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20.04.2016

Wenn die Regel das Leben bestimmt

Lang anhaltende, starke Monatsblutungen müssen nicht sein

Fast ein Drittel der gebärfähigen Frauen in Deutschland leiden unter lang anhaltenden, starken Regelblutungen. Neben Schmerzen und den Folgen des extremen Blutverlusts, wie Müdigkeit und sogar Anämie, fühlen sich viele der Betroffenen in ihrem Alltagsleben eingeschränkt. Dennoch sprechen sie häufig weder im privaten Rahmen noch mit ihrem Arzt über das Problem.

Die Initiative „Rettet-die-Gebärmutter“ informiert bereits seit 2011 Frauen mit Blutungsstörungen über die Ursachen sowie über die inzwischen große Palette an organerhaltenden Therapiemöglichkeiten. Gleichzeitig zeigt sie den betroffenen Frauen, dass es „Leidensgenossinnen“ gibt, denen es genauso geht und mit denen sie sich, beispielsweise in einem Forum, austauschen können. Dies zu erkennen, ist bereits eine Hilfe und ermutigt sie zudem, ärztlichen Rat einzuholen.

Aus ähnlichen Gründen startete Mitte März auch die bundesweite Aufklärungskampagne „Ganz normale Tage“, die Frauen darüber informiert, was sie gegen Menstruationsbeschwerden und deren Ursachen tun können. Gleichzeitig sollen die Frauen ermuntert werden, darüber zu sprechen und möglichst zeitnah zum Arzt zu gehen. Dies betonte auch die prominente Botschafterin der Kampagne, die Schauspielerin Janine Kunze, in einem Interview: „Ich möchte Frauen dazu ermutigen, über ihre Menstruationsbeschwerden zu sprechen, denn wer fast 50 Tampons im Monat benutzen muss, kann fast kein normales Leben mehr führen.“

Tatsächlich wirken sich neben dem starken Blutverlust auch weitere Symptome wie Rücken- und Bauchschmerzen, Schwindel und Müdigkeit, auf die Lebensqualität der betroffenen Frauen aus. Die Kontrolle der Blutungen und der damit verbundenen Symptome nimmt sie in Anspruch und wirkt sich auf ihr Berufs-, Privat- und Sexualleben aus. Freizeitaktivitäten wie Sport können kaum noch wahrgenommen werden und Urlaube am Strand verlieren ihren Reiz. Einige Frauen suchen erst nach ein paar Monaten einen Arzt auf. Scham und die Hoffnung, dass die Symptome nur eine vorübergehende Erscheinung sind, halten sie davon ab, früher zu gehen. Andere finden sich über Jahre mit den Blutungen und Regelschmerzen ab, ohne etwas dagegen zu tun.

Eine der Hauptursachen für die Blutungen sind sogenannte Uterus-Myome, gutartige Wucherungen im Muskelgewebe der Gebärmutter. Man unterscheidet zwischen intramuralen Myomen (Lage innerhalb der Gebärmutterwand), subserösen Myomen (Lage an Außenwand der Gebärmutter) und submukösen Myomen, (Lage an der inneren Gebärmutterwand). Sie können so klein sein wie ein Reiskorn oder auf 20 Zentimeter und mehr anwachsen. Bei vielen Frauen bleiben sie unentdeckt. Verursachen sie jedoch Beschwerden, stehen eine ganze Reihe moderner, schonender Behandlungsmethoden zur Verfügung – sowohl die medikamentöse Langzeit-Intervall-Therapie mit Ulipristalacetat als auch minimal-invasive operative Therapien wie die Myomenukleation (Herausschälen des Myoms) oder auch radiologische Verfahren wie die Myomembolisation oder der fokussierte Ultraschall.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Initiative „Rettet die Gebärmutter“ und auf der Kampagnenseite www.ganz-normale-tage.de. Foto: Rettet die Gebärmutter/Ganz-normale-Tage


 



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