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       13. Januar 2015

Übersäuerung? –

Wie der Körper auf ein Säure-Basen-Ungleichgewicht reagiert…

Man stelle sich vor, auf einem schmalen Balken zu balancieren! Solange die Konzentration stimmt, klappt es – aber ein winziger Moment der Unaufmerksamkeit reicht aus und man kommt aus dem Tritt. Balance halten ist also eine anspruchsvolle Sache. Auch unser Körper muss ständig eine Vielzahl von Abläufen im Gleichgewicht halten – der gesamte Stoffwechsel ist ein einziger Balanceakt!
 
Ein gutes Beispiel ist die Säure-Basen-Balance: Bei der Verwertung der Nahrung entstehen Abfallprodukte, wie unter anderem überschüssige Säure. Diese wird normalweise durch die basischen Mineralstoffe in der Nahrung neutralisiert. Wenn zu viel Säure entsteht oder zu wenig Basen vorhanden sind, kommt es zu einem Ungleichgewicht und Säure lagert sich in das Bindegewebe ab. Die Ernährungsexpertin Jutta Doebel weiß: „So greift der Körper zum Ausgleich eigene Reserven an und holt sich die Basen beispielsweise aus dem Knochen. Das Puffersystem ist daher nur begrenzt belastbar. Zum Funktionieren benötigt es mit der Nahrung zugeführte Basen, um die Säure neutralisieren zu können.“
 
Genau daran hapert es jedoch häufig! Denn: Fast jeder ist sauer, „leidet“ an Übersäuerung! Wer seine Ernährung aus überwiegend säurebildenden Lebensmitteln wie Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Weißmehlprodukten bestreitet und gleichzeitig zu wenig basische Mineralien aus Obst, Salaten und Gemüse zu sich nimmt, der kann seine Säure-Basen-Balance zum Straucheln bringen. Stress und mangelnde Bewegung an frischer Luft tragen übrigens auch dazu bei – ganz zu schweigen von Alkohol und Nikotin. Apothekerin Jutta Doebel: „Die sogenannte CLA, chronisch latente Azidose, bezeichnet die dauerhaft schleichende Form einer Übersäuerung in den Körperzellen und Organen. Zu viel Säure steht einem Zuwenig an Basen gegenüber. Dieses Ungleichgewicht kann sich schließlich durch unterschiedliche Anzeichen und Symptome bemerkbar machen, wie etwa Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Haut- und Nagelveränderungen bis hin zu Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma und Arthritis.“
 
Einer Übersäuerung ist man nicht hilflos ausgeliefert. Sorgt man dafür, dass der Speiseplan künftig ein Mehr an Gemüse, Obst, Salaten oder Säften enthält und stattdessen ein Weniger an Fleisch, Wurst, Fisch und Käse auf den Teller kommt, ist der erste Schritt getan. Man kann das Säure-Basen-Gleichgewicht auch mit einer mehrwöchigen Energie-Kur auf die Sprünge helfen, Apotheken beraten hier gern. Eine Energie-Kur trägt durch basische Mineralstoffe und wertvolle Spurenelemente dazu bei, dass Müdigkeit und Erschöpfung reduziert werden, die geistige Vitalität unterstützt und das Säure-Basen-Gleichgewicht stabilisiert wird.
 
Wenn dann noch sportliche Aktivitäten den Stoffwechsel und den Kreislauf auf Touren bringen, Entspannungsübungen als Gegenpol zu den täglichen Belastungen eingeplant werden und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet wird, ist man auf dem besten Weg zu einem ausgewogenen Säure-Basen-Gleichgewicht und damit wieder zu mehr Leistungsfähigkeit und Vitalität. Denn: Balancieren ist mit Unterstützung und Achtsamkeit viel leichter als ohne!

Weiterführende Informationen unter: www.saeure-basen-ratgeber.de
 
Fotoquelle: A13994218 / panthermedia.net



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