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31.05.2017

20 Jahre „Wilder Westen“ im Osten Bayerns

Eine obx-Reportage

Bunt, vielfältig und international – das ist das Team von Pullman City. Wenn Vollbetrieb herrscht, arbeiten rund 400 Menschen für die Westernstadt in Eging am See. Seit 2011 habe sich der Erlebnispark sehr positiv entwickelt, teilten jetzt die Betreiber mit. Foto: obx-news/LBRmedia

Sechs Jahre nach der Übernahme der damals insolventen Westernstadt Pullman City in Eging am See (Landkreis Passau) können die "neuen Sheriffs" zwar noch immer noch nicht richtig reiten. Doch dieses kleine Handicap verkraften Ernst Grünberger und Claus Six nach eigenem Bekunden gut. Denn: Was den wirtschaftlichen Erfolg ihres Freizeitparks in Eging am See betrifft, sitzen sie fest im Sattel. Seit 2011 haben sie und vier weitere Investoren aus der Region den Umsatz von vier Millionen auf knapp neun Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die Besucherzahlen wuchsen in absoluten Zahlen von 200.000 auf 400.000, die Zahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um rund eine Drittel von 52.000 auf 69.500.

Seit Ernst Grünberger und Claus Six zusammen mit Alois Kronawitter, Petra Schiermeier, Marion Wilhelm und Franz Ebner 2011 die Westernstadt vor der Schließung retteten, investierten sie über vier Millionen Euro, um den Park noch attraktiver zu machen. Einen Teil der Summe steckten sie in neue Western-Höhepunkte, die man auf Anhieb sieht: einen Abenteuerspielplatz, einen Niederseilgarten, Kinderanimation sowie hochwertige Hütten und Tipis zum Übernachten. Doch viel Geld floss und fließt auch in Bereiche, die für den Besucher unsichtbar bleiben: in moderne Küchen, vollautomatische Schankanlagen, Glasfasernetz, Erdgasanschluss fürs Blockheizkraftwerk, Kanalisation, Anlieferungszonen, Straßen und Stall sowie in Fahrzeuge für den Westernstadt-eigenen Bauhof, der viele Arbeiten in Eigenregie übernimmt.

2016 investierte Pullman City weitere rund eineinhalb Millionen Euro in den Bau eines neuen Hotels im mexikanischen Stil mit 128 Betten. Damit bietet der Park heute rund 1200 Westernfans Platz zum Übernachten. Auf eines legen die neuen Betreiber Wert: Bei den Bauarbeiten kommen stets regionale Firmen zum Zug, sagen die Geschäftsführer. Auch das Baumaterial sowie die Getränke und Lebensmittel für die Gastronomie bezieht der Park nach eigenen Angaben aus der Region.

Es ist der Geist des Zusammenhalts, der den Erfolg möglich macht, glauben die geschäftsführenden Gesellschafter Grünberger und Six: "Wir helfen alle zusammen, da steht auch mal die Bedienung auf einem Gerüst und streicht die Fassade", sagt Bau-Chef Claus Six. Mittlerweile beschäftigt Pullman City - wenn Vollbetrieb herrscht - rund 400 Menschen, davon 75 Vollzeit-Mitarbeiter und mehr als 300 Teilzeit-, Mini- und Ferienjobber.

Neben Berufsindianern, Lassokünstlern, Zauberern, Messerwerfern, Sängern und Zirkusartisten arbeiten in Pullman City Servicekräfte, Büro-Angestellte, Mode-Verkäuferinnen, Kinderbetreuerinnen, Stallhelfer, Reinigungskräfte, Hochzeitsplaner und viele mehr. Drei Kaufleute für Büromanagement sind in der Ausbildung, weitere Stellen sind zu besetzen. "Es ist eine spannende Herausforderung, all diese verschiedenen Menschentypen unter einen Hut zu bekommen", sagen die beiden Chefs der Westernstadt.

Gegründet wurde Pullman City 1997 von Western-Reiter und Visionär Peter Meier, der im Jahr 2003 verstarb. 20 Jahre nach Erföffnung ziehen Cowboys, Indianer, Pferde, Bisons, Country-Musik, Westernshows und die verschiedenen Wochenend-Veranstaltungen nach wie vor die Massen an. Auch im Jubiläumsjahr 2017 haben die neuen Betreiber große Pläne: Errichtet wird in diesem Jahr das erste von mehreren neuen Luxus-Ranchhäusern. Beginnen sollen die Planungen für einen neuen Eingangsbereich. Entstehen soll ein einstöckiges Gebäude für Kasse, Rezeption, Shop, Lager und Verwaltung. "Das wird ein ähnlich großes Projekt wie das neue Hotel", sagt Six.  Ab 2018 sollen das Hotel und die Music Hall - zum Beispiel für Firmenveranstaltungen - auch im Winter geöffnet sein.

Am liebsten noch in diesem Jahr wollen die Sheriffs das Tiergehege der Westernstadt in einen familienfreundlichen Streichelzoo umwandeln. Und noch etwas haben sie sich vorgenommen: Reiten lernen. "Heuer, zum 20. Geburtstag von Pullman City, könnten wir es noch einmal versuchen", sagen sie mit einem Augenzwinkern. Mehr Infos: www.pullmancity.de



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