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08.04.2017

Wasser, das unterschätzte Lebenselixier

Wasser ist Leben. Das ist nicht neu.

Der menschliche Körper besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Nur bei einem ausgeglichenen Wasserhaushalt können elementare Körperfunktionen reibungslos ablaufen. Wasser stellt die Flüssigkeitsgrundlage für das Blut, die Lymphe und die Verdauungssäfte dar. Außerdem ist Wasser ein elementarer Zellbaustein und an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Deshalb sollte der Mensch darauf achten, nicht zu wenig Wasser zu trinken. All dies gehört inzwischen mehr oder weniger zum gängigen Wissen, und die Liste der Bedeutung des Wassers für unser Wohlbefinden ließe sich noch problemlos verlängern. Aber ist auch bekannt, dass Wasser beim Abnehmen helfen kann?

Tatsächlich kamen wissenschaftliche Studien zu dem Ergebnis, dass Übergewichtige schneller Pfunde verlieren, wenn sie vor den Hauptmahlzeiten Wasser zu sich nehmen: Allein ein halber Liter vor dem Essen soll demnach in zwölf Wochen einen Gewichtsverlust von im Mittel 1,3 Kilogramm zur Folge haben. Die Forscher der britischen Universität Birmingham erklären sich dies insbesondere damit, dass die Flüssigkeit den Magen füllt und so bewirkt, dass der Wassertrinker weniger isst. Darüber hinaus weisen Mediziner in dem Zusammenhang darauf hin, dass Wasser nicht nur ein idealer, kalorienfreier Durstlöscher ist, sondern auch den Kreislauf und den Stoffwechsel aktiviert. Damit kommt dann auch die Fettverbrennung in Schwung.

Losgelöst von dem Wunsch oder der Notwendigkeit, abzunehmen, ist eine ausreichende tägliche Wasserzufuhr aber auch ein gesundheitliches Muss. Denn der Körper verliert permanent an Flüssigkeit, weil er diese über Haut, Darm, Lunge und Nieren ausscheidet. Deshalb sollten Erwachsene pro Tag wenigstens anderthalb bis zwei Liter Wasser zu sich nehmen – bei Hitze, körperlicher Anstrengung oder Fieber kann dieser Bedarf sogar noch zunehmen. Wer zu wenig trinkt, läuft Gefahr zu dehydrieren, wie es die Ärzte nennen: Dann kann das Flüssigkeitsdefizit zu trockener Haut, Kreislaufproblemen, Konzentrationsschwäche, Schwindelgefühlen und sogar Verwirrung führen. Besonders ältere Menschen trinken zu wenig, mahnen Mediziner.

Sie weisen zugleich darauf hin, dass man auch zu viel Wasser zu sich nehmen kann, ebenfalls mit negativen Folgen für die Gesundheit. Daher raten sie davon ab, sozusagen „auf Vorrat“ trinken zu wollen. Denn dadurch können die Blutsalze zu sehr verdünnt werden.

Doch welches Wasser eignet sich am besten, unser Wohlbefinden zu garantieren bzw. zu steigern: Mineralwasser mit mehr oder weniger Kohlensäure, stilles Wasser, Tafelwasser oder einfach nur Leitungswasser? Die Frage lässt sich mit der einfachen Auskunft beantworten, dass man sich das Schleppen von Wasserkisten sparen kann. Denn das am besten kontrollierte Lebensmittel kommt bei uns tatsächlich aus dem Wasserhahn. Die Trinkwasserqualität in Deutschland gilt überall als sehr hoch und wird kontinuierlich penibel kontrolliert, wie das zuständige Umweltbundesamt versichert. Und das Trinkwasser enthält – je nach Region – ebenso viele, zum Teil sogar mehr Mineralstoff als etwa stille Mineralwässer.

Das bedeutet, dass man sich das für unser Wohlbefinden wichtige Elixier bequem aus der Leitung zapfen kann. Allerdings sollte man es nicht zu kalt trinken. Die ideale Wassertemperatur zum Trinken liegt bei rund 15 Grad Celsius, empfehlen die Experten. So lässt es sich vom Körper leichter aufnehmen, was wiederum zur Folge hat, dass auch der Abnehmeffekt des Trinkens am besten funktioniert. Wer dagegen meint, sich bei Hitze mit einem eiskalten Getränk, auch Wasser, etwas Gutes zu tun, irrt. Denn so riskiert man einen plötzlichen Temperatursturz. Dann ist auch Wassertrinken nicht mehr gesund.

Foto: Pixabay



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