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Sie sind hier: Home » Aktiv & Gesund » Aktiv am 25.03.2017



21.03.2017

Zum Tag gegen den Schlaganfall:

Kann eine Stammzelltherapie bei Langzeitschäden helfen?

Allein in Deutschland ereignet sich alle drei Minuten ein Schlaganfall: Etwa 15 % der deutschen Patienten überleben den sog. Apoplex nicht. Bei den Überlebenden  kommt es oftmals zu Gefühls- oder Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen sowie einer Einschränkung der motorischen Fähigkeiten. Wissenschaftlern der Stanford University ist es gelungen, eine experimentelle Stammzelltherapie zu entwickeln, die die verlorenen Fähigkeiten wieder herstellen soll.
 
Schlaganfall: Häufigste Ursache für Todes- und Invaliditätsfälle
Anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2017 finden in Deutschland vielfältige Aktionen und Informationsveranstaltungen rund um das Thema statt. Schlaganfälle sind eines der schwerwiegendsten Probleme, vor dem die moderne Medizin steht: Sie sind nicht nur eine der häufigsten Todesursachen, sondern darüber hinaus auch die Hauptursache für Invalidität. Abhängig vom Auslöser werden Schlaganfälle in hämorrhagische und ischämische Arten eingeteilt. Von einem hämorrhagischen Schlaganfall spricht man, wenn eine Hirnblutung vorliegt. Bei einem ischämischen Schlaganfall kommt es ähnlich wie bei einem Herzinfarkt zum Verschluss eines Blutgefäßes im Hals- oder Kopfbereich. Etwa 80-85 % der Fälle sind ischämische Schlaganfälle, 15-20 % hingegen hämorrhagische.
 
Hilfe für Alzheimer- und Parkinson-Patienten?
Erst 2015 ist es niederländischen Forschern gelungen, mithilfe von Kathetern bis zu dem lebensbedrohlichen Gerinnsel vorzudringen und dieses zu beseitigen. Eine neue Entwicklung könnte nun Patienten, die bereits unter den Langzeitschäden eines Schlaganfalls leiden, neue Hoffnung auf Besserung ihres Zustands geben. Wenn weitere Kenntnisse über die Wirkweise zu Tage gefördert werden, so hoffen die Forscher, könne auch Alzheimer- und Parkinson-Patienten sowie Personen mit Rückenmarksverletzungen geholfen werden. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.
 
Sind Knochenmarkstammzellen die Lösung?

Bislang wurde angenommen, dass Gehirnschäden infolge eines Schlaganfalls dauerhaft und irreversibel seien. In der Studie wurden 18 Patienten, die unter den schädigenden Auswirkungen eines Schlaganfalls litten, Stammzellen aus dem Knochenmark von Spendern über eine Öffnung im Schädel in ihr Gehirn injiziert. Die Behandlung konnte ohne Betäubung durchgeführt werden. Obwohl von Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit berichtet wurde, sprechen die Ergebnisse für sich: So konnte ein 71-jähriger Mann, der im Rollstuhl saß, nach der Behandlung wieder gehen, um nur ein positives Beispiel zu nennen.
 
Hoffnung für viele Patienten
Im Moment ist nicht viel über den genauen Mechanismus bekannt. Studienleiter Gary Steinberg geht jedoch davon aus, dass die Stammzellen im Gehirn natürliche Regenerationsprozesse initiieren. Ein tiefergehendes Verständnis könnte die vollständige Genesung für eine Vielzahl von Patienten auf der ganzen Welt bedeuten. Dennoch raten Experten davor, die Ergebnisse nicht zu überhöhen: Die Studiengröße sei zu klein, um daraus sichere Erkenntnisse zu ziehen.
 
Quelle: medicalpress



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