naturarzt 11/2014
Bild: © Shutterstock
 



Drucken  |  Lesezeichen  |  Feedback  |  Newsletter  |  Nach oben


 
 

 

 
 
genussmaenner.de
carmour
europressmed
Frauenfinanzseite
gentleman today
instock.de - der börsendienst
Unter der Lupe
marketingmensch
   
Wir  |
Kontakt  |
Mediadaten  |
Sitemap  |
RSS-Feed  |
Suchen  |
Newsletter  |
Nutzungsbedingungen  |
Impressum  |
 
Copyright 2016 - geniesserinnen.de