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       1. Februar 2015

Warme Mahlzeiten sind beliebt

... auch deutsche Hausmannskost

Zu einer gesunden Ernährung gehört mindestens eine warme Mahlzeit am Tag. Dieser Aussage stimmen in einer repräsentativen Umfrage (1) des Meinungsforschungsinstituts GfK im Auftrag des Nestlé Ernährungsstudios 44 Prozent der Befragten ab 18 Jahren zu. Mit knapp 46 Prozent sind etwas mehr Männer als Frauen dieser Ansicht und mit 61 Prozent sprechen sich die Über-60-Jährigen besonders häufig dafür aus.

Wenn es hierzulande um warme Speisen geht, führt kein Weg an deutscher Hausmannskost vorbei. Die Gerichte sind sehr beliebt: Wie eine Untersuchung des Markt- und Meinungsforschungs-unternehmens Ipsos (2) zeigt, essen über die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland (56 Prozent) gerne deutsche Klassiker wie Linsensuppe.
 
„Eine warme Mahlzeit einzuplanen, ist aus gesundheitlicher Sicht richtig. Denn sie kann – egal ob mittags oder abends gegessen – mehr Abwechslung in die tägliche Ernährung bringen und damit eine einseitige Lebensmittelauswahl vermeiden“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Elke Arms. „Abwechslung im Speiseplan verhindert, dass bestimmte Nährstoffe zu viel und andere zu wenig aufgenommen werden.“ Einige Nährstoffe verarbeitet der Körper darüber hinaus besser, wenn die Lebensmittel vorher erhitzt werden. Dadurch bekommen warme Mahlzeiten einen weiteren wichtigen Stellenwert in der täglichen Ernährung. Häufig werden warme Gerichte allgemein und speziell Hausmannskost mit schwerem Essen gleichgesetzt. Das muss aber nicht sein, denn auf die Zubereitung kommt es an.
 
Warme deutsche Hausmannskost geht auch energiebewusst

Rouladen beispielsweise werden meistens aus dünn geschnittenem Rindfleisch (Rinderhüfte) gerollt. 100 Gramm enthalten circa 4 Gramm Fett und 160 kcal. Mit einer leichten Sauce ohne Sahne ist diese typisch deutsche Speise ein energiebewusstes Essen. „Fleisch liefert wichtige B-Vitamine und Eisen sowie wertvolles Eiweiß“, so Dr. Elke Arms. Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen, aber auch Kohlgemüse wie Wirsing und Sauerkraut oder Kartoffeln sind als Beilagen beliebt.

Der menschliche Körper kann deren Inhaltsstoffe allerdings erst zubereitet nach dem Garen und Kochen verwerten: Hülsenfrüchte liefern viel pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Kartoffeln und Kohlgemüse tragen zur Vitamin C-Versorgung bei. Sauerkraut liefert dem Körper außerdem Vitamin B 12. Hülsenfrüchte, Kohl und Kartoffeln sind nicht nur eine geschmackvolle Beilage für Fleischgerichte. Auch als Eintopf sind sie eine ausgewogene Mahlzeit. Übrigens sind Gerichte mit Hülsenfrüchten und Kohl besser bekömmlich, wenn sie mit Kümmel, Anis, Fenchel oder Koriander zubereitet werden. „Kohl hat wenig Kalorien und kann daher mit gutem Gewissen regelmäßig gegessen werden“, so Dr. Elke Arms.
 
Ausgewogene Ernährung mit kalten Speisen

Doch auch wer kalte Mahlzeiten bevorzugt, kann sich abwechslungsreich und ausgewogen ernähren. „Üblicherweise bestehen sie aus belegten Broten und nur wenig Gemüse oder Obst“, erklärt Dr. Elke Arms. Wird das belegte Brot jedoch reichlich mit Rohkost und Salat kombiniert, lässt sich dies ausgleichen. Empfehlenswert sind drei Portionen Gemüse am Tag mit insgesamt 400 Gramm. Darüber hinaus ergänzen zwei Portionen Obst mit insgesamt 250 Gramm den Speiseplan.
 
Foto: SOLLUB - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio



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