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       25. Oktober 2015

Serotonin – Das Glückshormon.

Ein Mangel kann traurige Folgen haben

Chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen sind nur einige Symptome, die mit Serotonin in Verbindung gebracht werden. Serotonin ist das sogenannte „Glückshormon“, da es depressive Symptome lindern und uns damit endlich wieder glücklich machen kann. Ein erhöhter Serotoninspiegel zeigt positive Effekte neben der Behandlung von Depressionen auf beispielsweise Migräne-Patienten und den Schlaf-Wach-Rhythmus. Im folgenden Text soll unser „Glückshormon“ genauer erklärt und auf Möglichkeiten der Erhöhung eingegangen werden.

Serotonin
Serotonin ist ein biogenes Amin, welches durch Reaktionen von Aminosäuren entsteht. Serotonin wird durch die essentielle Aminosäure Tryptophan gebildet. Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Der Zusammenschluss von mehr als 100 Aminosäuren wird als Protein bezeichnet. Die Proteinbildung wird durch das Angebot von essentiellen Aminosäuren bestimmt. Essentiell bedeutet, dass die Aminosäuren über die Nahrung aufgenommen werden müssen und nicht vom Körper selbst produziert werden können. Es gibt folgende neun essentielle Aminosäuren: Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Alle anderen Aminosäuren können vom Körper selbst gebildet werden. Allerdings benötigt unser Körper einige nicht-essentielle Aminosäuren unter besonderen Bedingungen, wie beispielsweise einer Infektion, vermehrt. Diese Aminosäuren werden als semi-essentiell bezeichnet. Zu diesen gehören Cystein, Tyrosin, Arginin, Prolin, Serin, Taurin und Glutaminsäure [2]. Die Serotoninbildung ist somit abhängig von der Tryptophan-Konzentration. Je mehr Tryptophan vorhanden ist, desto mehr Serotonin kann produziert werden. Die Tryptophan-Aufnahme wird durch verschiedene ernährungsphysiologische Faktoren beeinflusst. So kann bei einer kohlenhydrat- oder fettreichen Kost die Tryptophan-Aufnahme und somit auch die Serotoninbildung begünstigt werden. Vermutet wird, dass durch die verbesserte Bildung von Serotonin durch kohlenhydratreiche Lebensmittel, die Heißhungerattacken bei einem Stimmungstief hervorgerufen werden.
 
Funktionen von Serotonin im Körper
Der Großteil des Hormons befindet sich im Magen-Darm-Trakt, wo es die für die Verdauung notwendigen Darmbewegungen reguliert. Deswegen kann es auch bei erhöhter Serotoninausschüttung zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Auf der anderen Seite kann ein niedriger Serotoninspiegel zu Heißhungerattacken, besonders auf süße Lebensmittel, wie beispielsweise Schokolade, führen.im Blut hat Serotonin die Aufgabe, die Gefäße zu verengen, was zum Beispiel unterstützend bei der Blutgerinnung ist. Der Augeninnendruck wird ebenfalls von Serotonin reguliert. Als Neurotransmitter hat Serotonin eine besondere Bedeutung im Nervensystem. Neurotransmitter sind biochemische Stoffe, die Reize von einer Nervenzelle zu einer anderen weitergeben und verstärken können. Serotonin reguliert so den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Körpertemperatur, die Schmerzwahrnehmung, das Sexualverhalten und den Hunger. Sein positiver Einfluss auf eine ausgeglichene Stimmungslage ist wohl die bekannteste Wirkung des Serotonins.

Symptome eines Serotoninmangels
Ein unzureichender Serotoninspiegel kann sich entsprechend der Aufgaben und Wirkungs-weisen in verschiedensten Symptomen äußern. Beispielsweise in den psychischen Bereich kann sich ein Serotoninmangel durch Stimmungsschwankungen, Konzentrations-störungen, chronische Müdigkeit, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) bis hin zu einem ängstlichen oder aggressiven Verhalten äußern.
 
Serotoninüberschuss
Neben dem Serotoninmangel kann sich ebenfalls ein Überschuss an Serotonin negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken. Kommt es - häufig in Folge von Wechsel-wirkungen mit Medikamenten oder Medikamentenüberdosierungen - zu einem Serotonin-Überschuss, spricht man vom sogenannten Serotonin-Syndrom. Auch serotoninbildende Tumore können Ursache hierfür sein. Die Symptome eines Überschusses an Serotonin auf mentaler Ebene sind Ängstlichkeit, Ruhelosigkeit, Verwirrtheitszustände, Desorientiertheit bis hin zum Delir. Weitere Störungen reichen von starkem Schwitzen aufgrund eines Anstiegs der Körperkerntemperatur, Herzrasen und Bluthochdruck bis hin zu Erbrechen und Durchfall. Symptome im Bereich der Muskulatur können Muskelzittern - auch größerer Muskelgruppen - Überreaktion der Reflexe oder schmerzhafte Muskelverhärtungen sein. Je nach Stärke der Symptome, beispielsweise des starken Temperaturanstieges oder des Herzrasens, kann dies zu einem Zustand führen, der mit dem Leben nicht mehr vereinbar ist. Zeigen sich derartige Symptome, ist umgehend ein Arzt zu konsultieren.
 
Messung des Serotoninspiegels
Der Serotoninspiegel wird im Regelfall im Urin gemessen. Hierbei wird Serotonin (5-Hydroxy-Tryptamin) in Abhängigkeit zum Kreatininwert untersucht. Bei vielen Menschen ist die Serotonin-Konzentration im Urin wegen unterschiedlicher Grunderkrankungen oder Lebensgewohnheiten nicht im Bereich des Normalwertes von 50 - 250 Mikrogramm pro Gramm (μg/g) Kreatinin. So einen Test bietet Ihnen cerascreen®. Dieser Test kann von zu Hause aus durchgeführt werden. Sie sparen sich lange Wartezeiten beim Arzt und erhalten einen umfangreichen Ergebnisbericht mit individuellen Handlungsempfehlungen.
 
Serotonin und Depressionen
Stimmungsschwankungen, Angst, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen sind die Hauptsymptome für Depressionen. Es wird bis heute darüber diskutiert, ob ein Serotoninmangel als Grund für eine depressive Störung angesehen werden kann. Die Hypothese wird dadurch gestützt, dass die Symptome durch die Steigerung des Serotoninspiegels gelindert werden können. Aufgrund dessen wird Serotonin auch häufig als „Glückshormon“ bezeichnet.

Serotonin und Migräne

In den Blutgefäßen bewirkt Serotonin über verschiedene Rezeptoren eine Gefäßzusammenziehung (Vasokonstriktion). Daraufhin wurde in mehreren Studien ein Zusammenhang zwischen Serotonin und Migräne untersucht. Eine Hypothese der Migräne-Entstehung besagt, dass durch eine Erweiterung der Blutgefäße im Gehirn der Kopfschmerz hervorgerufen wird. So wurden die Triptane als Medikament zu Migränebehandlung entwickelt. Die Triptane führen über Serotoninrezeptoren zu einer Gefäßverengung und damit zu einer Schmerzlinderung bei Migräne.
 
Serotonin und Schlaf
Die Mechanismen, die unseren nächtlichen Schlaf beeinflussen, sind bisher durch die Wissenschaft noch nicht vollkommen verstanden. Es ist bekannt, dass eine tryptophanarme Ernährung zu einer verlängerten und anders herum eine tryptophanreiche Kost zu einer verkürzten Einschlafphase führen kann. Weiterhin haben Wissenschaftler daraufhin einen Zusammenhang zu Serotonin ermittelt. Tryptophan wird abgebaut zu Serotonin (5-Hydroxy-Tryptophan) und anschließend weiter verstoffwechselt zu 5-Hydroxy-Tryptamin (5-HT). 5-HT sind Rezeptoren, die Einfluss auf die Schlafqualität haben können.
 
Serotonin und Sport
Sport erhöht die Insulinproduktion. Studien sowohl mit Tieren als auch mit Menschen zeigen einen Effekt von Bewegung beziehungsweise Sport auf die Serotoninausschüttung. Durch Sport wird Tryptophan vermehrt in freier Form dem Körper zur Verfügung gestellt. Aus dieser Aminosäure kann wiederum Serotonin gebildet und der Spiegel erhöht werden.
 
Serotonin und Genussmittel
Koffein ist das weltweit häufigste Genussmittel. Leider beeinflusst der „schwarze Wachmacher“ die Bildung von Serotonin. Studien zufolge behindert Kaffee den Prozess der Umwandlung von Tryptophan zu Serotonin, indem es das dazu notwendige Enzym unterdrückt. Ein weiteres beliebtes Genussmittel – das Nikotin - beeinflusst ebenfalls den Serotoninspiegel. Kurzfristig wird der Serotoninspiegel durch Nikotin erhöht. Allerdings wurde auf langfristige Sicht eine erniedrigte Serotoninausschüttung festgestellt.
 
Die cerascreen® GmbH ist Tochter der seit über 10 Jahren auf ganzheitliche Diagnostik spezialisierten Firma DST Diagnostische Systeme & Technologien GmbH. Das cerascreen Konzept basiert auf langjähriger Erfahrung der DST-Humandiagnostik sowie der Kompetenz und Beratung von erfahrenen Gesundheits-Experten unterschiedlicher Disziplinen.

Zertifizierungen:
EN ISO 13485 und ISO 9001
EG-Konformitätserklärungen& Ringversuch
 



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